Was die Bibel die Manager lehren kann

Christliche Werte und betriebswirtschaftlicher Erfolg scheinen sich zu widersprechen. Ein Unternehmer muss sich für das eine und gegen das andere entscheiden. Aber das ist ein Irrtum.

weiterlesen:

[http://www.focus.de/finanzen/experten/joerg_knoblauch/renaissance-christlicher-prinzipien-mit-diesen-werten-steigern-unternehmen-ihre-gewinne_id_5710510.html

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  1. #1 von itna am 19. Juli 2016 - 08:56

    Aber ich will mehr: Ich möchte die Dinge aus der Perspektive der Ewigkeit zu entscheiden. Das bedeutet: Alle materiellen Güter – also auch Firmen – gehören Gott.

    Dann soll Gott doch mal Steuern bezahlen.

    Und wieder mal der Quatsch von den C-Werten. Nur Mitarbeiter mit diesen sind gut- arroganter Arsch.

  2. #2 von Elvenpath am 19. Juli 2016 - 09:43

    Man kann so ziemlich alles Beliebige in die Bibel hinein interpretieren. Es gibt keine „festen Werte“ in der Religion. Jeder macht sich seine Welt, so, wie sie ihm gefällt. Die passende Bibelstelle findet sich schon dazu. Religiöser Relativismus.

  3. #3 von user unknown am 19. Juli 2016 - 13:54

    Denn tatsächlich erhöhen gelebte Werte und eine hohe Vertrauenswürdigkeit die Unternehmensgewinne.

    Aha, die christlichen Werte erfahren ihre Legitimation also dadurch, dass sie betriebswirtschaftliche Gewinne ermöglichen. Letztere scheinen also der höhere Wert zu sein, an dem sich auch die Religion zu bemessen hat.

    Dies führt zu einer höheren Verantwortung der Mitarbeiter, zu demokratischeren Arbeits- und Führungsstrukturen sowie zu Mit-Unternehmertum. Genau diese Entwicklung findet weltweit in vielen erfolgreichen Firmen statt: Weg von der Führung top-down, hin zu einer Führung, die die Fähigkeiten der Mitarbeiter wertschätzt und ihnen Freiraum gibt. Der Chef und Führungskräfte agieren zunehmend als Coach, der Arbeitsbedingungen schafft, die diese Fähigkeiten zum Wohle des Ganzen zur freien Entfaltung kommen lassen.

    Das gleiche in Grün. Freiraum schaffen, um die Fähigkeiten der Mitarbeiter noch effizienter ausbeuten zu können. Wir sagen hier übrigens alle per „Du“.

    Demokratische Ideale haben nicht aus sich selbst Bestand, legitimieren sich nicht durch die größere Würde, die der Einzelne genießt, sondern am Ergebnis, das dabei raus kommt: Eine erfolgreiche Firma zu sein. Man soll die Knute, unter der man steht, nicht nur fürchten, sondern sie auch preisen.

    Demokratische Führungsstruktur? Wo wählen denn die Arbeiter und Angestellten ihren Chef aus ihrer Mitte?

    Früher haben sich die Leute ihre Arbeit schöngesoffen – heute besummsen sie ihr Hirn mit Marketingsprech. Teamwork, flache Hierarchien und wir duzen uns alle. Flexibilität wird ganz groß geschrieben. Du kannst doch heute 2 Stunden länger machen?

    https://demystifikation.wordpress.com/2016/06/18/fairer-handel/

  4. #4 von uwe hauptschueler am 19. Juli 2016 - 14:45

    Aus dem Rachegott ist der Gott der Nächstenliebe geworden. Oder wie Konrad Adenauer schon bemerkte: „Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern.“

  5. #5 von Willie am 20. Juli 2016 - 04:24

    @uwe

    Wobei Rache als auch Nächstenliebe keine direkten Werte darstellen. Werte für mich sind die Endprodukte wie Frieden, Gerechtigkeit …. (sonst könnte ich auch ein Furzen vor best. Handlungen als Werte bezeichnen)