DSCHIHADISMUS: „Unsere Stärke macht sie schwächer“

Fünf Irrtümer im Umgang mit dem Dschihadismus: Der berühmte französische Starphilosoph Bernard-Henri Levy warnt in einem Essay für die Kleine Zeitung vor einer Politik der Beschwichtigung.

(…)

1.Psychopath oder Terrorist? Als ob es die Wahl gäbe. Als ob nicht alle Terroristen immer auch Psychopathen sind. Als ob die Handlanger der Nazis in den 20er- und 30er-Jahren, die SA-Wachposten, die die Juden und die Demokraten verfolgt haben, als ob die SS-Bestien, die mit der ideologischen Erziehung der deutschen Massen beauftragt worden waren, nie etwas anderes gewesen sind als mit Orden behangene, brutale Psychopathen.

[http://www.kleinezeitung.at/k/politik/aussenpolitik/5053141/Dschihadismus_Unsere-Staerke-macht-sie-schwaecher

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  1. #1 von Willie am 20. Juli 2016 - 02:49

    Der willkürlichen Wahl der Anschlagsziele darf man keine Bedeutung beimessen. Den Dschihadisten darf man sicherlich nicht den Gefallen tun, dass man ihnen eine Strategie zuschreibt wie bei einer Partie Schach. Durch unsere Schwächen werden diese Leute stärker. Die Versuchung, alles zu überinterpretieren, überall subtile Zeichen zu erkennen, diesen armseligen Wesen eine Würde zuzuschreiben – auch das ist ein Teil unserer Schwäche.