Religionsfreiheit: Abtrünnige im Islam

Im Sudan, Jemen und Iran sowie in vielen anderen Ländern kann die Abkehr vom Islam noch heute mit dem Tode bestraft werden. Besonders brutal agiert der sogenannte Islamische Staat. IS-Terroristen richten Menschen hin, weil sie anders glauben. Dabei berufen sie sich auf den Islam. Doch wie sieht es mit der Religionsfreiheit im Islam tatsächlich aus?

[http://www.deutschlandfunk.de/religionsfreiheit-abtruennige-im-islam.886.de.html?dram:article_id=360555

  1. #1 von Friedensgrenze am 21. Juli 2016 - 22:30

    „Die islamischen Gelehrten müssen dringend zusammen kommen, um über dieses Thema offen zu diskutieren. Der Straftatbestand der Apostasie, also der Abkehr von der Religion, muss erneut auf den Tisch. Wir müssen die Schuld eines Abtrünnigen neu definieren – das ist extrem wichtig.“

    Nein, die müssen nicht zusammen kommen. Apostasie ist kein Straftatbestand in Europa und es ist auch keine „Schuld“ die Religion abzustreifen. Es ist nicht Aufgabe unserer Politiker diese Theologen bei ihren Phantasien zu unterstützen und es ist nicht meine Aufgabe die Kleriker zu finanzieren.

    Der neu geplante Kampus der Religionen in Münster ist ein Verrat an der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

  2. #2 von Willie am 22. Juli 2016 - 03:08

    „Murted bedeutet im Wörterbuch zunächst einmal Umkehrer; und nach islamischem Recht bezeichnet dieser Begriff speziell diejenigen, die aus dem Islam austreten und einen anderen oder gar keinen Glauben annehmen.“

    Ich finde diese Worterklärung interessant, da es ja zur Umkehr auch der Erkenntnis des falschen Weges bedarf. Wenn also ein Muslim „umkehrt“, dann kehrt er auf den richtigen, allahfreien Weg zurück.

    Wir sagen es ja immer und immer wieder, der natürlichste Zustand beim Menschen ist der gottfreie Zustand. Jeder Mensch wird ohne diese verbalen Hirnwürmer geboren; der Normalzustand ist ohne Gottsfantasie!