Nachtcafé 29.01.2016 – „Das Kreuz mit dem Sex“

Für ihren Umgang mit dem Thema Sex steht die Katholische Kirche immer wieder in der Kritik. Mit ihrer Verurteilung von Homosexualität und dem krampfhaften Festhalten am Zwangszölibat lebe die Kirche eine Doppelmoral, so der Vorwurf. Welche Folgen hat das für die Betroffenen? Und warum reagiert die Kirche nicht auf die gesellschaftliche Wirklichkeit? Im Nachtcafé diskutieren u.a. Krzysztof Charamsa, ehemaliger rang-hoher Priester im Vatikan und Weihbischof Hans-Jochen Jaschke

Die Gäste in der Sendung am 29.1.2016

Krzysztof Charamsa, Hans-Jochen Jaschke, Stefan Hartmann und Sandra Dorn, Marco Palmiro Stoop, Prof. Dr. Rotraud Perner, Andreas Englisch

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  1. #1 von user unknown am 31. Januar 2016 - 11:02

    Jaschke redet von tief verwurzelter Homosexualität. Die wolle man Priestern nicht. Man wolle keinen homosexuell dominierten Klerus – schlimm genug, dass es eine reine Männerclique sei.

    Als ob das wie der hl. Geist über die Jungfrau gekommen sei und als ob er und seinesgleichen ein notorischer Kämpfer für Frauen im Priesteramt wäre, und als ob Homosexuelle das untergraben würden.

    Jaschke: Das schlimmste sei die Heuchelei.

    Das sagt ja nun wirklich der Richtige!

    Jaschke:

    … ob sie Priester werden sollen, darüber kann man streiten!

    Als ob es eine Kampagne gäbe, gerade Schwule zu Priestern zu machen.

    Dabei zeigt er sein Dauergrinsen und präsentiert sich als zugewandter, mitfühlender und aufmerksamer Zuhörer. Nur um gleich wieder die Kirche mit fadenscheiniger Rhetorik in Schutz zu nehmen, etwa indem er drauf hinweist, dass außerhalb der Kirche, bei Schülern etwa, Schwule viel Ablehnung erfahren.