Norddeutsche Kirchenkonservative begrüßen Verzicht auf Gottesbezug

Der Text habe neben religionsverschiedenen Gottesvorstellungen auch den Humanismus, kulturelle Vorstellungen und andere religiöse Quellen gleichrangig zugelassen. Damit kritisierte Rüß die Tatsache, dass sich der vorgeschlagene Text nicht ausschließlich auf die christliche Gottesvorstellung bezog: „Somit wurde letztlich ein Gottesbezug abgelehnt, der keiner war.“

weiterlesen:

[https://www.evangelisch.de/inhalte/136726/25-07-2016/norddeutsche-kirchenkonservative-begruessen-verzicht-auf-gottesbezug

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  1. #1 von m0ebius am 27. Juli 2016 - 16:28

    Wenn Hardliner eine Position fordern, die peinlich und nicht durchsetzbar ist, und damit den „Kompromissvorschlag“ (der keiner ist, sondern eine Verschiebung des Status Quo in Richtung einer offiziellen religiösen Legitimation von Politik ist) schwächen, kann uns das nur recht und billig sein.

  2. #2 von Charlie am 27. Juli 2016 - 17:15

    Dann haben christliche Politiker und die 42.000 Tausend Unterschriften bei der Volksinitiative für einen falschen Gottesbezug gekämpft?? Ihr seid doch Realsatire!!!

  3. #3 von parksuender am 27. Juli 2016 - 18:25

    @ Charlie
    Keine wahren Schotten

  4. #4 von Hal am 27. Juli 2016 - 18:56

    @Charlie

    Da waren doch mehrere Präambel Vorschläge im Umlauf, die Unterzeichner hatten wohl nur die, die ausschließlich Bibelgott huldigt, im Sinne. Mit einer homöopathischen Präambel, die Humanismus einschließt, also Nihilismus, geht es einfach nicht. Es könnte auch nur eine dumme Entschuldigung sein, wo selbstverständlich andere schuldig sind.

    Es sollte öfter geschehen, Esoteriker mit esoterischen Tricks zu entwaffnen. Nach dem Prinzip teile und herrsche; Esoteriker gegeneinander ausspielen. Nicht dass sie es schon von sich selbst machen, aber ihnen dabei helfen ist doch sehr nächsten-lieb, oder?

  5. #5 von Friedensgrenze am 27. Juli 2016 - 18:56

    Klassischer Fall von:

    Also gut, einigen wir uns auf Unentschieden.

    und weils so schön war:

  6. #6 von Noch ein Fragender am 27. Juli 2016 - 19:02

    Der Fuchs und die zu hoch hängenden Weintrauben:

    Der Spatz, der schweigend zugesehen hatte, konnte sich nicht länger beherrschen und zwitscherte belustigt: „Herr Fuchs, Ihr wollt zu hoch hinaus!“

    Der Fuchs biß die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte hochmütig: „Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.“ Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück.

    http://www.tiergeschichten.de/2011/05/22/der-fuchs-und-die-trauben/

  7. #7 von Elvenpath am 27. Juli 2016 - 19:41

    Ich finde das konsequent. Die stehen wenigstens dazu, dass für sie ihr Glaube über allem anderen steht.

  8. #8 von Friedensgrenze am 27. Juli 2016 - 19:55

    @Elvenpath

    Hast ja recht, aber wenn Gott in die SH-Präambel reingelassen worden wäre, hätte seine „Begrüßung“ sicher ganz anders ausgesehen.

    Er hätte sie als ersten Schritt in die richtige Richtung gewertet.

  9. #9 von Willie am 28. Juli 2016 - 05:09

    Bleiben die Fragen:
    1. sind diese Gottesformelrufer nun Fundamentalisten oder nur Konservative?
    2. sind diese Gottesformelrufer nun an die Landesverfassung gebunden oder nicht?