Bild-Reporter: Jesus gibt Halt in Zeiten des Terrors

Der stellvertretende Chefredakteur von bild.de, Daniel Böcking, hat auf der Webseite der Zeitung detailliert von seiner Bekehrung zu Jesus Christus berichtet. Der Glaube gebe ihm gerade in Zeiten des Terrors Sicherheit, erklärt der Journalist.

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[http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus/detailansicht/aktuell/bild-reporter-jesus-gibt-halt-in-zeiten-des-terrors-96958/

  1. #1 von Siegrun am 26. Juli 2016 - 07:48

    Wie wäre es. wenn Jesus und sein angeblich allmächtiger Daddy einfach direkt den Terror verhindern würden?
    DAS wäre doch mal eine sinnvolle Aufgabe.
    Aber wie ich die Luschen kenne, kriegen sie auch das wieder nicht hin.
    …ob es nicht vielleicht doch daran liegt, daß diese Phantasiegestalten nicht existieren…?! gäääääähhn

  2. #2 von spritkopf am 26. Juli 2016 - 07:56

    Wie schreibt Böcking?

    Ich glaube an Jesus. So richtig. Mit Herz und Verstand und Bibel

    Religiöse Schwerverblödung mit Verstand. Nee, is‘ klar.

  3. #3 von oheinfussel am 26. Juli 2016 - 08:05

    Wie viel Halt gibt ihn sein Jesus, wenn neben ihn ne Bombe hochgeht?

    Danach steht vermutlich nicht mehr so viel

  4. #4 von Elvenpath am 26. Juli 2016 - 10:52

    Es gibt halt Menschen, die von einem Extrem ins andere fallen. Bezüglich Glauben und Alkohol kann ich wirklich nur die Southpark-Folge mit anonymen Alkoholikern empfehlen. Staffel 9 „Blody Mary“.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 26. Juli 2016 - 11:31

    „Ich begreife nicht, warum Gott diesen Terror zulässt.“ …
    Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod tröstet mich.“

    Ob das Leben nach dem Tod mit diesem Gott besser wird, ist sehr fraglich. Wieso sollte Gott im Jenseits das Böse besser in den Griff bekommen als im Diesseits?

  6. #6 von Netizen am 26. Juli 2016 - 15:55

    @fussel: Wie viel Halt gibt ihn sein Jesus, wenn neben ihn ne Bombe hochgeht?

    Seine Überreste kleben dann an der nächsten Wand.
    Das hält.

  7. #7 von parksuender am 26. Juli 2016 - 17:11

    <

    blockquote>So achte er im Beruf darauf, weniger seine Ellbogen einzusetzen, (…) „Keine Lügen, keine bösartigen Lästereien. Gottes Wort als Richtschnur“, beschreibt Böcking seinen neuen Lebenswandel.

    <

    blockquote>
    Aber dann bei BILD arbeiten? Sorry, aber das Schundblatt ist voller Doppelmoral. Habe es selbst vor ca. 15 Jahren in menem näheren Umkreis erlebt wie eine kleine Angelegenheit für die Zeitung zurecht gebogen und skandalisiert wurde. Dazu Bloßstellung von Personen, einseitige Berichterstattung, andauernde Verletzung des Pressecodex, usw.

  8. #8 von Monika am 26. Juli 2016 - 17:53

    Jesus hat selbst gelitten. Für gläubige Christen bedeutet Jesus nun einmal Halt gerade in Leid und Bedrohung, wie es Paul Gerhardt in Worte dichtete:

    Wenn ich einmal soll scheiden,
    so scheide nicht von mir;
    wenn ich den Tod soll leiden,
    so tritt du dann herfür;
    wenn mir am allerbängsten
    wird um das Herze sein,
    so reiß mich aus den Ängsten
    kraft deiner Angst und Pein.

  9. #9 von Netizen am 26. Juli 2016 - 19:13

    @Monika:

    Jesus hat selbst gelitten.

    Zum einen hat er seine Verurteilung durch sein permanentes aufmüpfiges Verhalten und seine Volksverhetzung selbst provoziert (unter der Annahme, daß es diesen historischen Jesus tatsächlich gab, was mehr als zweifelhaft ist), zum anderen war das alles doch nur eine billige Show, ein Taschenspielertrick, mithin also glatter Betrug. Ein angeblich unsterbliches, übernatürliches und allmächtiges Wesen läßt sich ans Kreuz zimmern, heuchelt menschliches Leid, täuscht trotz angeblicher Unsterblichkeit seinen Tod vor und wird für diese groteske Verarschung auch noch verehrt? Ich bitte Dich!

    Für gläubige Christen bedeutet Jesus nun einmal Halt gerade in Leid und Bedrohung,

    Statt dieses Selbstbetruges würde ich mich in brenzligen Situationen eher auf die Menschen in meinem Umfeld verlassen, denn diese sind die einzigen, die mir auch tatsächlich helfen können. Jesus zieht Dich nicht aus dem Dreck, auch wenn Du Dir das noch so sehr einreden magst. Letztlich ist dieser ganze Aberglaube also ein reines Placebo zur eigenen Beruhigung. Wer sich allerdings allein auf Gott verläßt, der ist irgendwann verlassen. Blindes Vertrauen auf diese Wahn- und Witzfigur kann tödlich enden.

  10. #10 von Monika am 27. Juli 2016 - 15:13

    Jesus hat mich aus dem Dreck gezogen.
    Glaub es, oder glaub es nicht.
    Ich weiß, was ich weiß.

  11. #11 von Netizen am 28. Juli 2016 - 14:59

    @Monika: Und was, wenn es Rumpelstilzchen war? Oder der gestiefelte Kater? Oder Rincewind? Jesus wird wohl kaum persönlich vor Deiner Türe erschienen sein. Stattdessen schreibst Du einer fiktiven Gestalt ein mglw. positives Ereignis aus Deinem Leben zu, weil eine andere, rationale Erklärung für Dich nicht in Frage kommt. Du weißt nicht(s), Du glaubst, und das auch nur, weil Du mit aller Gewalt glauben willst, unabhängig von realen Fakten und Gegebenheiten. Wenn aber z. B. nach einer überstandenen schweren Krankheit der/die Betroffene Gott für die Heilung dankt, dann ist das nicht nur eine völlige Verzerrung der Realität, sondern vor allem eine Beleidigung all der Menschen wie z. B. Ärzten und Therapeuten, welche tatsächlich zu der Heilung beigetragen haben. Nein, Jesus hat Dich garantiert nicht aus dem Dreck gezogen. Das wirst Du aber nicht mehr verstehen können mit Deiner festgenagelten Weltsicht. Für Dich gibt es nur noch diese eine „Erklärung“.

  12. #12 von Siegrun am 28. Juli 2016 - 17:14

    …Halt? …naja, fast..ich weiß, was Jesus hält…die Klappe, weil er einfach nicht existiert…

  13. #13 von drawingwarrior am 28. Juli 2016 - 17:58

    @monika
    „Jesus hat mich aus dem Dreck gezogen. Glaub es, oder glaub es nicht. Ich weiß, was ich weiß.“

    Jesus hat Dich dank seines ewigen und heiligen Planes erst in den Dreck fallen lassen, um dann zu warten, bis du ihn angewinselst, um dich dann wieder herauszuziehen.
    Stockholm-Syndrom!
    Wenn Du dann noch schreibst, dass man dass glauben kann oder auch nicht, ist der nächste Satz Blödsinn, denn du weißt garnichts, du glaubst, dass Dein Glaube der Wirklichkeit entspricht.