Islam: Nicht in Mekka und Medina entstanden

Der Islam war eine Revolution von oben und hatte den Zweck, die neue Herrscherdynastie der Abbasiden zu legitimieren. Der Islam ist eine Verschränkung von Theologie, Recht und Wirtschaft, und war von Anfang an politisch – geschaffen, um die neue Herrschaft von oben zu legitimieren.

[http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/islam-nicht-in-mekka-und-medina-entstanden/

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  1. #1 von Fabian Hoemcke am 27. Juli 2016 - 22:17

    Weiß jemand, ob da auch nur ein wahres Wort dran ist?

  2. #2 von user unknown am 27. Juli 2016 - 22:30

    Wenn die traditionellen Koranforscher wissenschaftliche Methoden ablehnen dann qualifiziert sie das jedenfalls für theologische Lehrstühle nach westlichem Vorbild.

  3. #3 von Fabian Hoemcke am 27. Juli 2016 - 22:34

    Ich formuliere es mal anders.
    Wenn es Tichy sagt, prüfe ich das lieber zweimal nach. Oder hole mir eine vertrauenswürdige Zweitmeinung ein.

  4. #4 von deradmiral am 28. Juli 2016 - 10:45

    Diese Theorie ist kein wissenschaftlicher Mainstream, aber ein schlüssiges Erklärungsmodell. Es wird von rechten Christen und militanten Atheisten verbreitet.

    Leider ist die kritische Mohammed-Forschung ersten in den Anfängen und leider werden die Islamwissenschaftler im Einvernehmen mit den Islamverbänden ausgesucht. Es wird daher noch lange dauern, bis wir wissen, ob diese Theorie Wasser hält.

  5. #5 von Fabian Hoemcke am 28. Juli 2016 - 12:04

    Danke @DerAdmiral

  6. #6 von Yeti am 28. Juli 2016 - 17:00

    Ich habe gerade Teile von Ibn Warraqs „Why I’m Not A Muslim“ gelesen, genauer „The Koran“ – via Christopher Hitchens‘ „The ‚Portable‘ Atheist“. „Portable“ nochmal in Tüddelchen, weil der Schinken recht schwer ist und nicht unbedingt in die Jackentasche passt.

    Und aus dem Gedächtnis bekomme noch ein paar Sachen zusammen:

    a) es existieren x (x<10) verschiedene Koranversionen, die von den verschiedenen Schulen benutzt werden. Soviel zum Thema unveränderliches Wort Gottes.
    b) der Koran ist anscheinend mehrfach umgeschrieben worden. Insbesondere sind viele Suren, die im Original ganz offensichtlich nicht Allahs, sondern M’s Worte sind, in späteren Varianten mit einem „Sprich:“ vorneweg versehen, um aus M’s Worten wieder A’s zu machen.
    Von „Abassiden“ habe ich aber, glaube ich, nichts gelesen.

    Ich halte die These auch nicht für ganz abwegig. Der Bibel erging es ja nicht anders.

  7. #7 von paul0f am 28. Juli 2016 - 18:35

    #4 deradmiral

    Es wird von rechten Christen und militanten Atheisten verbreitet.<

    Da ich mich nicht als rechter Christ wähne, gehe ich wohl als militanter Atheist durch.
    Ich habe auf die Podcastfolge schön öfters hingewiesen (in FB). 😉

    #6 Yeti

    Ich halte die These auch nicht für ganz abwegig.<

    Dem schliesse ich mich an.

  8. #8 von Quax am 28. Juli 2016 - 19:40

    danke an Fabian und den Admiral für Frage und Antwort.
    @ Fabian @ admiral tichy driftet für mich zuweit ab.
    @Yeti und das nächste Problem:
    in der europäischen Koranwissenschaft wurden und werden (ich hoffe das hat sich geändert) immer nur die kairoer und die basrenser ausgabe verwendet. diese unterscheiden sich aber extrem in der verszählung. wenn jemand die nur die kairoer ausgabe kennt mit jemandes über den koran redet dei nur die basrenser verszählung kennt, hat sich die diskussion erledigt weil alle sich gegenseitig vorwerfen, falsch zu zitieren, bis dann mal jemand fragt: „welche ausgabe habt Ihr, wir haben die und die“ Und dann geht das Gezeter erst richtig los.