F: Nonnen führten surreales Gespräch mit Attentätern

Nach dem islamistischen Anschlag auf eine Kirche im Norden Frankreichs haben zwei der bei der Tat anwesenden Nonnen über die Minuten nach dem Mord an dem Priester berichtet.

(…)

„Frieden, das ist das, was wir wollen“, antwortete einer der Attentäter. „Solange Bomben auf Syrien fallen, werden wir die Attentate fortsetzen“, fuhr er fort.

[http://religion.orf.at/stories/2788385/

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  1. #1 von Willie am 1. August 2016 - 04:53

    Santo subito.

  2. #2 von Skydaddy am 1. August 2016 - 06:55

    Ich finde das nicht surrealer als Gespräche mit eine eingebildeten Freund.

  3. #3 von Friedensgrenze am 1. August 2016 - 07:57

    Bei jemandem der Angst davor hat, in den Keller zu gehen, weil er vermutet dort auf Monster zu treffen, ist die Vielfalt der Gefahren grenzenlos. Wer die aktuellen menschlichen Erkenntnisse zur Beurteilung der Lage nutzt kann dagegen bei Stromausfall im Dunkeln stehen und sich mit einer Taschenlampe schützen.

    Wird akzeptiert daß ein surreales Gespräch mit Gott möglich ist, gibt es auch vertrauen in so einen als Dialog empfundener Monolog mit Attentätern. Hier ist doch die Basis eines naturalistischen Weltbildes schon lange verlasen worden. Die Franzosen können stolz darauf sein, daß derartiges im französischen Staat nichts zu suchen hat und ein guter Beleg für die Notwendigkeit der Trennung von Staat und Kirche.

    Derartige private surreale Gespräche können die Nonnen natürlich führen mit wem und so oft sie lustig sind.

  4. #4 von drawingwarrior am 1. August 2016 - 11:38

    Das richtige Wort lautet nicht surreal sondern imaginär.
    Der einzige Zeuge, der glaubhaft sage kann ob er ein solches Gespräch mit der Nonne geführt hat, ist tot.

    Natürlich haben der Mörder und die Nonne ein Gespräch über die Dialektik von Gut und Böse geführt, während der Mörder die Messerklinge im Weihwasser- Becken abgespült und am Messgewand des noch ausblutenden Priesters abgetrocknet hat.
    Wer das glaubt, der glaubt auch dass sich Oplaten und Tetrapack-Wein durch einen gemurmelten Satz in Fleisch und Blut verwandelt.

  5. #5 von Monika am 2. August 2016 - 22:56

    Ja, im Ernst, santo subito!