Zeugen Jehovas beschädigen antiken Tempel in Mexiko

Die Zeugen Jehovas in Mexiko haben zugegeben, einen Tempel der indigenen Volksgruppe der Otomi nahe der Stadt Hidalgo in Zentralmexiko massiv beschädigt zu haben, weil die dort praktizierten Riten nicht ihren christlichen Vorstellungen entsprochen haben.

weiterlesen:

[https://amerika21.de/2016/07/155624/mexiko-tempel-zeugen-jehovas

  1. #1 von Hal am 17. Juli 2016 - 20:05

    Im 2. WK waren sie Pazifisten, heute in Mexiko sind sie religiöse Hooligans – haben sie sich in eine andere Richtung entwickelt oder ist es einfach religiös induzierte, kollektive kognitive Dissonanz, in der gegenseitig widersprechende Handlungsweisen unwidersprochen und oppotunistisch nebeneinander stehen.

    Wäre interessant wenn sie in D randalierend durch einen Dom oder eine Moschee ziehen würden, aber das trauen sie sich wohl nicht. Sie würden schon gar nicht ihre Adventist-Kollegen so was antun, obwohl sie ganz genau wissen wie verkehrt sie Jesusfans sind und sich direkt in die ZJ-Hölle beten. (Der ZJ-Himmel hat nach deren Aussage nur 144.000 Insassen auf nach-Lebzeiten, also ewig. Wie sind sie auf diese Zahl gekommen? 12^2 ist nur 14.400, aber die behaupteten 12 Stämme Israels scheinen eine Inspiration gewesen zu sein, vielleicht hatten sie auch nur 6 Finger per Hand – wer weiß das schon.)

  2. #2 von itna am 17. Juli 2016 - 20:18

    Früher hatte ich auch immer Gipfelkreuze demoliert oder demontiert. Die wachsen aber so verdammt schnell nach, habe es dann sein lassen.

  3. #3 von oheinfussel am 17. Juli 2016 - 20:25

    Die Zeugen Jehovas in Mexiko haben zugegeben, einen Tempel der indigenen Volksgruppe der Otomi nahe der Stadt Hidalgo in Zentralmexiko massiv beschädigt zu haben, weil die dort praktizierten Riten nicht ihren christlichen Vorstellungen entsprochen haben.

    Ähm…what?
    Ich kann doch auch nicht zu meinen Nachbarn gehen und die Fassade mit der Spitzhacke bearbeiten, bloß ich die Wandfarbe nicht leiden kann Oo

  4. #4 von Charlie am 17. Juli 2016 - 20:26

    Wenn andere Völker ihre Götter anbeten ist das aus ihrer Sicht Blasphemie, deshalb darf man in ihnen wüten und das ist dann keine Blasphemie? Typisch christliche Arroganz.

  5. #5 von Hypathia am 17. Juli 2016 - 21:01

    Andere Heiligtümer zu ruinieren, haben die Christen doch schon seit je her gern gemacht.

  6. #6 von oheinfussel am 17. Juli 2016 - 21:07

    @Hypathia

    Ich habe auch schon mehrfach Berichte gehört, wie gewaltsam Fussel entfernt wurden Oo

  7. #7 von Hal am 17. Juli 2016 - 21:29

    @Hypathia

    Anfänglich haben sie sie übernommen und architektonisch umgestaltet, später zerstört und darauf ihre Pissmarken errichtet und noch später mit Schwert und Schwefel ihre Pissmarken „überall“ errichtet. Diese Ideologie hat sich jeden erdenklichen Mangel an Respekt redlich verdient, auch wenn dieser nur verbal ist – anscheinend haben diese Jesusaffen, mit stark reduzierter Körperbehaarung, nix außer ihre beleidigten Gefühle um ihren Glauben zu verteidigen. Andere Affen fühlen sich ganz wohl ohne exzessiver Körperbehaarung und Jesus.

  8. #8 von Unechter Pole am 17. Juli 2016 - 21:49

    In dieser Hinsicht unterscheiden sich die ZJ nicht vom IS, der auch „heidnische“ Tempel zerstört. In anderen Aspekten, wären sie zahlenmäßig nicht so unterlegen, wer weiß.

  9. #9 von Willie am 18. Juli 2016 - 05:14

    Ohne jetzt die Hoden Gottes in Schutz nehmen zu wollen, aber in den verschiedenen Presseerzeugnissen heißt es immer: Man beschuldigt … und Luis Pérez Lugo „señaló“ (signalisiert, deutet an, bezeichnet …), weil man ihm dies so in der Gemeinde vor Ort (vermutl. die Gemeinde der Otomi, nicht der ZJ) erzähle. Dieser Ort soll sehr gut von den Otomi bewacht werden und keiner weiß wie es geschah. Dieser Luis Pérez Lugo ist „Professor“ an der Universität Chapingo und schreibt Bücher zu und über diese Otomies. Zugleich ist er Sekretär der Territirialverwaltung Organisation der Nación Otomí.