Erzbischof Schick zu religionskritischem Parsifal in Bayreuth: „Für einen Christen anstößig“

Mit einer sehr religionskritischen Inszenierung sind die Bayreuther Festspiele gestartet. Weniger Gott ist demnach die Lösung für viele Sorgen. Davon hält Erzbischof Schick nichts. Ein Interview nach der Parsifal-Premiere.

[http://www.domradio.de/themen/kultur/2016-07-26/erzbischof-schick-zu-religionskritischem-parsifal-bayreuth

  1. #1 von oheinfussel am 26. Juli 2016 - 22:07

    Davon hält Erzbischof Schick nichts

    Ja und? Warum interessiert das wen?

  2. #2 von t.nor am 26. Juli 2016 - 22:58

    Endlich positive Nachrichten aus Bayreuth

  3. #3 von Rene Göckel am 26. Juli 2016 - 23:02

    Hat Schick seine Eintrittskarte aus eigener Tasche bezahlt? Alles andere ist uninteressant.

  4. #4 von hypershrike am 27. Juli 2016 - 00:25

    bravo

  5. #5 von Monika am 27. Juli 2016 - 14:57

    Wagner hat sehr genaue Anweisungen gegeben, wie seine Opern-als Gesamtkunstwerk- zu in­sze­nie­ren sind. Es würde Respekt gegenüber dem Schöpfer des Werkes zeigen, wenn sich der Regisseur daran orientieren würde.

  6. #6 von schiffmo am 28. Juli 2016 - 11:06

    @Monika:
    Die Person Wagner kann sehr kontrovers diskutiert werden, und viele Aussagen Wagners verdienen aufgrund ihres Inhalts keinerlei Respekt. Wie man die Person Wagner beurteilt, ist nochmal was anderes. Die Anweisungen sind auch nur eine Aussage.
    Warum ist es die Aufgabe der Kunst, Respekt gegenüber jemandem zu zeigen, dessen Werk man aufführt? Das wäre mir komplett neu.
    Fazit: Monika hat das Maul aufgerissen, kompletten Blödsinn von sich gegeben und versucht, anderen Leuten, z.B. dem Regisseur, vorzuschreiben, wie sich diese zu verhalten haben.

  7. #7 von Gerry am 28. Juli 2016 - 13:32

    @ Monika

    AFAIK hat Kafka bestimmt, dass seine Schreibereien nach seinem Tod zu vernichten sind.
    Sieht man ja was draus geworden ist…

  8. #8 von drawingwarrior am 28. Juli 2016 - 15:07

    @Monika

    Ich geb Dir völlig Recht!
    Man sollte sich immer zur Werktreue verpflichten.
    Daher empfehle ich jedem Bibel-Fan keine Fische ohne Flossen zu essen und das ungehorsame Kind zu steinigen.
    Aber in der Realität sieht es so aus, dass Regisseure ein Stück im Spiegel der Zeit und nach eigenem Gusto interpretieren.
    So wie die Christen das mit ihrem Lieblingsbuch machen.
    Sonst wird das Zeug nämlich irgendwann ungeniessbar.

  9. #9 von Yeti am 28. Juli 2016 - 17:26

    @dw:

    keine Fische ohne Flossen

    Es geht um Schuppen. Ob die Fische die jetzt haben dürfen, oder müssen, oder nicht, oder sie mal gehabt haben oder mal nicht gehabt haben dürfen, wie der Hering, der irgendwann (angeblich) mal die Schuppen abwirft oder wachsen lässt, weiss ich nicht. Ist mir auch egal.

    Aber wer weiß, vielleicht ist mit „Du sollt keine Fische ohne Schuppen essen!“ auch einfach nur gemeint: „Iss gefälligst die Schuppen mit, nicht nur das Filet, Du Snob!“. ??
    Oder, falls doch Flossen gemeint sind, es geht um Tiere die zwar im Wasser leben, aber keine Fische sind und deswegen keine Flossen haben. Schalen-, Weich- und Schnabeltiere, Otter, Biber und so. Meeressäuger haben Flossen, wurden aber damals (kannten die eigentlich tatsächlich Wale da unten in der Wüste?) als Fisch – eben wegen der Flossen – bezeichnet. Dass die Heckflosse um 90° ggü. der eines Fisches gedreht ist, wer merkt das schon.

    PS.: „Schuppen“. Je öfter ich dieses Wort schreibe – Schuppen, Schuppen, Schuppen, Flossen, Fluppen – desto mehr scheint sich die Buchstabenkombination von der Bedeutung zu entkoppeln. Beim Googeln bin ich zuerst auf „Kopfschuppen“ gestoßen. Vielleicht sollte ich in meiner Freizeit nicht so viel an meinem neuronalen Netz rumprogrammieren. Und mich mal zwei Wochen irgendwo an den Strand legen. Ich höre, die Türkei ist gerade günstig.

    PPS: Feldtest: Bitte ordnen Sie die folgenden BegriffsWortpaare einander zu, also welcher „Begriff“ aus a) passt zu welchem Begriff aus b):

    a) „dabu“ und „knurxl“
    b) „scharfkantig“ und „weich“

    Wie kommen solche Assozationen zustande?

    PPPS: Meint Ihr, ich sollte mal mit meinem Psychologen darüber reden?

    /albern off, aber manchmal muss ich einfach.

  10. #10 von drawingwarrior am 28. Juli 2016 - 17:52

    Fisch ohne Flossen…so eine Scheiße kann einem auch nur auf dem Klo einfallen…und genau da habe ich den Post verfasst.
    Fisch ohne Schuppen muss es natürlich heißen, danke Yeti!

  11. #11 von Yeti am 28. Juli 2016 - 18:07

    @dw: Das ist der Grund warum ich, seit ich denken kann, auf dem Klo ausschließlich lese und niemals schreibe. Nichtmal eine lumpige SMS außer „ich rufe gleich zurück“. Ich lese auf dem Klo auch ausschließlich analog, also Papier.

  12. #12 von Monika am 28. Juli 2016 - 18:21

    schiffmo@ Wenn man die Person Wagner derart ablehnt, das man sein Werk in einer Art aufführt, wie es der Erschaffer- Wagner eben- nicht gewollt hat,würde es Anstand (bei Bedarf googeln) beweisen, lieber ganz die Finger davon zu lassen, und auf die Inszenierung von Wagner-Opern zu verzichten.

    Und schuppenlose Fische esse ich nicht- nur zu deiner Beruhigung,drawingwarrior.

  13. #13 von schiffmo am 29. Juli 2016 - 11:29

    Liebe Monika,
    Du bleibst bei Deiner Meinung, die ich als falsch und unzivilisiert zurückweise. Denn folgte man Deiner Meinung, müßte man jeden Diskurs aus „Respekt an den Urhebern“ ablehnen, der von der Intention abweicht. Das ist und bleibt Schwachsinn.
    Außer einem nicht näher definierten Anstandsbegriff, aus dem sich das angeblich ableiten läßt (wie denn, bitte sehr, und zwar in Deinen eigenen Worten) lieferst Du nichts, das das stützen könnte.
    Daher bleibe ich dabei: Monika hat das Maul aufgerissen, kompletten Blödsinn von sich gegeben und versucht, anderen Leuten, z.B. dem Regisseur, vorzuschreiben, wie sich diese zu verhalten haben.
    Und zusätzlich: Sie hat sich noch stärker zum Affen gemacht, indem sie willkürlichen und beliebigen Stuss, kombiniert mit Vorwürfen (diesmal: angeblich kein Anstand) angeführt hat.

  14. #14 von drawingwarrior am 29. Juli 2016 - 12:47

    „Und schuppenlose Fische esse ich nicht- nur zu deiner Beruhigung,drawingwarrior.“

    Als ob es hier jemals um die Fische gegangen wäre.
    Du solltest die Redlichkeit haben, dass ganze Argumente wahrzunehmen.
    Das Fische ohne Schuppen zumeist garkeine Fische sind, ist ein Teil des Arguments.
    Das andere beschäftigt sich mit der Unmoral, die aus Deinem Lieblingsbuch tropft.m