Vor dem Papstbesuch: Rückwärts in die Zukunft – Katholizismus in Polen

Papst Franziskus kommt nach Polen, um am 26. Juli den Weltjugendtag in Krakau zu eröffnen. Doch es ist kein Besuch unter Freunden, zu gespalten ist das Verhältnis zur polnischen Amtskirche.

(…)

Miedlar: „Gelobt sei Jesus Christus und sein heiliges Evangelium. Meine Lieben, die Feinde der Kirche und die Feinde des Vaterlands schäumen heute. Denn sie sehen hier eine große Armee von Patrioten, die Gott, Ehre und Vaterland im Herzen tragen. Sie sind bereit, dafür ihr Leben zu geben. Die linke Propaganda will uns vernichten, will die Kirche und die polnische Nation vernichten. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir sind eine kämpfende Kirche, wir sind Kämpfer für ein großes Polen. Je größer die Attacke, desto stärker wächst unser Nationalstolz.“

[http://www.deutschlandradiokultur.de/vor-dem-papstbesuch-rueckwaerts-in-die-zukunft.979.de.html?dram:article_id=361081

  1. #1 von Unechter Pole am 25. Juli 2016 - 21:51

    Polen halt.

  2. #2 von Kappa am 25. Juli 2016 - 22:08

    Mit diesen Leuten im Hintergrund sollte es doch möglich sein Europameister zu werden, oder ?

  3. #3 von omnibus56 am 26. Juli 2016 - 13:45

    Je größer die Attacke, desto stärker wächst unser Nationalstolz.

    „Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.“
    Arthur Schopenhauer

    Immer wieder passend…

  4. #4 von paul0f am 27. Juli 2016 - 10:12

    Wohl eher „Back to the roots … back to the dark age.“

  5. #5 von Monika am 27. Juli 2016 - 15:15

    Unechter Pole, was ich mich schon länger frage: nennst du dich Unechter Pole, weil ein nichtkatholischer Pole ein „unechter“ Pole ist?