Amoklauf in München: „Jetzt sind zum Beten gefaltete Hände gefragt“

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz und Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener (Kassel), erklärte auf seiner privaten Facebookseite: „Jetzt sind feste Herzen, nüchterne Köpfe und zum Beten gefaltete Hände gefragt.“

(…)

Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus: (…) Man bete für sie in der Gewissheit, dass Gott in dieser schweren Zeit mit ihnen sei – „ist er doch ein Gott, der noch im tiefsten Leid bei den Menschen ist, weil er es am Kreuz auf Golgatha selbst durchlebt hat“.

(…)

Heilsarmee-Leiterin: Gottes Liebe ist größer als jede Gewalt. Bei ihm gibt es Trost.“

weiterlesen:

[http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/amoklauf-in-muenchen-jetzt-sind-zum-beten-gefaltete-haende-gefragt-97675.html

 

  1. #1 von Barkai am 25. Juli 2016 - 18:13

    @Monika

    Ja, da ist was Wahres dran! Wenn auch eher nach Thorwald Dethlefsen als nach der Bibel.

    Dethlefsen ist auch jemand, der viel Schwachsinn verzapft hat.
    [https://www.psiram.com/ge/index.php/Thorwald_Dethlefsen

    Oheinfussel, du kannst mich zwar beleidigen, aber ob ich mich beleidigt FÜHLE, bestimme immer noch ich.

    und wenn dir jemand mit der Staerke und dem Training eines Klitschkos dir eine rein haut, bestimmst immer noch du, ob das weh tut oder ob du stehen bleibst?!

    Barkai, das der Amokläufer ausländerfeindliche Parolen gerufen haben soll habe ich auch gehört. Das klingt für mich erstmal absurd und zeugt wohl davon, das dieser arme Junge sehr viel Selbsthass hatte.

    Der „arme Junge“ (oder auch Massenmoerder, je nachdem wie man sein Verhalten so einordnet) war Iraner, der sich scheinbar von anderen Auslaendern, wie bspw Tuerken, abgrenzen wollte.
    interessant oder einen evtl religioesen Aspekt bekommt da ganze dann, wenn man bedenkt, dass die meisten Tuerken Sunniten sind, die meisten iraner aber Shiiten. Der Taeter muss sich also nun wirklich nicht zwangslaeufig selbst gehasst haben.

    Wenn er in psychiatrischer Behandlung war, muß man auch fragen, ob dort die richtigen Therapie-Ansätze gebraucht werden.

    wenn er in Behandlung war, muss man sich fragen, warum so auffallend viele gefaehrliche Patienten mit einem bestimmten religioesen/kutlurellen Hintergrund (verglichen mit biodeutschen gemeingefaehrlichen opatienten) ihre Fantasien in die Tat umsetzen und ob die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt bei bestimmten Patientengruppen nicht zu zoegerlich angeordnet wird.

  2. #2 von Monika am 25. Juli 2016 - 20:03

    Oheinfussel, das du Mißbrauchsopfer warst, ist nicht deine Schuld, Aber du kannst versuchen, dein jetziges Befinden nicht mehr über den vergangenen Mißbrauch zu definieren. Ich finde, der Täter hat zu viel Macht über dich, und das tut mir aufrichtig leid. Was du mir glauben kannst oder nicht, deine Entscheidung

  3. #3 von Monika am 25. Juli 2016 - 20:08

    dezer.de
    Ich hätte schon längst das Thema gewechselt, wenn mir nicht vorgeworfen worden wäre, daß ich mich um klare Antworten drücke.
    Was aber andererseits wieder bedeutet, das ich meine Reaktion vom Willen anderer abhängig mache- ich werde also zu diesem Thema nicht mehr sagen.

  4. #4 von Willie am 25. Juli 2016 - 23:53

    @Monika

    Aber du kannst versuchen, dein jetziges Befinden nicht mehr über den vergangenen Mißbrauch zu definieren.

    Woher weißt Du, das @fussel das tut? Weil Du Unterstellungen in den Raum wirfst und dann mit einem „vielleicht“ versiehst. @fussel hat schon oft genug dargelegt, dass sie ihr Leben durchaus zu meistern weiß. Ob sie dazu auch noch einer Bäckereifachverkäuferinnen-Psychologin bedarf bezweifle ich.

    Dennoch, Du hast vollkommen Recht, es war nicht ihre Schuld, aber es war die Mitschuld all der Personen drumherum, die weggesehen haben, nicht sehen wollten, um Besserung gebetet …. haben und dazu gehörte wahrscheinlich auch so mancher Bäckerei-, Metzgerei-, usw.-Psychologe. (Das Kind ist ja sowieso so komisch; es braucht einer starken Hand und man sollte sich in fam. Dinge nicht einmischen ….)

  5. #5 von oheinfussel am 26. Juli 2016 - 07:52

    @Willie

    Wenn man es genau nimmt, haben so ziemlich alle etwas gewusst/gemerkt/geahnt (wie das ja häufiger so ist). Spekulation natürlich, wie so oft wird man das nie genau wissen – aber es ist es quasi unmöglich, dass ich mich damit komplett vertue.

    Gesagt oder gefragt hat keiner (wie das häufiger so ist).

    Es war halt leichter, sich über mein absonderliches, aggressiv- depressiv bis phlegmatisches oder total überdrehtes Verhalten aufzuregen oder zu bescheren, anstatt das maul aufzumachen.

    Wie ich mit all dem umgehe, ist meine Sache – ich hab mir Hilfe geholt. Ich hab eine liebende Frau.

    Und oft geht es mir gut, ich bin entspannt und glücklich und einfach nur ein bisschen verrückt, sprühe vor Charme und Ideen.

    Und dann gibt es Tage, dunkler und kälter als eine mondlose Winternacht. Da bin ich ohne aktuellen Anlass zum heulen traurig oder wütend, wie ein tollwütiger Hund. Da quälen mich Flashbacks, Alpträume und ich ertrage keine nähe und keine Berührung.

    Und verdammt – das Recht auf solche Scheißtage habe ich – das hat nichts mit Opfersein zu tun. Sondern einfach eine menschliche Reaktion auf ein schweres Kindheitstrauma. Und da brauche ich kein Geblubber und keine Küchenpsychologie einer Monika.

  6. #6 von Hypathia am 26. Juli 2016 - 11:07

    @ fussel

    Reg dich nicht über den Blödsinn auf!
    Einfühlungsvermögen steht nicht besonders hoch im Kurs bei solchen Jesusjunkies.
    Die brabbeln lieber von Vergebung und dass man irgendwie selber schuld daran ist. (siehe Warnschuss)

    Also bitte, lass dich von solchem Schwachsinn nicht aus dem Gleichgewicht bringen. 🙂