Rettet die Religion!

PRO:

Wer den Glauben an einen Gott für den Urgrund aller Intoleranz hält, mag sich nach Würzburg wieder bestätigt sehen. Falsch: Unsere Gesellschaft braucht jetzt nicht weniger Frömmigkeit, sondern mehr.

(…)

Eine Gesellschaft ohne Gott wird ein trostloser Ort

Eine Gesellschaft, die Gott, die Götter in ihrer Mitte nicht duldet, wird zu einem trostlosen Ort für alle Menschen, fromme und nicht fromme.

(…)

weiterlesen:

[http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157189530/Rettet-die-Religion.html

 

Fürchtet die Religion!

CONTRA:

Der Ursprung allen Übels liegt in der Geburt des Mullah-Staates im Iran. Der Islam wurde revolutionäre Kraft dank der enormen Opferbereitschaft. Keine Kraft außer dem Glauben bewirkt diese Gewalt.

weiterlesen:

[http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157190903/Fuerchtet-die-Religion.html

 

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  1. #1 von dezer.de am 21. Juli 2016 - 10:22

    „wird zu einem trostlosen Ort für alle Menschen, “

    Wie in Japan oder Schweden mit über 60% Ungläubigen. Absolut trostlos da.

  2. #2 von Monika am 21. Juli 2016 - 10:54

    Es hat schon einen Grund, warum schwedische Krimis dermaßen unlustig und düster sind. Und warum jedes Jahr in Schweden mehr Menschen durch Selbstmord sterben als im Straßenverkehr.

    Und Japan ist, ich weiß es aus erster Hand, weil mein Lebensgefährte lange dort gelebt hat, im Gegenteil sehr religiös, aber nicht auf die deutsche Art, sondern auf japanische Art. Für jemanden, der alles in seine vorgefaßten Kategorien einordnen will, mag das schwer zu erkennen sein. In manchen Ländern ist die formale Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft eben nicht nötig.

  3. #3 von F. M. am 21. Juli 2016 - 10:57

    Und um dezer zu ergänzen, die Gottesstaaten Iran und Saudi Arabien sind Länder voll überschäumender Freude und Glückseligkeit aller Menschen (vor allem Frauen!) an Allah und Religion, …

    … wenn sich nicht nur Schiiten und Sunniten bis zur gegenseitigen Ausrottung bekriegen würden und nicht in beiden Ländern die Henker Hochkonjuktur hätten, bei den Hinrichtungen religiös unbotmässiger Frauen und Männer. Aber sonst? Das absolute Paradies! (Für reiche und mächtige Männer)

  4. #4 von Monika am 21. Juli 2016 - 11:00

    Nun ja, ich könnte natürlich sagen, das weder der Iran noch Saudi Arabien christliche Länder sind, und der Islam als eine Religion, die auf menschliche Werke statt auf göttlicher Gnade beruht, wirklich nicht geeignet ist, einen entspannten Lebensstil zu fördern, aber da ich einkaufen gehen will, laß ich das mal! 😉

  5. #5 von F. M. am 21. Juli 2016 - 11:04

    @Monika

    Dass es in Schweden mehr Tote durch Freitod als durch Verkehr gibt, liegt wohl einfach daran, dass die Schweden das Auto als Transportmittel und nicht als Kampfwagen und Kriegsgerät für die Strassen betrachten, wie dies mit den ganzen Grossstadtförsterautos mit eingebauter Vorfahrt auf deutschen Autobahnen der Fall ist.
    Behaupten zumindest meine Cousinen und die sollten es wissen, die sind dort geboren und verbringen ihr ganzes Leben dort.

    Und die Krimis von Mankell und Co.? Sind einfach realistischer, als unsere Fantasie-Tatorte mit mühsam herbeigequetschter Bühnendramatik.

  6. #6 von Barkai am 21. Juli 2016 - 11:40

    @Monika

    Es hat schon einen Grund, warum schwedische Krimis dermaßen unlustig und düster sind.

    Es gibt schon so einen Unterschied zwischen Krimi und Komoedie.

    Und warum jedes Jahr in Schweden mehr Menschen durch Selbstmord sterben als im Straßenverkehr.

    ja, in Schweden ist der Strassenverkehr sehr, sehr sicher. Dort sind im Jahr 2013 nur 2,8 Verkehrstote per 100 000 Einwohner zu beklagen gewesen. Nur in Monaco und Mikronesien sind noch weniger Verkehrstote per 100 000 Einwohenr zu beklagen gewesen.
    [http://apps.who.int/gho/data/node.main.A997

    Die Suizidrate in Schweden (per 100 000 Einwohner) betraegt uebrigens 11,1. In den froehlich-religioesen Laendern wie Sudan (17,2), Ruanda (11,9), Somalia (12,4) El Salvador (13,6) Malawi (16,0), Kenia (16,2) Polen (16,6), Simbabwe (18,1) Uganda (19,5) Burundi (23, 1) und Tansania (24,9) liegt die Suizidrate hoeher.
    [http://apps.who.int/gho/data/node.main.MHSUICIDE?lang=en

    In Polen sterben uebrigens 10,3 Menschen per 100 000 Einwohner im Verkehr und 16,6 Menschen per 100 000 Einwohner nehmen sich das Leben in Polen, Woran liegt das nur, Monika?

    Und Japan ist, ich weiß es aus erster Hand, weil mein Lebensgefährte lange dort gelebt hat, im Gegenteil sehr religiös, aber nicht auf die deutsche Art, sondern auf japanische Art.

    das haettest da mal besser nicth geschrieben, ich weiss echt nicht, wie man sich argumentativ so derart selber den Knueppel ins Genick schlagen kann.
    Japan, Suizidrate per 100 000 Einwohner: 18,5; Verkehrstote in Japan per 100 000 Einwohner: 4,7.

    Für jemanden, der alles in seine vorgefaßten Kategorien einordnen will, mag das schwer zu erkennen sein.

    Fuer die bekloppten Japaner, die auch nichts von japanischer Religioesitaet wissen, wohl auch. Schliesslich beruht die folgende Auflistung auf Selbstauskuenften und Japan ist auch da eines der am wenigsten religioesen Laender der Welt. (Springst du jetzt eigentlich schon vor Freude herum? Immerhin hast du ja jetzt eine „Erkalerung“, warum in japan der Verkehr recht sicher ist, die Leute sich aber das Leben nehmen)
    [http://www.independent.co.uk/news/world/asia/7-charts-that-reveal-religions-role-around-the-world-10170978.html

    In manchen Ländern ist die formale Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft eben nicht nötig.

    aus dem Grund sind wohl auch Leute auf die Idee gekommen, Leute nach ihren religioesen ueberzeugungen zu befragen. Mit dem Ergebnis, dass Japaner nicht wirklich religioes sind.

    Nun ja, ich könnte natürlich sagen, das weder der Iran noch Saudi Arabien christliche Länder sind, und der Islam als eine Religion, die auf menschliche Werke statt auf göttlicher Gnade beruht, wirklich nicht geeignet ist, einen entspannten Lebensstil zu fördern, aber da ich einkaufen gehen will, laß ich das mal!😉

    Vielleicht auch besser so, da kannst du dich nicht aus Versehen selber reinreiten.

  7. #7 von Barkai am 21. Juli 2016 - 11:41

    @F.M.

    Dass es in Schweden mehr Tote durch Freitod als durch Verkehr gibt, liegt wohl einfach daran, dass die Schweden das Auto als Transportmittel und nicht als Kampfwagen und Kriegsgerät für die Strassen betrachten, wie dies mit den ganzen Grossstadtförsterautos mit eingebauter Vorfahrt auf deutschen Autobahnen der Fall ist.

    im christlichen Polen und in Japan (nach Ansicht von Monika ein total religioeses Land) ist das auch so.

  8. #8 von itna am 21. Juli 2016 - 11:52

    Natürlich-mehr Frömmigkeit. So wie in Europa im Mittelalter-alles christlich-da kommt Freude auf.

    Monika: ob christlich oder islamisch spielt keine Rolle, gibt man den Religionen Macht, ist es vorbei mit der Freude am Leben.

    Siehe die Welt heute und gestern.

  9. #9 von uwe hauptschueler am 21. Juli 2016 - 12:03

    Religions:
    Shintoism 79.2%, Buddhism 66.8%, Christianity 1.5%, other 7.1%
    note: total adherents exceeds 100% because many people practice both Shintoism and Buddhism (2012 est.)
    Aus CIA Factbook

  10. #10 von Barkai am 21. Juli 2016 - 12:17

    @Uwe
    mit „practice“ kann in Japan gemeint sein, dass sie Hochzeiten oder aehnliches in einer oder beiden Religionen feiern…. aber so wirklich tiefe innere Froemmigkeit ist in japan nicht so verbreitet.

  11. #11 von Monika am 21. Juli 2016 - 12:25

    Schon sechs Leute finden, das man in Saudi Arabien entspannt leben kann!

  12. #12 von Barkai am 21. Juli 2016 - 12:26

    @monika
    soll #11 jetzt furchtbar witzig sein oder ist das mal wieder ein Beispiel deines problems, Zahlen zu itnerpretieren?

  13. #13 von Monika am 21. Juli 2016 - 12:28

    hauptschüler@ Ein einzelner Japaner kann durchaus zu 79,2% Shintoist, zu 66,8% Buddist, zu 1,5% Prozent Christ und dann noch zu 7,1% etwas anderes sein, ohne damit Probleme zu haben.
    Selbst, wenn er auch noch zu 60% Atheist ist. Japaner sind da eher pragmatisch als mathematisch.

  14. #14 von Monika am 21. Juli 2016 - 12:33

    Religion ist in der Tat etwas anderes als „tiefe innere Froemmigkeit“.
    Danke für den Hinweis, Barkai.

    Und #11 IST witzig, Atheisten haben nur keinen Humor! 🙂

  15. #15 von Barkai am 21. Juli 2016 - 12:37

    hast du dir in der Zwischenzeit mal Gedanken darueber gemacht, wieso in Polen mehr Menschen Selsbtmord begehen als im Strassenverkehrt umkommen? Hast du dir mal bezueglich japan so deine Gedanken gemacht oder versuchst du jetzt gerade mit Witzelsucht von deinen argumentativen Rohrkrepierern abzulenken?
    (ich wuerde auf den relativ sicheren Strassenverkehrt in Polen wie in Schweden tippen, aber ja augenscheinlich nicht).

  16. #16 von Elvenpath am 21. Juli 2016 - 12:47

    In den skandinavischen Ländern liegt die Selbstmordrate allgemein recht hoch. Liegt am fehlenden Licht im Winter und nicht an der fehlenden Religion.
    Sorry, dass ist doch vollkommen idiotisch, jetzt irgendwie Beispiele, wie düstere Krimis oder so, als Beleg für „trostlose Orte ohne Religion“ zu nehmen.
    Das Leben in Schweden ist ganz gewiss nicht trostlos. Wer so was behauptet, hat schlicht einen an der Waffel.

  17. #17 von Elvenpath am 21. Juli 2016 - 12:52

    @Monika: Ich empfehle dir mal dieses Buch:

    https://www.amazon.de/Das-gl%C3%BCcklichste-Volk-Pirah%C3%A3-Indianern-Amazonas/dp/3570551679/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1469098184&sr=8-2&keywords=Don%27t+sleep%2C+there+are+snakes

    Ein Amazonas-Volk, welches an keine Götter glaubt, keine Religion hat. Der Missionar wird dort zum Atheisten.

  18. #18 von dezer.de am 21. Juli 2016 - 13:04

    @Monika beweisst fanatstisch , dass es doch etwas an Intelligenz braucht um Korrelation und Kausalität auseinander halten zu können

    Und übrigens, @Monika: was ist hiermit:

    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2016/07/18/wenn-man-seine-kinder-christlich-erziehen-will/#comment-252214

    Krieg ich noch ne Antwort, oder nicht?

  19. #19 von Gerry am 21. Juli 2016 - 13:31

    Eine Gesellschaft, die Gott, die Götter in ihrer Mitte nicht duldet, wird zu einem trostlosen Ort für alle Menschen, […]

    Der Autor gibt keine Begründung warum das so sein sollte.

    Jeder weiß um das gewaltige karitative Engagement vor allem der Kirchen.

    Möööp! Caritaslegende!
    Die Kirchen engagieren sich bekanntlich fast gar nicht. Sie sind lediglich Eigentümer von Firmen mit knallharten Gewinnabsichten die in Bereichen tätig sein, die als karitativ gelten.
    Würde man die Eigentümerschaft z.B. auf das DRK übertragen würde sich exakt gar nichts ändern (außer vermutlich vermehrte Kirchenaustritte…)

    Die meisten sehen auch die vielen Bemühungen aller Glaubensgemeinschaften um den interreligiösen Dialog auf unterster Gemeindeebene, ohne die es wahrscheinlich deutlich mehr Gewaltbereitschaft unter Muslimen gäbe – und, nicht zu vergessen, auch mehr Brandanschläge auf Flüchtlingsheime.

    Religion löst also Probleme, die wir ohne Religion nicht hätten?

    Dass viele Menschen ihr Leben an etwas ganz außerhalb der Welt Liegendem ausrichten möchten, stößt hierzulande auf immer offenere Ablehnung, mit entsprechenden Risiken für den sozialen Zusammenhalt.

    Wenn also die Religiösen – buchstäblich oder im übertragenen Sinn – dafür aufs Maul bekommen, dass sie anderen Menschen gegen deren Willen auf den Senkel gehen ist das ein Risiko für den sozialen Zusammenhalt?
    Und das Problem ist zu wenig Religion?

    Christen haben etwa stets aufs Neue um die Sonntags- oder auch die Karfreitagsruhe zu kämpfen […]

    Aber das Gebimmel und die Umzüge sind kein Verstoß gegen die Sonntagsruhe? Und was ist mit den „arbeitenden“ Pfarrern am Sonntag, die dann von der Kanzel Arbeitsfreiheit fordern um dann anschließend die Schäfchen beim Frühschoppen im Gasthaus zu treffen und sich dort bedienen zu lassen?

    Juden sehen sich wieder einer Partei gegenüber, die mit dem Schächten ein wichtiges Element ihrer Religionsausübung verbieten will, ohne dass es einen „Aufschrei“ gäbe.

    Warum sollten religiöse Regelungen über gesetzlichen Regelungen stehen?

    Vielleicht hilft ja ein Gebet.

    Auf jeden Fall hätte ein Gebet statt dieses lächerlichen Geschreibsels den Autor vor der selbst herbeigeführten öffentlichen Lächerlichkeit bewahrt!

  20. #20 von Gerry am 21. Juli 2016 - 13:33

    Ich hätte bei der Sonntagsruhe vielleicht noch die Haushälterinnen der – fast ausschließlich – katholischen Pfarrer erwähnen sollen………..

  21. #21 von Barkai am 21. Juli 2016 - 13:40

    @Elvenpath

    In den skandinavischen Ländern liegt die Selbstmordrate allgemein recht hoch. Liegt am fehlenden Licht im Winter und nicht an der fehlenden Religion.

    das ist doch Unsinn.
    Die Selbstmordraten (per 100 000 Einwohner) fuer die skandinavischen Laender sind:
    Schweden: 11,1
    Daenemark: 8,8
    Norwegen: 9.1
    Finnland: 14,8

    Andere entwickelte Laender mit wenig Sonnenlicht im Winter
    Kanada: 9.8
    Island:14

    Entwickelte Laender, die nicht so weit noerdlich liegen und ihre Selbstmordraten
    Belgien: 14,2
    frankreich: 12,3
    Oesterreich: 11,5
    Australien: 10,6
    Neuseeland: 9.6
    Deutschland: 9.2
    Schweiz: 9,2
    Luxemburg: 8,7
    Niederlande: 8,2

    Ich kann da nicht erkennen, dass fehlendes Sonnenlicht im Winter irgendein Grund fuer Selbstmord sein koennte.

  22. #22 von uwe hauptschueler am 21. Juli 2016 - 13:45

    Sonntags sind die Messdiener dran, da hat die Haushälterin Ruhe.

  23. #23 von itna am 21. Juli 2016 - 14:07

    Das soll man retten?

    Vielleicht kennt es nicht jeder, habe mal paar nette Bibelstellen herausgesucht:

    2.Koenige 6:29
    So haben wir meinen Sohn gekocht und gegessen. Und ich sprach zu ihr am andern Tage: Gib deinen Sohn her und laß ihn uns essen!

    Hesekil

    5,10
    Darum sollen Väter in deiner Mitte die eigenen Kinder verzehren, und Kinder sollen ihre Väter verzehren

    5,12

    Es soll ein drittes Teil an der Pestilenz sterben und durch Hunger alle werden in dir, und das andere dritte Teil durchs Schwert fallen rings um dich her; und das letzte dritte Teil will ich in alle Winde zerstreuen und das Schwert hinter ihnen her ausziehen.

    5,16+17
    und wenn ich böse Pfeile des Hungers unter sie schießen werde, die da schädlich sein sollen, und ich sie ausschießen werde, euch zu verderben, und den Hunger über euch immer größer werden lasse und den Vorrat des Brots wegnehme.

    Ja, Hunger und böse, wilde Tiere will ich unter euch schicken, die sollen euch kinderlos machen; und soll Pestilenz und Blut unter dir umgehen, und ich will das Schwert über dich bringen. Ich, der HERR, habe es gesagt.

    zwei hab ich noch:

    Zu jenen aber sprach er, daß ich’s hörte: Gehet diesem nach durch die Stadt und schlaget drein; eure Augen sollen nicht schonen noch übersehen. 6Erwürget Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Weiber

    Also spricht der HERR : daß die Leute sie steinigen und mit ihren Schwertern erstechen und ihre Söhne und Töchter erwürgen und ihre Häuser mit Feuer verbrennen.

    EINE GESELLSCHAFT, DIE DARAN GLAUBT IST TROSTLOS!!!

  24. #24 von ptie am 21. Juli 2016 - 15:10

    dazu auch aktuell:
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/laenderranking-lebensqualitaet-deutschland-studie-vergleich?google_editors_picks=true
    Die die Liste anführenden Staaten zeichnen sich m.E. nicht durch eine große Religiösität aus.

    @Monika: Die Gleichsetzung von Zufriedenheit und niedriger Selbstmordrate kann man auch hinterfragen – aber beantworte erstmal die übrigen offenen Fragen…

  25. #25 von dirk am 21. Juli 2016 - 17:54

    Eine Gesellschaft die nicht Götter in den Mittelpunkt stellt, hat die Chance den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

    Den Ursprung des Übels ausgerechnet bei dem Iran zu sehen ist jedoch falsch. Den der Iran hat sich gegenüber anderen Ländern im Gegensatz zu manchen westlichen Staaten oder den wahhabitischen Diktaturen eher militärisch zurückgehalten.

    Der islamische Terror vom vorigen Jahrhundert ist doch übrigens auch schon seit der Ermordung Mahatma Gandhis allgemein bekannt.

    Desweiteren wurde der islamische Terror durch die Unterstützung der USA, Saudi-Arabien und Israels mithilfe der Gotteskrieger in Afghanistan auch in viele Länder gestreut.

    Passend zu dem Artikel möchte ich nochmal auf das Kabel des Chiefs der Mission der US Amerikanischen Botschaft in Damaskus aus dem Jahre 2006 deuten welcher unter anderem vorschlug Verbrechen von Schiiten in den Medien übersteigert darzustellen um die Sunniten gegen die Schiiten aufzustacheln.

    Kein Wunder das der Autor des Welt Artikels Mitglied in der Atlantikbrücke ist.

  26. #26 von dirk am 21. Juli 2016 - 18:09

    @ Monika Schweden importiert bzw importierte in den letzten Jahren ja massenweise Muslime, ob dadurch das Leben für die übrigen Schweden lustiger wird, bezweifele ich jedoch.

    Aber dein Satz

    “ Islam als eine Religion, die auf menschliche Werke statt auf göttlicher Gnade beruht, wirklich nicht geeignet ist, einen entspannten Lebensstil zu fördern“

    Ist schon sehr erschreckend. Wenn ich jetzt mal alles Vorwissen über den Islam weglassen würde, könnte ich deinen Satz so deuten das ein entspannter Lebensstil eher durch göttliche Gande als durch menschliche Werke zu erreichen sei. Und eine derartige Betrachtungsweise ist angesichts der Verbrechen welche im Namen bzw zur Huldigung von Göttern in der Menschheitsgeschichte begangen wurden schon sehr erschreckend, gesteigert noch dadurch das es keinen Beweis Gottes also auch nicht den Beweis von Gottesgnade gibt, die Werke von Menschen jedoch alle Menschen dauernd umgeben.

  27. #27 von Friedensgrenze am 21. Juli 2016 - 20:00

    Ich stimme dem Autor Stürmer zu, daß Religion sehr negative Folgen für den Menschen hat und möchte das an einem Beispiel verdeutlichen:

    Wenn jemand Angst davor hat, in den Keller zu gehen, weil er vermutet dort auf Monster zu treffen, ist die Vielfalt der Gefahren grenzenlos. Jemand der die aktuellen menschlichen Erkenntnisse zur Beurteilung der Lage nutzt kann dagegen bei Stromausfall im Dunkeln stehen und sich mit einer Taschenlampe schützen.

    Die Vorstellung daß der große Allah der angeblich unabhängig von Naturgesetzen handelt, gegen den anderen Gott der auch angeblich über der Vernunft steht und angeblich alles sieht und kann, führt nur zu einer Vermehrung der Angst die bei vernünftigen Menschen gar nicht auftreten kann. Es wird Zeit diese alten Interpretationen der Welt durch Wissensbasierte auszutauschen. Eigentlich dachte ich daß das bereits geschehen wäre.

    Die Erteilung von Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ist daher genau der Weg in die falsche Richtung.

    Der Schlag mit der Axt ins Gesicht eines Anderen beruht auf Grundlagen die nur die Religionen herstellen kann.

  28. #28 von Deus Ex Machina am 21. Juli 2016 - 20:40

    „Es hat schon einen Grund, warum schwedische Krimis dermaßen unlustig und düster sind. “

    –> Oh, Krimis als Maß der Lebensqualität ihres Ursprungslandes? Gibt es irgendeinen grenzdebilen Gedanken, den ein dysfunktionales Gläubigenhirn nicht ausbrüten würde? Der muss wohl erst noch erfunden werden!

    „im Gegenteil sehr religiös, aber nicht auf die deutsche Art, sondern auf japanische Art. Für jemanden, der alles in seine vorgefaßten Kategorien einordnen will, mag das schwer zu erkennen sein.“

    –> Lol, das sollte wohl „aber nicht auf die CHRISTLICHE Art“ heißen? Schon lustig, wenn Gläubige Gruppen von Ketzern oder Falschglaubenden für sich einsannen wollen, nur um Recht zu behalten.
    „Ewiges Leben im Himmel“?
    – „Pah, griechsich-heidnische Verunreinigung der Lehre! Aber hey hey, der Papst ist trotzdem supi und am Ende des Tages kommt es ja nur drauf an, Jesus toll zu finden!“ Gelle, Monika?
    Ich sag ja, der Irgendetwasismus ist die wahre Religion vieler Menschen.

  29. #29 von Elvenpath am 21. Juli 2016 - 21:13

    Wer meint, dass es ohne Religion kalt und trostlos ist, empfehle ich das Buch:
    „Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas“
    von Daniel Everett.

    Es handelt von einem atheistischen Amazonas-Stamm. Der Missionar, der dorthin geschickt wurde, verlor am Ende selber seinen Glauben.

  30. #30 von Elvenpath am 21. Juli 2016 - 21:19

    @Barkai Hm, tatsächlich. Ich hatte so vom Hörensagen andere Vorstellungen. Und wie sieht es mit Depressionen im Allgemeinen aus? Sind die in Skandinavien weiter verbreitet?

  31. #31 von Willie am 22. Juli 2016 - 04:18

    Eine Gesellschaft, die Gott, die Götter in ihrer Mitte nicht duldet, wird zu einem trostlosen Ort für alle Menschen, fromme und nicht fromme.

    Irgendwann hat man dann die Götter vergessen, oder in einen Mythenpantheon gepackt, und diese Trostloskigkeit wird nicht mehr benötigt und man kann sich wieder voll auf den Menschen konzentrieren.

  32. #32 von Barkai am 25. Juli 2016 - 17:44

    @Elvenpath

    Hm, tatsächlich. Ich hatte so vom Hörensagen andere Vorstellungen. Und wie sieht es mit Depressionen im Allgemeinen aus? Sind die in Skandinavien weiter verbreitet?

    das ist eine gute Frage und eine, die ich nicht aus dem Stehgreif beantworten konnte.
    Bei der WHO habe ich nach passendne Daten gesucht und nichts gefunden (die WHO aht ziemlich viele Datensets online, was das Finden der passenden Daten nciht so wirklich erleichtert). Ich habe dann nach einer Pubmedsuche nach Artikeln zum Thema folgenden Artikel Burden of Depressive Disorders by Country, Sex, Age, and Year: Findings from the Global Burden of Disease Study 2010 von Ferrari et algefunden.
    [http://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.1001547#s6

    Dort habe ich Tabelle S2 (unter supporting information) genommen und habe jetzt die Daten fuer die Laender, die ich schon vorher aufgefuehrt hatte, rausgesucht. Die Haeufigkeit von Depressionen wird in Prozent angegeben.

    Belgien: 3,98
    Frankreich: 4,8
    Oesterreich: 5,01
    Australien: 3,05
    Neuseeland: 4,65
    Deutschland: 4,85
    Schweiz: 6,16
    Luxemburg: 6,55
    Niederlande: 8,03

    Kanada:4,35
    Island: 4,74

    Schweden: 4,76
    Daenemark: 5,07
    Norwegen: 5,94
    Finnland: 5,98

    Wieder wuerde ich sagen, dass es sich nicht halten laesst, dass Menschen in Skandinavien besonders haeufig depressiv sind.