Mehr Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen als bisher bekannt

  • Die Zahl der Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen liegt wesentlich höher, als bisher bekannt.
  • Das geht aus dem Zwischenbericht des unabhängigen Chefaufklärers Ulrich Weber hervor.
  • Er geht davon aus, dass mindestens jeder dritte der 2400 Domspatzen zwischen dem Zweiten Weltkrieg und den frühen Neunzigern zum Gewaltopfer wurde.

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[http://www.sueddeutsche.de/bayern/regensburg-mehr-missbrauchsfaelle-bei-den-domspatzen-als-bisher-bekannt-1.2808939

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  1. #2 von ptie am 8. Januar 2016 - 10:29

    „Dass ein externer Gutachter in wenigen Monaten dreimal so viele Opfer ermittelt wie die Kirche in fünf Jahren, stützt den Verdacht, dass das Bistum nicht gewillt war, den Skandal lückenlos aufzuklären und Informationen verheimlicht und vertuscht hat.“

    „Der damalige Bischof Gerhard Ludwig Müller sprach aber von „Einzelfällen“ und stellte die Kirche als Opfer einer Medienkampagne dar.“
    Da hat sich der Müller aber sicherlich demütig für entschuldigt, oder?

  2. #3 von Hal am 8. Januar 2016 - 15:29

    Er geht davon aus, dass mindestens jeder dritte der 2400 Domspatzen zwischen dem Zweiten Weltkrieg und den frühen Neunzigern zum Gewaltopfer wurde.

    Soso, und nach den frühen Neunzigern besannen sich die klerikalen Täter und verhielten sich relativ zivilisiert, also soweit es möglich ist für einen geweihten Mittelaltervertreter?
    Pff, wer das glaubt hat doch einen an der Waffel, hier ist das Problem wohl eher dass die Täter noch immer ihren gelüsten nachgehen, also nicht im Ruhestand oder unter der Erde sind und deren Verbrechen noch nicht verjährt sind. Vertuschen und Salamitaktik wie gewohnt, in 10-15 Jahren kann dann der Rest „aufgeklärt“ werden – wieder einmal werden Täter geschützt und die Opfer im Regen stehen gelassen – christliche Nächstenliebe wie wir sie kennen.

  3. #4 von Alex am 8. Januar 2016 - 15:43

    Wenn in allen deutschen Bistümern und Orden externe Gutachter seit 2010 unterwegs gewesen wären, würden wir heute auch nicht mehr von 1.500 Opfern reden sondern von 15.000, nein, nein – wir lassen lieber die Verbrecher sterben und die Akten werden zerschreddert, der „heilige“ Schein muss doch gewahrt bleiben – Danke liebe DBK, danke liebe Politiker, das habt ihr aber fein hingekriegt.

  4. #5 von wolfgang am 9. Januar 2016 - 08:31

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!! Für die RKK!

  5. #6 von Alex am 9. Januar 2016 - 09:45

    Erneut zeigt sich, dass erst unabhängige Untersuchungen ein realistisches Bild zeigen – die Opfer haben wohl nur wenig Vertrauen in die kath. Kirche.