Diskussionsabend in Bensberg: Der Koran als Friedensbotschaft

Cengiz Varli von der Ahmadiyya-Gemeinde im sauerländischen Lüdenscheid referierte über den Koran und betonte dessen ausschließlich friedfertige Botschaft. Wer Gewalt predige, der missachte die Botschaft des Propheten. Terror im Namen des Islam zu verbreiten sei ein Widerspruch in sich. (…)

Der Koran als Friedensbotschaft? Da wurde vom Publikum kritisch nachgefragt. Schließlich gebe es doch Stellen im Koran, die weniger friedfertig seien – oder zumindest interpretierbar. Nein, so die Botschaft vom Podium, der Koran sei nicht zu interpretieren, jedes Wort stamme ja direkt von Gott. Wie könne das denn interpretierbar sein? Andere islamische Religionsgemeinschaften interpretieren also den Koran nicht falsch, sie verstehen ihn falsch.

[http://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/diskussionsabend-in-bensberg-der-koran-als-friedensbotschaft-24469500

  1. #1 von aranxo am 29. Juli 2016 - 23:12

    Was ist denn das für Nebelwerferei?
    Was ist denn nun mit den Stellen, die zur Gewalt aufrufen? Was ist mit der Regel, dass die späteren Suren gelten, wenn sich zwei Stellen widersprechen? Was ist mit der Tatsache, dass die älteren Suren blutrünstiger sind?

    Andere islamische Religionsgemeinschaften interpretieren also den Koran nicht falsch, sie verstehen ihn falsch
    Ähm, ja. Kann mir mal einer erklären, wo da jetzt der Unterschied liegt? Die Aussagen ist im Grunde nur eine Variante von „Mein Gott ist der richtige, Eurer der falsche.“

  2. #2 von aranxo am 29. Juli 2016 - 23:14

    Sorry, quoting nicht korrekt beendet…

  3. #3 von Netizen am 30. Juli 2016 - 23:24

    Wen will der mit seiner Märchenerzählung eigentlich verarschen?

    Mit der Ankündigung, über den wahren Islam zu berichten.
    […]
    Und der ist nach der Auslegung der Ahmadiyya-Gemeinde pazifistisch – mit Hinweis auf den Koran.

    Ja, und die andere Hälfte des Korans ist kriegstreibend. Dumm gelaufen.

    Der Religionsstifter Mohamed habe Gewalt nur zur Verteidigung erlaubt und so auch gelebt.

    Natürlich. Von ein paar kleinen Angriffskriegen mal abgesehen.

    Dabei sei er als echter Prophet direkt von Gott geleitet gewesen. Deshalb auch die unglaublichen Erfolge seiner Streitmacht, die fast immer gegen zahlenmäßig weit überlegene Gegner angetreten sei.

    Solche Erfolge rühren eher von Blutrausch, den Gegner demoralisierenden Gemetzeln und Überraschungsangriffen her. Von reiner Verteidigung kann hier wohl keine Rede sein. Der Mann wiederspricht sich innerhalb ein und desselben Absatzes.

    Cengiz Varli von der Ahmadiyya-Gemeinde im sauerländischen Lüdenscheid referierte über den Koran und betonte dessen ausschließlich friedfertige Botschaft.

    Der Koran ist genauso „ausschließlich friedfertig“ wie z. B. das Alte Testament. 2,5 Mio Tote? Darf man nicht so eng sehen, die Kernbotschaft ist friedlich. FRIEDLICH!!1

    Schließlich gebe es doch Stellen im Koran, die weniger friedfertig seien – oder zumindest interpretierbar. Nein, so die Botschaft vom Podium, der Koran sei nicht zu interpretieren, jedes Wort stamme ja direkt von Gott. Wie könne das denn interpretierbar sein?

    Also ist der Koran beim Wort zu nehmen. Also sind Ungläubige zu töten. Also ist der Koran ausschließlich friedfertig … hmm?

    Den Widerspruch darin sieht selbst ein Grundschulkind.

    Für einen Erwachsenen ist das einfach nur peinlich. Das ganze Beschwichtigungsgesülze ist nur einmal mehr der erbärmliche, verlogene Versuch, den eigenen verkommenen Aberglauben in ein besseres Licht zu rücken und die Schattenseiten zu verleugnen, um sich nicht mit der inhärenten Gewaltbereitschaft und Machtbesessenheit Desselben auseinanderzusetzen zu müssen.