Religionsunterricht: „Alle haben etwas davon, wenn der Islam in die Schulen kommt“

Islamunterricht an staatlichen Schulen kann helfen, Attentate wie in Würzburg oder Ansbach zu verhindern, sagt Islamforscher Michael Kiefer. Aber bundesweit werde es ihn trotzdem vorerst nicht geben.

[http://www.spiegel.de/schulspiegel/islam-im-religionsunterricht-alle-haben-etwas-davon-a-1104099.html

  1. #1 von oheinfussel am 26. Juli 2016 - 21:50

    Sicher haben alle was davon, nur ob es etwas ist, was man haben will, ist fraglich…

  2. #2 von barkai am 26. Juli 2016 - 22:00

    dass das alles ganz toll klappt, sieht man ja an dem Unterricht von frau Kaddor, wo ihre Schüler herumfantasieren, wie man jemandem, der einen islamkritischen Film gemacht hat, den kopf abschneidet und nachdem einige von ihnen mit dm liberalen Islamunterricht auf Deutsch fertig waren, sich dem IS angeschlossen haben.
    Von sowas braucht man unbedingt mehr.

  3. #3 von oheinfussel am 26. Juli 2016 - 22:06

    @barkai

    Hab ich da etwas Sarkasmus gehört?

  4. #4 von Simone am 26. Juli 2016 - 22:11

    Die Attentate von Würzburg und Ansbach wurden von Tätern, die im Ausland aufgewachsen sind, begangen. Wie soll Islamunterricht an deutschen Schulen da helfen?

  5. #5 von Unechter Pole am 26. Juli 2016 - 22:17

    Dann werden die Islamisten, die jetzt nicht wirklich wissen, wieso sie sich in die Luft sprengen oder mit einer Axt auf Menschen losgehen, dies mit guter theologischer Begründung machen können.

  6. #6 von Hinterfragerin am 26. Juli 2016 - 22:21

    Es waren nicht der Religionsunterricht und die staatliche Einbindung, die die christlichen Kirchen und die christlichen Gläubigen liberalisiert haben, es handelte sich um einen langen gesamtgesellschaftlichen Prozess, der auf die Kirchen zurückwirkte und in dessen Rahmen dann auch der Reliunterricht liberaler wurde. Die Hardliner erreicht man aber selbst bei den Christen nicht.

    Zu glauben, man könne so Radikalisierung verhindern, setzt voraus, dass man den Grund von Radikalisierung vor allem in mangelnder religiöser Bildung und/ oder Bindung sieht. Man muss nur die „wahre“, natürlich friedliche Religion vermitteln, dann werden alle von selbst liberal. Ich halte diese Analyse für verfehlt…

  7. #7 von Hypathia am 26. Juli 2016 - 22:26

    @ Hinterfragerin

    Genau so sehe ich das auch! Und deshalb weg mit jeglichem konfessionellen Religionsunterricht! Und her mit Ethikunterricht und faktenbasierter Religionskunde, am besten von religionslosen Lehrern.

  8. #8 von Elvenpath am 26. Juli 2016 - 23:10

    Die Frage muss gestellt werden, ob es nötig ist, Religiosität in die richtigen Bahnen zu leiten, damit Religiöse keine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Vielleicht ist das für eine Übergangszeit die richtige Lösung.

  9. #9 von O. am 26. Juli 2016 - 23:11

    Bei den vielen Nazis in diesem Lande, die ja immer moniert werden, da muss man dann wohl Rassenlehre aus den 30ern an der Schule unterrichten, damit die nicht ins terroristische abdriften – da haben wir bestimmt alle was davon?!

    @oheinfussel: na, hörst Du hier auch Sarkasmus?! 😉

  10. #10 von O. am 26. Juli 2016 - 23:12

    @Barkai: Ja, der Einwand mit Kaddor passt gut.

  11. #11 von itna am 26. Juli 2016 - 23:31

    Religionsunterricht nutzt ausser den Religionsgemeinschaften niemandem.

    Führt man im Kirchenstaat D. keinen Islamunterricht ein, müßte ja der ev+rk RU abgeschafft werden , also machen sich unsere verdummbibelten Politiker stark dafür, ebenso wie die Kirchen.

  12. #12 von Skydaddy am 27. Juli 2016 - 06:00

    Statt (auch noch auf Kosten der Steuerzahler) Religionsunterricht zu erteilen, sollte der Staat die Bevölkerung darauf hinweisen, dass es keine vernünftigen Argumente für irgendwelche Götter gibt und dass Religionen systematisch Denkfehler, falsche Intuition und soziale Manipulation ausnutzen, um die Leute zu indoktrinieren.

  13. #13 von Willie am 27. Juli 2016 - 06:59

    Gegen einen Unterricht über den Islam, aber auch die anderen Religionen und deren Auswirkungen auf die Menschen, Gesellschaften, Kultur und WIssenschaft … , ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, aber darum geht es den Herr- und Frauschaften nie.

  14. #14 von Friedensgrenze am 27. Juli 2016 - 08:15

    „Alle haben etwas davon, wenn der Islam in die Schulen kommt“ : Nachteile

  15. #15 von Friedensgrenze am 27. Juli 2016 - 08:26

    Selbst die Lehrer des Religionsunterrichts werden benachteiligt. Ihnen wird vermittelt eine wertvolle Arbeit zu leisten, dabei sind sie nur Nutzniesser Grundgesetzwidriger Kirchenprivilegien.

    Es besteht keine Staatskirche…