Nahtoderfahrung: Was passiert, wenn wir sterben?

Am Rande des Todes erleben viele Menschen erstaunlich ähnliche Dinge: Sie sehen Lichter und einen Tunnel, sie fühlen sich, als würden sie im Raum schweben und sind glücklich. Wissenschaftlich beweisen lassen sich solche Nahtoderfahrungen nicht – aber auch nicht leugnen.

[http://web.de/magazine/wissen/mystery/nahtoderfahrung-passiert-sterben-31535116

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  1. #1 von deradmiral am 5. Mai 2016 - 00:52

    Dummerweise folgt auf den Nahtod der Tod und dann wird es zappenduster. Das Licht am Ende des Tunnels sind in Wirklichkeit die drei Lichter der Lokomotive, die auf einen zurast.

  2. #2 von Willie am 5. Mai 2016 - 05:52

    Viele von ihnen berichten über Nahtoderfahrungen, …

    Ein Antwort zu „viele“ kommt dann etwas später:

    Der britische Kardiologe Sam Parnia interviewte 140 reanimierte Herzpatienten, von denen neun Nahtoderfahrungen hatten.

    Vier Millionen Menschen in Deutschland sollen nach Angaben des „Netzwerk Nahtoderfahrung“ schon einmal ein solches Erlebnis gehabt haben – meist, als sie sich in einer irgendwie lebensbedrohlichen Situation

    Und ich dachte immer, dass man Nahtoderfahrungen macht, wenn man irgendwie lebensungefährliche Situationen erlebt, z.B. ein Schnupfen, ein Fingerquetschen ….

    Auch seiner toten Schwester begegnete er – dabei konnte der Junge nicht von ihr wissen.

    Seine Mutter hatte Jahre zuvor eine Fehlgeburt gehabt.
    Wie muss ich das verstehen, der hat da einen sprechenden, ja was, Fötus getroffen?

  3. #3 von kereng am 5. Mai 2016 - 11:55

    Im Schlaf erleben viele Menschen erstaunlich ähnliche Dinge: Sie können fliegen oder haben Angstzustände. Wissenschaftlich beweisen lassen sich solche Träume nicht – aber auch nicht leugnen.

  4. #4 von drawingwarrior am 5. Mai 2016 - 12:05

    @kereng

    Schlaf ist der kleine Bruder von Tod.

    Ein Hinweis auf Bewustsein auch in anderen höheren Säugetieren ist die Fähigkeit zu träumen.
    Mich würde interessieren, wovon der kleine Hund träumt, der manchmal auf meinem Schoß einschläft und dann zuckt und REM zeigt.

  5. #5 von Yeti am 5. Mai 2016 - 12:45

    @dw:

    Mich würde interessieren, wovon der kleine Hund träumt, der manchmal auf meinem Schoß einschläft und dann zuckt und REM zeigt

    Wir hatten, als ich noch ein junger Junge war, einen Hund. Einen Afghanen, leider keinen schwarzen, sondern einen blonden. 😉

    „Tierisch“ elegant, groß und schnell, friedlich und freundlich (drufte in meinem Bett schlafen), aber sackdämlich, nicht wirklich zu erziehen. Der konnte mit Anlauf über einen 2,5m hohen Zaun springen. Ich habe mich von dem mit der langen (10m Hanfseil und „Geschirr“) Leine mit den Roller-Skates durch die Gegend zerren lassen, das hat ihm und mir unglaublichen Spaß gemacht. Einmal ist mein Vater mit dem Auto hinterher gefahren und hat ca. 45 km/h von der Uhr abgelesen. Er ist allerdings auch öfter ausgerissen und hat Unsinn mit Wild- oder Weidetieren getrieben. Nachdem er nachgewiesenermaßen zwei Schafe in den Selbstmord getrieben (eins mit dem Hals im Zaun erstickt, eins im Bach ersoffen) und eins gerissen hatte (alles in einer Aktion), wurde er zu Zwingerpflicht verdonnert. Immer noch besser als Einschläfern, aber er ist trotzdem kurz danach gestorben, ich kann’s ihm nicht verdenken … Er durfte sich kaum noch bewegen.

    Wenn der im Wohnzimmer auf dem Flokati (Zitat mein Vadder: „Doppel-Flokati“) schlief, konnte man ihm regelmäßig beim Träumen zusehen. Und hören. Wir bekamen immer unweigerlich den Eindruck, „der läuft gerade und jagt irgendwas“. Abgesehen davon, dass sich seine Augen/Ohren/Nase wie für REM-Schlaf typisch bewegten, „schlug“ die Träumerei manchmal auch ein wenig auf andere Muskeln durch und man konnte an den synkopisch-rythmischen Bewegungen der Pfoten erkennen, dass er gerade „rennt“.

    Ich weiß, dass man mit Katzen recht gruselige Experimente gemacht hat, indem man die Neuronen, die dafür zuständig sind, dass man sich im Traum nicht bewegt (das wird aktiv verhindert), zerstörte. Danach sind sie im Traum aufgestanden, „herumgetigert“, haben imaginäre Beute gejagt oder sich mit imaginären Konkurrenten gefetzt. Trotz der geöffneten Augen haben sie aber offensichtlich nichts (außer dem Traum“inhalt“) gesehen, denn sie rannten vorhersehbar gegen die Wand und wurden dann unsanft wach und waren total verstört.

    Ich halte Träumen auch für einen starken Hinweis auf Bewusstsein, wenn nicht sogar für hinreichend. Trotzdem können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob das, was wir als Träumen bei anderen Spezies „erkennen“, das auch wirklich ist.

    Außerdem halte ich „Bewusstsein“ nicht für einen Null-oder-Eins – Effekt. Viele Arten (Vögel, Primaten, Wale, …) zeigen relativ eindeutige Hinweise auf ein Bewusstsein. Ich bin mir aber recht sicher, dass auch Mäuse, Katzen, Hunde, Kühe, Schweine Bewusstsein besitzen, vielleicht in verschiedenen Abstufungen. Möglicherweise ist ihnen nicht bewusst, dass sie ein Bewusstsein haben.

  6. #6 von Yeti am 5. Mai 2016 - 12:53

    @dw
    PS:

    Schlaf ist der kleine Bruder von Tod.

    Und der Genitiv ist des DatKomparativs sein Tod, oder wie ist das? 😉

  7. #7 von Yeti am 5. Mai 2016 - 12:53

    ‚Dammt, Abo vergessen

  8. #8 von oheinfussel am 5. Mai 2016 - 13:13

    Ich beobachte immer hochinteressiert, wenn unsere Hündin träumt, mit den Pfoten strampelt und tritt, als wäre sie noch auf den Waldspaziergang, von dem sie sich gerade ausruht.
    Ich bin auch auch sicher, dass unsere Meeris träumen, wenn sie wirklich fest schlafen, dann zucken sie mit den Pfötchen oder der Popo zuckt, als wenn sie gerade Bocksprünge machen, die sie ein paar Minuten vorher noch gemacht haben. Ich hab auch schon gesehen, wie die Pfoten Laufbewegungen machen, sie wohlig puckern oder Putzbewegungen machen.

    Ich finde das alles total faszinierend

  9. #9 von drawingwarrior am 5. Mai 2016 - 13:33

    @yeti

    Schlaf ist der kleine Bruder von Tod, wie Matthias der kleine Bruder von Marco ist.
    Tod ist hier als Person und Name gemeint, wie Gefatter Tod.

  10. #10 von Yeti am 9. Mai 2016 - 17:08

    @dw:

    Schlaf ist der kleine Bruder von Tod, wie Matthias der kleine Bruder von Marco ist.
    Tod ist hier als Person und Name gemeint, wie Gefatter Tod.

    Ok, verstanden und genehmigt! Aber nur als „Gevatter“!
    😉

    @fussel:

    wie die Pfoten Laufbewegungen machen, sie wohlig puckern oder Putzbewegungen machen.
    Ich finde das alles total faszinierend

    Ich auch. Und ich beschäftige mich mit dem Thema Bewusstsein und Träumen schon ca. seit ich denken kann; der Gedanke, der das Ganze angestoßen hat war: „wo/wie/was war eigentlich mit meinem „Ich“, vor der Zeit, an die ich mich erinnern kann, und wo ist es während des Schlafs, wenn ich gerade nicht träume? (disclosure: ich arbeite gelegentlich an einem Buch das ich spätestens dann fertig stellen will, wenn ich nicht mehr allzuviel Zeit zum Geld verdienen aufwenden muss).

  11. #11 von oheinfussel am 9. Mai 2016 - 17:52

    @Yeti

    Sag Bescheid, wenn es soweit ist – Fussel will lesen :-*