US-Kaufhauskette: Mitarbeiter wegen christlichen Glaubens gefeuert?

Kaufhausdetektiv geriet im Streit um eine Gender-Toilette zwischen die Fronten

New York (kath.net/idea)
In den USA hat ein Mitarbeiter der Kaufhauskette „Macy’s“ seine Stelle als
Kaufhausdetektiv verloren, nachdem er sich in einem Streit um Gender-Toiletten zu seinem christlichen Glauben bekannte. Nach der Genderforschung gibt es nicht nur Mann und Frau, sondern zahlreiche geschlechtliche Orientierungen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern seien nicht angeboren, sondern sozial konstruiert. In der Kontroverse ging es um die Frage, ob Männer, die sich als Frauen fühlen, die Damentoiletten benutzen dürfen.

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[http://www.kath.net/news/56182

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  1. #1 von Gerry am 30. Juli 2016 - 11:56

    Aha, die Catholic League.
    Streiter für die „Katholische Wahrheit(tm)“ die nichts mit der Realität zu tun hat.

  2. #2 von omnibus56 am 30. Juli 2016 - 13:01

    Semi-OT:

    Nach der Genderforschung gibt es nicht nur Mann und Frau, sondern zahlreiche geschlechtliche Orientierungen.

    Das stimmt. Geschlechtliche Orientierung ist ein psychisches Phänomen, das nur wenig von der biologischen Geschlechtlichkeit abhängig ist.

    Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern seien nicht angeboren, sondern sozial konstruiert.

    In dieser Absolutheit ist die Behauptung falsch. Neben der biologischen Prädisposition existiert ein psychisches Selbst-Geschlechtsempfinden (beide interne Eigenschaften) sowie eine soziale (also externe) Positionierung (basierend auf dem biologischen Geschlecht) durch die Kultur. Diese können im Widerstreit stehen, müssen es aber nicht.

    GenderforscherInnen und BiologInnen, die jeweils ihre Seite verabsolutieren und entweder biologische Prädispositionen oder soziale Konstruktionen (Meme) ausklammern, sind IMO auf dem Holzweg.

    PS: Wer glaubt, nur auf einer der beiden Seiten gäbe es Verabsolutierer, muss sich doch etwas näher mit dem Thema „Gender vs. Sex“ beschäftigen. Es gibt sie tatsächlich auf beiden Seiten.

  3. #3 von user unknown am 30. Juli 2016 - 14:43

    Klingt doch eher, als sei der Mitarbeiter für die christliche Sitte, sich v.a. um das, was in den Unterhosen anderer los ist, zu kümmern, entlassen worden, nicht für seinen stillen Glauben.