Osterpredigt von Bischof Algermissen: „Menschen ohne den Glauben an Ostern sind ein großes Sicherheitsrisiko“

„Wohin geht der Mensch, der sich von Gott verabschiedet hat? Wo landet eine Gesellschaft, die sich immer mehr von Werten und Grundsätzen trennt, die das christlich-jüdische Welt- und Menschenbild ihr geschenkt hat?“

(…)

„Der Mensch ohne Ostern lebt unter der gnadenlosen Devise: Was du bis zu deinem Tode nicht erreicht hast, das hast du verloren“, betonte der Bischof. Mit Blick auf die jüngsten Terroranschläge in Brüssel und den Krieg im nahen Osten, meint Algermissen, dass der Mensch ohne Auferstehungsglauben zu einem „großen Sicherheitsrisiko“ für die Mitwelt werde, denn seine Hektik und Daseinsangst ließen ihn „zuschlagen und zerstören“. Er gehe buchstäblich über Leichen, ehe er selbst zur Leiche werde. Dies erlebe man gerade in diesen Wochen und Monaten.

weiterlesen:

[http://osthessen-news.de/n11527249/menschen-ohne-den-glauben-an-ostern-sind-ein-großes-sicherheitsrisiko.html

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  1. #1 von Charlie am 27. März 2016 - 15:15

    Der Glaube an Ostern hätte die Anschläge in Brüssel verhindert?? Will er uns verarschen?? Glaubt bei der ETA, IRA, LRA und die italienische Mafia, niemand an Ostern?

    By the way, Juden glauben auch nicht an Ostern, sind die auch ein Sicherheitsrisiko??

    Tipp an Bischöfe: Zuerst denken, dann reden! Jedes Jahr zu Ostern dasselbe!!

  2. #2 von ichbindaswortistich am 27. März 2016 - 15:19

    An derartigen Aussagen erkennt man wieder einmal, wie weit Menschen sich durch Religion eigentlich von der Realität entfernen. Seitdem ich mich von der Religion verabschiedet habe, bin ich wesentlich freier und offener im Umgang mit Menschen geworden. Über Leichen bin ich auch noch nie gegangen, ganz im Gegenteil zu einigen von der Religion dazu angestachelten Mitmenschen.
    Vielleicht sollte er sich einmal mit echten Menschen unterhalten, vor allem solchen, die wie ich die Religion hinter sich gelassen haben, bevor er sie gleich pauschal mit großen, geschwungenen Reden verurteilt.

  3. #3 von drawingwarrior am 27. März 2016 - 15:32

    Diese Predigt ist so dämlich, dass könnte problemlos als Satire durchgehen.
    Mit „Menschen, die ohne Ostern leben“ hat er wohl offensichtlich Muslime gemeint, kein Mensch wäre blöd genug, den Atheisten die Anschläge in Paris und Brüssel anzulasten.

  4. #4 von K.Brückner am 27. März 2016 - 15:34

    Man will es nicht glauben aber religiöser Schwachsinn kann man immer noch steigern. Einen solchen Unsinn habe ich selten gelesen.

    K.Brückner

  5. #5 von stephancologne am 27. März 2016 - 15:47

    Die Attentäter haben gebetet.
    Nicht getanzt!

  6. #6 von Yeti am 27. März 2016 - 16:23

    Diese Selbstmordattentäter, die glauben also alle gar nicht an die Auferstehung, das Paradies und die 72 Trockenpflaumen?

  7. #7 von Hal am 27. März 2016 - 17:30

    @dw

    … kein Mensch wäre blöd genug, den Atheisten die Anschläge in Paris und Brüssel anzulasten.

    Ein wichtiger Verbündeter der katholischen Kirche im Kampf gegen Menschenrechte, Saudistan, hat schon Atheisten zu Terroristen erklärt. Dass die IS-Idioten, also Religioten durch und durch, als gottlos bezeichnet werden, kann aber muss nicht deren Nichtglaube implizieren. Das pawlowsche Chor das allzeit bereit; Das hat aber gar nix mit Religion zu tun!, blökt, produziert doch haufenweise keine wahren Schotten. Der Kleiderständer mag es vor allem auf die muslimische Konkurrenz abgesehen haben, Ostern und Terroranschläge, dem kann doch kein opportunistischer Propagandist widerstehen. Es ist so formuliert dass es so ziemlich alle trifft, ein Rundumschlag an alle Nichtkathos, die Ingroup muss sich ja besser fühlen.

    Aber egal, „kein Mensch wäre blöd genug“ in Sachen Religion, sehr mutig. 😉

  8. #8 von Deus Ex Machina am 27. März 2016 - 17:56

    Blanke Realitätsverweigerung: sie können einfach nicht anerkennen, wie gerade Religion jeden Selbsterhaltungstrieb, jede menschliche Regung überschreibt und alles für den jeweiligen Gott plattgemacht wird. Religion ist ein Risiko für die Menschheit.

  9. #9 von ichglaubsnicht am 27. März 2016 - 19:24

    Frohes Hasenfest! Schokohase akbar! Tod den ungefärbten Eiern!

    Wenn jemand einen Auferstehungsglauben hat, dann die Terroristen. Das sind doch die, die sich dadurch ein Leben im Paradies mit 72 Jungfrauen erhoffen. Selbst bei den Christen dürfte der Anteil derer, die an ein Leben nach dem Tod glauben vergleichsweise gering sein.

  10. #10 von Friedensgrenze am 27. März 2016 - 19:50

    „Die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten sei „unsere Perspektive und Zukunft“

    Der Kleriker Algermissen liegt hier gedanklich auf einer Linie mit den Bombenattentätern.

    „Er verwies auch darauf, dass viele Flüchtlinge, die nach Deutschland kämen, einen festen Glauben in ihrer Religion hätten. Dem stehe ein abnehmender Glaube in unserem Land gegenüber.“

    Der vom Staat bezahlte Märchenerzähler Algermissen lässt hier Einblicke zu auf die klerikale Strategie, die darauf zielt die eine Religion gegen die andere in Stellung zu bringen dabei geht es um Theokratie gegen Demokratie.

  11. #11 von deradmiral am 27. März 2016 - 20:25

    Das ist eine antisemitische, anti-atheistische und islamophobe Hasspredigt. Man sollte diesen Hetzer sofort in den Vatikan abschieben, wo er sich mit den Pädokriminellen verstecken darf.

    Aber ich vergaß. Ich bin ja der Gefährder, der jeden Monat 3 Jahre Haft wegen Blasphemie riskiert. Auch wenn mein Nichtglaube in über 50 Staaten staatlich verfolgt wird.

  12. #12 von user unknown am 28. März 2016 - 02:06

    Mein Senf noch?

    Wo landet eine Gesellschaft, die sich immer mehr von Werten … trennt, die das christliche … Welt…bild ihr geschenkt hat?

    Werte geschenkt wurden ja nun nicht. Erst wurden sie plagiiert, um nicht zu sagen geerbt und geklaut, und dann werden sie verkauft, nicht geschenkt.

    Als Gegenleistung werden erwartet Kirchensteuern, das wöchentliche Herumrutschen auf den Knien, Fasten an Freitagen und in der Fastenzeit, Tischgebet, Nachtgebet, dass man die eigenen Kinder der Religion opfert, dass man Selbstverleugnung übt und sich kasteit, dass man vor allem sich selbst und andere zulügt bis sich keiner mehr rühren kann.

    Angst vor Höllenqualen hat das Christentum verschenkt, Hass auf die Vernunft, die Hexenfeuer der Inquisition und Tanzverbote.

  13. #13 von namsawam am 28. März 2016 - 10:39

    @#6 von Yeti am 27. März 2016 – 16:23

    Oho.