Rücktritt eines Imam: Islam und Islamismus nicht mehr zu unterscheiden

Dieser Ansicht ist der französische Imam Hocine Drouiche (Nimes). Er gab am 15. Juli seinen Rücktritt als Vizepräsident der Konferenz französischer Imame bekannt. Er werde auch in dem Dachverband „Französischer Rat der muslimischen Religion“ (CFCM) nicht mehr mitarbeiten. Er lehne diese „inkompetenten Institutionen“ ab, „die nichts für den sozialen Frieden tun und ständig wiederholen, dass es keinen Extremismus gibt“.

weiterlesen:

[http://www.idea.de/gesellschaft/detail/franzoesischer-imam-islam-und-islamismus-nicht-mehr-zu-unterscheiden-97590.html

  1. #1 von Noch ein Fragender am 20. Juli 2016 - 12:42

    Islam und Islamismus sind nicht mehr zu unterscheiden?

    Da hat er offenbar die Wiesbadener Islamismus-Experten nicht konsultiert:

    Wiesbadener Schüler sind mithilfe ihres Politiklehrers Islamismus-Experten geworden.

    (…)

    Herausgearbeitet haben die Schüler auch die Unterschiede zwischen der Glaubensrichtung Islam und dem, was sich Extremisten auf die Fahnen schreiben.

    Zyn off

  2. #2 von Monika am 20. Juli 2016 - 12:47

    Meine Hochachtung für Imam Hocine Drouiche.

  3. #3 von dirk am 20. Juli 2016 - 16:22

    @#1 von Noch ein Fragender

    Die haben leider nur Plakate gemacht und keinen inhaltlichen Text erarbeitet der etwas bringt.

    http://www.fr-online.de/rhein-main/salafismus-schueler-klaeren-ueber-salafismus-auf,1472796,34494460.html

    „Herauskamen Plakate“

    Ich hätte sehr gerne gelesen was die Schüler erarbeitet haben aber derartiges habe ich leider nicht gefunden.

  4. #4 von spritkopf am 20. Juli 2016 - 17:08

    [http://www.idea.de

    Die homophoben Hetzer sind natürlich genau die Richtigen, um ein Plädoyer für den sozialen Frieden zu halten.

  5. #5 von Noch ein Fragender am 21. Juli 2016 - 11:56

    Nachtrag zu #1

    Quelle: https://blasphemieblog2.wordpress.com/2016/07/14/sie-warnen-vor-dem-salafismus-schueler-klaeren-schueler-ueber-die-unterschiede-zum-friedlichen-islam-auf/

    @ #3 dirk

    Danke für den link.

    Bemerkenswert finde ich den nebenbei erwähnten Hinweis der Frankfurter Ethnologin und Islamforscherin Susanne Schröter, es gebe an den Schulen auch Streit um die Vermittlung der Evolutionlehre.

    Da könnten sich bald die Fundis der monotheistischen Religionen in einer unheilvollen Allianz zusammenschließen.

    Doch viele Schulen mieden das Thema, sagt Schröter:… Auch das Wissen fehle oder die Bereitschaft, anzuerkennen, dass es ein Problem gebe. Tatsächlich sei dies aber der Fall, wenn … es Streit um Gebetsräume, den Fastenmonat Ramadan oder die Vermittlung der Evolutionstheorie gebe.