EU-Gutachterin: Kopftuchverbot ist diskriminierend

Ein Kopftuchverbot für eine Software-Ingenieurin ist laut der EU-Generalanwältin Eleanor Sharpston eine rechtswidrige Diskriminierung. Das geht aus ihrem Gutachten für den Europäischen Gerichtshof (EuGH) hervor.

[http://religion.orf.at/stories/2785424/

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  1. #1 von user unknown am 18. Juli 2016 - 22:26

    Bougnaoui sei wegen ihrer Religion benachteiligt worden, denn ein Projektingenieur, der seine Religion oder Weltanschauung nicht bekannt hätte, wäre nicht entlassen worden.

    Nicht wegen des Habens einer bestimmten Religion, sondern wegen der Ausübung der Religion, also – wenn es eine solche Unterscheidung, wie im GG gibt – nicht Religionsfreiheit sondern der Freiheit die Religion auszuüben.

  2. #2 von Unechter Pole am 19. Juli 2016 - 00:02

    Wir warten auf den ersten Soldaten mit dem Nudelsieb auf dem Kopf.

  3. #3 von Willie am 19. Juli 2016 - 02:28

    Die Muslimin Asma Bougnaoui hatte laut EuGH bei der Arbeit zeitweise ein islamisches Kopftuch getragen, das ihren Kopf bedeckte, ihr Gesicht aber frei ließ.

    Wenn ein zeitweise getragenes Kopftuch mit der Religion verknüpft ist, dann hat diese Frau doch während der Arbeitszeit religiöse Handlungen durchgeführt und die muss man doch nicht hinnehmen – noch dazu in einem laizistischen Land?