„Burkini hat mit der Burka nichts zu tun“

Migrationsforscher Özkan Ezli kämpft dafür, dass Frauen Burkini in deutschen Bädern tragen dürfen. Die Bademode sei nicht Zeichen von Abgrenzung – sondern ermögliche Musliminnen soziale Teilhabe.

[http://www.welt.de/politik/deutschland/article157214425/Burkini-hat-mit-der-Burka-nichts-zu-tun.html

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  1. #1 von oheinfussel am 22. Juli 2016 - 20:45

    Indem man Klamotten trägt, die aus dem Gedanken resultieren, dass nackte Haut Männer zu Vergewaltigern macht? Ja, ganz bestimmt…

  2. #2 von K.Brückner am 22. Juli 2016 - 20:53

    So lange Männer keine Burkinis tragen müssen, sind Burkinis für Frauen für mich ein Akt der Diskriminierung, Diffamierung und Unterdrückung.

    K.Brückner

  3. #3 von dezer.de am 23. Juli 2016 - 00:56

    Auch das Tragen ganz normaler Bademode fördert die soziale Teilhabe. Und man grenzt sich selbst nicht schon optisch ab, was die Förderung nochmals verbessert.
    Achja, das Hinterfragen eigener Handlungen kann, bei entsprechender Erkenntnis, das tragen von normaler Bademode möglich machen.

  4. #4 von user unknown am 23. Juli 2016 - 01:07

    Es kann beides zugleich sein – Teilhabe, weil sie sonst gar nicht baden gingen, Abgrenzung, weil sie nur dann baden können, wenn sie ihre Andersartigkeit mit der Kleidung ausstellen.
    Wahrscheinlich würden sie aber auch dann baden gehen, wenn alle Christinnen und Atheistinnen und Jüdinnen usw. auch Burkinis tragen würden und sich dann nicht neue Abgrenzungsmöglichkeiten ausdenken – insofern vielleicht auch wieder nicht abgrenzend.