Parteitag der Republikaner: US-Pastor nennt Clinton „unseren Feind“

Auf Kritik ist ein Gebet des Fernsehpredigers Mark Burns (Easley/US-Bundesstaat Süd Carolina) beim Parteitag der Republikaner in Cleveland (Bundesstaat Ohio) gestoßen. Dort war der Multimilliardär Donald Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten seiner Partei ernannt worden. Burns nannte die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einem Gebet „unseren Feind“ und bat Gott, den Republikanern zu helfen, die „liberale Demokratische Partei“ zu besiegen.

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[http://www.idea.de/politik/detail/parteitag-der-republikaner-us-pastor-nennt-clinton-unseren-feind-97665.html

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  1. #1 von oheinfussel am 22. Juli 2016 - 18:20

    Ich halte zwar Clinton auch nicht für das NonPlusUltra – aber ich krieg ein fieses Magenkneifen, wenn ich mir Trump als Präsident vorstelle…

  2. #2 von Hypathia am 22. Juli 2016 - 18:29

    Christen verwenden überhaupt den Begriff „Feind“ sehr gern. Alle, die nicht genau die gleiche Weltsicht haben, sind bei denen automatisch Feinde und wollen ihnen was Böses. Das stärkt dann das kollektive Opfergefühl.

  3. #3 von oheinfussel am 22. Juli 2016 - 18:36

    @Hypathia

    Nicht nur das.
    Trump ist ein Rassist, ein Sexist, einer, der sich über Behinderte lustig macht und sich die derbsten Sprüche, Beleidigigungen, Entgleisungen und Fehltritte leisten kann, und dennoch gibt es Leute, die ihn wählen.

    Und genau die beunruhigen mich genauso

  4. #4 von Hypathia am 22. Juli 2016 - 18:45

    @ fussel

    Christen dürfen das alles, denn sie sind ja Gottes geliebte Kinder. Nur bei den anderen sind es Fehltritte und gaaaaanz böse.

    Dieser Trump ist und bleibt ein Trampel. Er pöbelt aufs derbste herum und bedient damit sein Klientel, die weiße reiche Herrenklasse.

  5. #5 von oheinfussel am 22. Juli 2016 - 18:53

    @Hypathia

    Ich krieg immer das Grausen, wenn ich höre, dass sich manche einen wie Trump anstelle der Merkel wünschen.
    Ich finde Merkel auch nicht optimal und sie könnte vieles besser machen, wenn sie wollte – andererseits möchte ICH ihren Job ehrlich gesagt auch nicht machen. Die Frau ist von allen Seiten Druck und Anfeindungen ausgesetzt, bis hin zu Vergleichen mit einen gewissen Herrn Hitler. Aber einen wie Trump das Amt des Bundeskanzlers zu übertragen – brrrrrrr…