Schwuler Imam auf dem Christopher Street Day

Ein homosexueller Imam aus Frankreich erzählt von seinen Erlebnissen. Nicht nur muslimische Homosexuelle kämpfen um Anerkennung: Vertreter mehrerer Religionsgemeinschaften sind vor dem Christopher Street Day in Berlin zu einem runden Tisch zusammengekommen, um über ihr Verhältnis zum Thema Trans-, Bi-, und Homosexualität zu diskutieren.

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[http://www.deutschlandfunk.de/homosexualitaet-und-religion-schwuler-imam-auf-dem.886.de.html?dram:article_id=360853

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  1. #1 von dezer.de am 22. Juli 2016 - 17:25

    Treffen sich ein schwuler Imam und ein bisexueller Bischoff …. Wie soll dieser Witz weitergehen?

  2. #2 von spritkopf am 22. Juli 2016 - 17:53

    Es ist mir einfach nur ein Rätsel. Da gibt es Schwule, die intensiv darüber nachdenken, wie ihr Glaube und ihre Homosexualität zusammengehen. Und das Ergebnis ihrer Überlegungen lautet, dass die homophobe Tradition ihrer Religion (meistens eine der drei abrahamitischen Religionen) über Bord geworfen gehört, weil die Teile ihres heiligen Buches, die diese Homophobie begründen, nicht stimmen könnten.

    Aber sie kommen anscheinend überhaupt nicht auf den Gedanken, dass vielleicht die anderen – und nebenbei genauso brutalen und menschenverachtenden – Passagen dieses Buches ebensowenig göttliches Werk sind wie die homophoben Zitate, derer sie sich zu Recht entledigt haben. Dass diese heiligen Bücher möglicherweise nur Ausfluss der im Vergleich zu heute barbarischen Kultur eines nahöstlichen Volkes vor 1500, 2000 oder 3000 Jahren sind und nicht annähernd dazu taugen, den Glauben an ein liebevolles transzendentes Überwesen zu begründen.

  3. #3 von awmrkl am 23. Juli 2016 - 13:01

    @spritkopf

    Ich erkläre es mir provisorisch (ich kann es genausowenig kapieren wie Du) so, daß das eine besondere Unter-Form des Stockholm-Syndroms sei(n könnte). Wegen der religiösen Gehirnwäsche/Infektion meist seit Säuglingsbeinen an kommen diese Menschen nicht mehr von ihrem tief implementierten Wahn los und nehmen ihn (unbewußt) als unverzichtbaren Teil ihrer Persönlichkeit/Identität und rationalisieren ihre Situation dann so, daß Religion (und ihre Lehren) sich ändern müßten, statt diesen menschenfeindlichen Lehren den Arschtritt zu verpassen, den sie verdien(t)en … aber oft leichter gesagt als eingesehen und danach gehandelt (eigene Erfahrung).
    Diese Menschen haben mein Mitgefühl … aber kein Mitleid!