„Säuberung vom Schmutz“ | Berliner Kopftuch-Juristin hetzt für Erdogan

Ihr Fall machte bundesweit Schlagzeilen: Betül Ulusoy hat im vergangenen Jahr öffentlichkeitswirksam dafür gekämpft, ihr Rechts-Referendariat im Berlin-Neuköllner Rathaus mit Kopftuch anzutreten.

(…)

„Der ‚Putsch‘ geht zu Ende, noch bevor er begonnen hat. Alles hat doch sein Gutes: zumindest kann jetzt die Säuberung vom Schmutz erfolgen. Und jeder bekommt das, was er verdient. Wir geben es nicht mehr so schnell her, mit Gottes Hilfe.“

[http://www.bild.de/politik/ausland/militaer-putsch-tuerkei/kopftuch-juristin-hetzt-fuer-erdogan-46875448.bild.html

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  1. #1 von Barkai am 19. Juli 2016 - 21:30

    Der Tagesspiegel hat auch ein Artikel zum Thema (für die, die nicht gern Bild lesen) [http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-putschversuch-in-der-tuerkei-streit-um-facebook-post-von-betuel-ulusoy/13892856.html

  2. #2 von Willie am 20. Juli 2016 - 03:19

    Der hpd hat einen Screen Shot veröffentlicht:
    http://hpd.de/artikel/gottes-hilfe-gegen-putschisten-13337

    Auf facebook versucht Sie ihre Geschichte zu erklären. Ich fasse kurz zusammen:
    [https://www.facebook.com/betuel.ulusoy/posts/657665124387027
    Sie wurde in D. geboren, weil ihr Vater als Jugendlicher von den Großeltern nach Deutschland gezwungen wurde.
    Er selbst war während des 1971iger zu klein und der 1980iger hatte noch nicht stattgefunden.
    Der Vater hat dann den Putsch aus der sicheren Ferne miterlebt und darum konnte er angeblich nicht mehr zurück und sich an die Zwischenputschzeit (die es ja diesmal nicht gab) erinnern.

    Warum er nicht zurück konnte, immerhin war er lt. Aussage da noch ein Kind/Jugendlicher, und was die Verhaftungswelle nach dem Putsch mit ihrer Familie zu tun hat wird nicht erklärt. Da sie aber selbst ja Kopftuchmuslimin ist, dürfte es kein Problem mehr für sie sein, nun in ihr gelobtes Land zurückzukehren.

    Ach ja, noch was krudes, wie ich finde:
    * Im Deutschen kann man beispielsweise „Gas geben“ in zwei sehr unterschiedlichen Kontexten verwenden. „Gas geben“ verheißt zum Beispiel wohl jedenfalls dann nichts Gutes, wenn mal „alle Muslime in eine Kammer einsperren und Gas geben“ soll, wie ich oft lesen darf. Im Türkischen bedeutet das Wort lediglich „anspornen“.* (was als Erklärung zum richtigen Verständniss des türkischen Wortes „Säuberung“ dienen sollte)