TV-Tipp: Die Akte Galilei – Wissenschaft und Glaube

Heute um 22:25 auf 3sat

„Die Akte Galilei – Wissenschaft und Glaube“ beleuchtet, wie es zur Verurteilung und Rehabilitation des Naturwissenschaftlers von Seiten der römisch-katholischen Kirche gekommen ist und diskutiert ausgehend vom Fall „Galilei“ das Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie aus heutiger Sicht: Wo sind die Bruchlinien zwischen den beiden Welten? Gibt es sie überhaupt noch? Und welche Forschungsgebiete haben das Potential, eine ähnlich radikale Umkehr des Weltbildes zu provozieren wie Galileis Erkenntnisse?

(…)

Niemand darf alles, was er kann: Genau hier liegen heute die Berührungspunkte zwischen Naturwissenschaft und Glaube. Gemeinsam gilt es die Frage zu beantworten, wie weit Naturwissenschaft gehen darf, wo die Grenzen der Anwendung neuer Erkenntnisse liegen.

 

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  1. #1 von kraftwort am 31. August 2015 - 14:43

    Übrigens ist die Sendung schon jetzt in der Mediathek zu sehen – es lohnt sich. http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/178488/index.html

  2. #2 von Noch ein Fragender am 31. August 2015 - 17:05

    Berührungspunkte zwischen Naturwissenschaft und Glaube. Gemeinsam gilt es die Frage zu beantworten, wie weit Naturwissenschaft gehen darf, wo die Grenzen der Anwendung neuer Erkenntnisse liegen.

    Zur Wissenschaftsethik und Technikfolgeabschätzung kann bronzezeitlicher Aberglaube, der heute noch mit Dämonen und Exorzismen arbeitet, nichts Vernünftiges beitragen.

    Typische (Selbst-) Überschätzung von „Gläubigen“.

  3. #3 von Christian Mai am 31. August 2015 - 19:13

    Ist wohl eine Wiederholung aus der Reihe „kreuz und quer “ (!)

  4. #4 von drawingwarrior am 31. August 2015 - 19:27

    Niemand darf alles glauben, nur weil er es glauben kann.
    Die Wissenschaft zieht, ohne auf eine bestimmte Religion oder einen Gott zu zielen, die Grenze dessen was einen als Gläubigen nicht komplette zum Vollhonk gegradieft

  5. #5 von Michael am 31. August 2015 - 20:07

    wo die Grenzen der Anwendung neuer Erkenntnisse liegen.

    Gut gebrüllt, Löwe. Nur geht es gerade im Fall Galilei nicht um die Anwendung von Kenntnissen, sondern um die Kenntnisse selbst.

  6. #6 von user unknown am 31. August 2015 - 20:07

    Niemand darf alles, was er kann: Genau hier liegen heute die Berührungspunkte zwischen Naturwissenschaft und Glaube. Gemeinsam gilt es die Frage zu beantworten, wie weit Naturwissenschaft gehen darf, wo die Grenzen der Anwendung neuer Erkenntnisse liegen.

    Keinen Fußbreit darf die Wissenschaft der Kirche die Türe öffnen. Die Religion ist nicht bereit ihre Inhalte frei und offen zu diskutieren. Sie maßt sich ein Mitspracherecht an, basierend auf mythologischen Überlieferungen und deren Interpetation durch ein autoritär-feudales System.

    Dreh- und Angelpunkt religiös motivierter Einwände ist immer wieder die affige Berufung auf ein angebliche Schöpfung, die ironischerweise trotz ihrer Affigkeit die zufällige Abstammung des Menschen von Affen nicht einsehen will und kann.

    Mit der Behinderung der Genforschung wollen sie Erkenntnisfortschritte, die ihren Anspruch weiter unterminieren, bremsen. Zu Fragen der Ethik können sich die Kirchen nicht kompetent äußern, weil ihnen die Freiheit fehlt, über Ethik undogmatisch nachzudenken. Im Kern ist Religion wissenschaftsfeindlich, weil sie glaubt alles wesentliche schon zu wissen.

  7. #7 von Willie am 31. August 2015 - 22:08

    Wissenschaft und Glaube”
    Galileio brauchte nicht zu Glauben was er sah, das brauchten auch der Papst und seine Speichellecker nicht! Er hatte die Instrumente (Fernrohre) dazu vorgelegt und diese mussten nur angewendet werden. Es geht also nicht um Glauben sondern um das verweigern aus reliigiöser Verblendung (kennen wir ja auch heute noch, siehe V. Huonder & Co).

  8. #8 von Hal am 31. August 2015 - 22:26

    Witzig, neue Atheisten werden mit Kreationisten/IDioten auf einer Stufe gestellt; ab [40:00]

    Durchweg werden in dieser lauen Propagandasendung den Religionen Kompetenzen zugewiesen und das völlig ohne irgendwelcher Begründung. Gerade bei ethischen Fragen und in menschlichen Belangen sollen ideologische Organisationen, wie die rkK, die historisch gesehen in diesen Bereichen konsequent und grandios versagt haben, den Naturwissenschaften Grenzen setzen, Es wäre nur bizarr, wenn man nicht wüsste dass es den Kirchen nur um Machterhalt und scheinbare gesellschaftliche Relevanz geht, welches natürlich schlimmer ist, denn das ist äußerst bizarr, verlogen und erbärmlich.

  9. #9 von user unknown am 1. September 2015 - 00:03

    Und was für 5 Trotteln bei der anschließenden Diskussion. Neben einem Theologen und einem Kirchenhistoriker sitzt eine Teilchenphysikerin Wulz vom Cern am Tisch, die treuherzig offenbart, dass Schöpfung und Urknall für sie Synonyme sind.

    Sie glaubt auch, die Religion sei dazu da uns zu erklären, was der Sinn des Lebens sei. Offenbar ist für sie Physik die einzige Wissenschaft – dass Hirnforschung, Psychologie und Philosophie bessere Antworten geben könnten, was den Sinn des Lebens betrifft, etwa wieso viele überhaupt einen suchen oder postulieren – die Idee kommt ihr gar nicht.

    „Durch Beobachtung schaffen wir erst die Wirklichkeit“ – vergewissert sich der Moderator Kaindlstorfer und weiß durchaus, dass das eine These aus der Quantenphysik ist, aber wird nicht zurückgerufen, dass die Verallgemeinerung auf die Welt insgesamt unzulässig ist.

    Andererseits ist das eine Aussage des radikalen Konstruktivismus, der manch fruchtbare Diskussionen angestoßen hat, aber so radikal natürlich nicht durchzuhalten ist.

    „Wer bin ich, was tu ich“ – angeblich lt. dem systematischen Theologen Gruber Fragen, die die Naturwissenschaft nicht beantworten kann. Damit unterstellt er aber, die Religion könnte es. Wie man unschwer sieht kann die Religion nicht mals die Frage beantworten, ob homosexuelle Menschen heiraten dürfen. Sie ist an allen eigenen Ansprüchen gescheitert aber die Naturwissenschaft kann sehr viele Fragen beantworten, die uns helfen zu entscheiden, ob wir homosexuellen Menschen eine gleichberechtigte Ehe erlauben erlauben oder verbieten sollen.

    Alle Aussagen, die sich nicht an naturwissenschaftlicher Evidenz prüfen lassen haben aus solchen Diskussionen außen vor zu bleiben – das lehrt uns die Geschichte von Gallileo. Wie schwach, keinen fitten Atheisten in so eine Sendung einzuladen sondern nur Wohlfühlschwaller und Betbrüder.

  10. #10 von klauswerner am 1. September 2015 - 12:07

    Gemeinsam gilt es die Frage zu beantworten, wie weit Naturwissenschaft gehen darf, wo die Grenzen der Anwendung neuer Erkenntnisse liegen.

    Die ethische Bewertung der RKK, der Protestanten, der Muslime, des IS, der Imame aus Iran, der Koranschulen in Afganistan und Pakistan, der radikalen Hindus, der Orthodoxen Christen oder Juden … hat mir gerade noch gefehlt.

    Die sollen erstmal zeigen, das sich ihre eigenen Schäfchen an ihre Regeln halten, dann sehen wir uns das mal an ob es wirklich besser geworden ist (wie unter den Taliban in Afganistan).

  11. #11 von kraftwort am 1. September 2015 - 15:18

    Dass der Vergleich zwischen Kreationisten und „neuen Atheisten“ („fundamentalistischen Atheisten“ würde ich genauer formulieren) so abwegig nicht ist, zeigen die „Argumentationen“ in dieser Diskussion doch zuhauf. Da wird ständig ein geschlossenes Weltbild gepredigt, Wahrheit als eigener Besitz behauptet und es werden Andersdenkende mit herabsetzenden Begriffen versehen (Warum muss hinter „Kreationisten“ gleich „Idioten“ stehen? Ich bin ja mit Dir der gut begründeten Auffassung, dass sie unrecht haben, habe aber solche Wortwahl nicht nötig). Schade. Wo kann man denn wirklich mit Atheisten diskutieren? Hier klappt’s leider selten …
    BTW: Zum Thema guckst Du hier: https://

  12. #12 von Charlie am 1. September 2015 - 16:19

    @kraftwort

    Fundamentalistische Atheisten???? Ich kanns nicht mehr lesen!! Es gibt keine „neuen Atheisten“, das ist eine lächerliche Bezeichnung der Atheistenhasser. Die Atheisten sind mutiger und lauter geworden und das schmeckt vielen Christen nicht. Vor 20 Jahren wäre ein AMB, Ketzerpodcast etc. nicht möglich gewesen. Wir sind deswegen nicht neu oder fanatisch. Wenn Atheistenhasser wie du auf Atheisten treffen, kommt auf beiden Seiten keine Sympathie auf, dann muss man nicht noch fragen wo die „echten“ Atheisten sind. Nach ca. 265.000 Kommentaren kann ich mich nur an zwei Christen erinnern, mit denen wir tolle und niveauvolle Diskussionen hatten. Klar gibt es auch bei uns manche die genervt sind und andere Wortwahl haben, aber alles halb so schlimm als das was man auf manche christlichen Webseiten so liest.

    Hier diskutiert unser Christian (deradmiral) mit einem Kreationisten, finde den Fundi:

    (Ganz ansehen, dann schreiben!!)

  13. #13 von Friedensgrenze am 1. September 2015 - 17:07

    Das ist doch wieder mal ne ziemlich fette Vereinnahmung der Religioten, die Empfindung von Schönheit, der Religion und nicht dem Menschen zuzuordnen. Das zeigt doch nur das das Ordnungssystem der Religion (hier das Christentum) fehlerhaft ist. Schönheit kann auch von Atheisten empfunden werden.

  14. #14 von Friedensgrenze am 1. September 2015 - 18:38

    38.54 „Die Evolutionstheorie war der vielleicht erschütterntste Angriff auf die Fundamente des christlichen Glaubens“ lol

    Das Evolutionswissen ist Folge vom Erkennen stattfindender Prozesse. Und wenn sich die Religionen da angepisst fühlen ist das ihr Problem.
    „Fundament des Glaubens“ find ich geil! Wenn irgendwas kein festes Fundament hat, ist es Glauben sonst wäre es Wissen.

  15. #15 von Friedensgrenze am 1. September 2015 - 18:54

    38.16 „Der Fall Galilei ist der Ursprung der Spaltung von Wissenschaft und Glaube“ Das ist doch Bullshit. Die Sonne Stand schon vorher im Zentrum. Galileo hat bloss bewiesen daß die Kirche Dinge behauptet, die Falsch sind. Und Zwar mit wissenschaftlichen Methoden. Auch die Aussage dass einer nachdem er 3 Tage tot war anschließend wieder rumläuft,war schon zu damaliger Zeit unwissenschaftlich.

  16. #16 von Willie am 1. September 2015 - 19:24

    Immer wieder gern genommen und natürlich am Anfang bereits ausgesagt:
    04:10 Min:

    Realität am Castel Gandolfo in Rom. Sitz des Vatikanobservatoriums. Sitz der einzigen Institution der RKK in der Naturwissenschaft von weltrang betrieben wird.

    Warum sind die nur beim Sterne kucken dabei? Weil man selbst seinen Gott nicht sieht, nicht fühlt, nicht erkennt und ihn hinter den „sieiben Himmeln“ sucht.

  17. #17 von Hal am 1. September 2015 - 20:56

    @kraftwort

    Mein Fehler, ich hätte nicht IDioten schreiben sollen, sondern ID’oten und es sind verlogene Idioten. Kreationismus schlecht getarnt als wissenschaftliche Alternative zur ET, wo die religiöse Agenda auf vorsätzlicher und unehrlicher Weise verschwiegen werden soll unter dem dummen Deckmantel des „intelligent Design“, welches sehr unwissenschaftlich einen „Schöpfer“ impliziert – eine Scheinhypothese die das von vornherein festgelegte „Resultat“ beinhaltet – versuchter Betrug!

    Wegen Mangel an guten Gründen, aus Skepsis, nicht an übernatürliches glauben ist also „ein geschlossenes Weltbild“, vielleicht sogar eine Religion?

    Ich bin ja mit Dir der gut begründeten Auffassung, dass sie unrecht haben, habe aber solche Wortwahl nicht nötig). Schade. Wo kann man denn wirklich mit Atheisten diskutieren?

    Es wäre ein guter Anfang wenn Du Deine Behauptung des „ein geschlossenes Weltbild“ mal erklären könntest. Schön das Du kein Kreationist bist, aber unschön ist Dein Vergleich zwischen Atheisten und Kreationisten, man könnte sagen beleidigend. 😉

  18. #18 von Charlie am 2. September 2015 - 16:43

    @Hal

    Kraftwort hat sicher unsere Kommentare gelesen, aber antwortet nicht. Das sagt alles. 😉

  19. #19 von Hal am 2. September 2015 - 18:53

    @Charlie

    Es ist besser zu schweigen als etwas blödes zu sagen/schreiben* (oder eine unbegründete Behauptung zurückzuziehen zu müssen), und dafür danke ich sogar kraftwort, dong als Kreationist/Evangelikaler hat da keine Hemmungen.
    Was ich nicht gut finde, dass er mit Atheisten diskutieren will, scheinbar nicht googeln kann und eine selbst erfüllende „Phrophetie“ zum besten gibt in dem er nicht antwortet. (er kann es einfach nur aus den Augen verloren haben, „attention span“, Stress und was auch immer)

    *
    https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A1vam%C3%A1l

    Es ist Jahre her das ich es gelesen habe, aber wenn ich mich recht erinnere gibt es eine Strophe der sinngemäß folgend lautet: „Es ist besser in einer Versammlung zu schweigen und für blöd gehalten zu werden, als seinen Mund zu öffnen und es zu bestätigen“. Nicht das ich dem Rat „des Königs der Götter“ immer folge leiste, aber dieses scheint ein guter Ratschlag zu sein.

  20. #20 von kraftwort am 3. September 2015 - 16:16

    @hal
    „Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst. Aber hab Angst vor dem, der dir sagt, er kennt keine Zweifel.“ (Erich Fried) – In diesem Sinne sehe ich hier bei etlichen Kommentatoren ein „geschlossenes Weltbild“ und damit die Unfähigkeit zur Diskussion. Denn (noch ein Zitat:) „Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte“ – sagt Hans-Georg Gadamer. Wenn das aber so völlig außerhalb alles Denkmöglichen liegt, dass religiöse Menschen schon fast mechanisch als „Religioten“ bezeichnet werden und was dieser unfreundlichen Sprachschöpfungen mehr ist – warum soll ich dann das Diskutieren hier eigentlich versuchen?
    BTW: Wieso kann ich eigentlich Deiner Meinung nach nicht googeln? (Wobei ich, ehrlich gesagt, tatsächlich selten google benutze – meistens verwende ich ecosia, die ökologische Suchmaschine. Die Ergebnisse unetrscheiden sich aber meiner Erfahrung nach nicht wesentlich voneinander und dann nutze ich ganz gerne die Möglichkeit, mit meiner Suche ein Bäumchen zu pflanzen)
    Schöne Grüße!
    Barnabas

  21. #21 von schiffmo am 3. September 2015 - 16:47

    @kraftwort: Ich weiß nicht, was Du unter „neue Atheisten“ verstehst. Meine Position ist, dass man, je mehr man sich mit dem Christentum beschäftigt, mit seinen Aussagen, seiner Geschichte, dem Wandel der Aussagen mit der Zeit und so weiter, man immer mehr erkennt, dass es sich um selbstwidersprüchlichen, mit Verlaub, Unsinn handelt. Eine ernsthafte Diskussion über „zentrale“ Lehraussagen, deren Entstehung im Laufe meistens der Frühgeschichte Jahrhunderte nach dem geforderten Jesus überliefert ist, ist schlicht und ergreifend lächerlich. Auf die Frage, „Glaubst Du, dass es Gott gibt?“ etwas anderes als ein klares „Nein“ zu antworten, kommt für mich einer glatten Lüge gleich. Im Gegensatz zu den Christen, für die nur „falsch Zeugnis geben“ verdammenswert ist, ist für mich eine glatte Lüge in einer Frage, die meinem Gegenüber wichtig ist, schlicht und einfach unredlich.
    Auch das ist wieder ein Beispiel, wo „christliches“ Handeln schlicht und ergreifend unredlicheres Handeln bedeutet als das Ideal, nach dem ich mich richte.

  22. #22 von Hal am 3. September 2015 - 18:14

    @kraftwort

    Wenn das aber so völlig außerhalb alles Denkmöglichen liegt, dass religiöse Menschen schon fast mechanisch als “Religioten” bezeichnet werden und was dieser unfreundlichen Sprachschöpfungen mehr ist – warum soll ich dann das Diskutieren hier eigentlich versuchen?

    Die meisten (atheistischen) Kommentatoren (wenn nicht alle) dieses Blogs verwenden „Religiot“ generell nicht um gläubige als ganzes zu bezeichnen, es wird mehr wie ein Titel verliehen wenn einzelne oder Gruppen von Gläubigen sich durch besondere „Verdienste“ hervorgetan haben. Die am häufigsten betitelten sind Kirchenfürsten, deren Fussvolk wie Politiker, Matussek (Pöbelkatholik), Spämann, und viele mehr, darunter natürlich auch Kreationisten/Evangelikale und Schwarzkatholiken der kreuz.net-Sorte.
    Neben Religiot werden auch beschreibende Begriffe Wohlfühl-, Taufschein- und Cafeteriachrist verwendet, sind die auch beleidigend? Ich finde es wird sehr oft differenziert und recht selten verallgemeinert.

    Nicht alles Denkmögliche ist jedoch wert diskutiert zu werden oder überhaupt für wahr gehalten zu werden. Ideen/Ideologien werden ja nicht wahrer weil sie alt oder in Büchern niedergeschrieben worden sind. Für mich gibt genau so viele Beweise, Belege, Indizien und belastbare Argumente für Jesus wie für das fliegende Spagettimonster. Glaube und Religion ist jedoch diskussions- relevant weil es für viele Menschen wichtig ist.

    BTW: Wieso kann ich eigentlich Deiner Meinung nach nicht googeln?

    Wegen folgender Frage, war sie rhetorisch gestellt oder nicht ernst gemeint? 😉

    Wo kann man denn wirklich mit Atheisten diskutieren? Hier klappt’s leider selten …

    “Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst. Aber hab Angst vor dem, der dir sagt, er kennt keine Zweifel.” (Erich Fried) – In diesem Sinne sehe ich hier bei etlichen Kommentatoren ein “geschlossenes Weltbild” und damit die Unfähigkeit zur Diskussion.

    Da kann ich mich aber gar nicht wiedererkennen. Natürlich habe ich meine Meinungen und Überzeugungen, zum Beispiel innerhalb der Geologie, viele Dinge halte für höchstwahrscheinlich wahr, aber sehr wenig, wenn überhaupt etwas (mir fällt gerade nix ein), ist in Stein gemeißelt, bzw. halte ich für absolut wahr.
    Eine meiner Überzeugungen ist dass die Naturwissenschaften und Religion nicht kompatibel sind, sich sogar widersprechen, denn beide treffen Aussagen über die Wirklichkeit. Erstere nähern sich der besten Beschreibung unserer Wirklichkeit (Wahrheit?), während letztere bisher immer falsch lagen. 😈

    Ich meide jedenfalls gerne absolute Aussagen, obwohl es schwer ist, da unsere Sprache und Denkweise uns dazu verleitet. Ich behaupte auch nicht das es keine Götter oder etwas Übernatürliches gibt, es kommt mir nur sehr Unwahrscheinlich vor, denn nix deutet darauf hin.

    Du könntest ja mal erzählen was Du so glaubst und warum. Was hat dich überzeugt dass das von Dir geglaubte wahr ist?

  23. #23 von user unknown am 3. September 2015 - 22:29

    Zweifle nicht, Bruder Kraftausdruck! Denn so spricht der Herr:

    Apg 10,20 so steh auf, steig hinab und geh mit ihnen und zweifle nicht, denn ich habe sie gesandt.
    Jak 1,6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.

    Wer will schon einer Meereswoge gleichen, die vom Wind bewegt wird und sündig schwingt wie ein fröhlicher Frauenarsch. 🙂

    Hi 34,12 Ohne Zweifel, Gott tut niemals Unrecht, und der Allmächtige beugt das Recht nicht.
    Ps 56,9 Zähle die Tage meiner Flucht, / sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie.
    Dan 2,47 Und der König antwortete Daniel und sprach: Es ist kein Zweifel, euer Gott ist ein Gott über alle Götter und ein Herr über alle Könige, der Geheimnisse offenbaren kann, wie du dies Geheimnis hast offenbaren können.
    Mt 21,21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird’s geschehen.
    Mt 28,17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.
    Mk 11,23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berge spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer!, und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen werde, was er sagt, so wird’s ihm geschehen.
    Apg 11,12 Der Geist aber sprach zu mir, ich solle mit ihnen gehen und nicht zweifeln. Es kamen aber mit mir auch diese sechs Brüder und wir gingen in das Haus des Mannes.
    Röm 4,20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre
    Röm 14,23 Wer aber dabei zweifelt und dennoch isst, der ist gerichtet, denn es kommt nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde.
    Phil 2,14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel,
    1Tim 2,8 So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel.
    Jak 1,6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.
    Jud 22 Und erbarmt euch derer, die zweifeln;

    Es gibt wohl nicht, was Gott und Christus so verhasst ist, wie der Zweifel. Aus gutem Grund – es ist die vitale Bedrohung ihrer Existenz.

    Gibt eigentlich eine Stelle, eine einzige Stelle, in der der Zweifel gelobt wird in der Bibel?

    Und wie man sieht ist es v.a. eine neutestamentliche Geistesfeindschaft.

  24. #24 von Hal am 6. September 2015 - 17:01

    @kraftwort/Barnabas

    Herkunft und Bedeutung des Namens

    Laut Apg 4,36 EU aramäisch „Sohn des Trostes“. Tatsächlich ist die Bedeutung unklar. Der Name könnte auf eine Herkunft aus dem Ort Nob bei Jerusalem verweisen, also „Sohn aus Nob“ …

    Oder einfach noob, oder Feigling – Du willst nicht mit Atheisten diskutieren? Du kannst auch nicht Deine Aussagen oder Behauptungen verteidigen, aber im Gegensatz zu evangelikalen Hohlnüssen (dobbeltgemobbelt) wiederholst Du Dich nicht (zu oft), welches ich gut finde.

    Ich bin verdammt neugierig und würde einen ernsthaft Gläubigen gerne ein paar Fragen stellen, ich möchte meinen völlig verschlossenen Horizont erweitern, denn es gibt einige Dinge die ich nicht verstehe. Spiritualität ist eines dieser Dinge oder Begriffe die ich nicht verstehe, obwohl ich tiefe emotionelle Erlebnisse gehabt habe, könnte Beethovens 9. mit Chor und Live ein solches sein? Ein Punkkonzert? Naturerlebnisse? Oder sind spirituelle Erlebnisse per Definition überunnatürlich?

  25. #25 von kraftwort am 9. September 2015 - 12:08

    @hal (22 / 24) Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ich habe Deine Frage zum Anlass genommen, mal zu evrsuchen, meinen Glauben so verständlich zu machen, dass ich ihn in verbindung mit eigenen Erfahrungen erkläre. Einen ersten Teil dieses evrsuchs habe ich auf meinem Blog auf einer Extra-Seite veröffentlicht https:// – Ich würde mich freuen, wenn wir dei Diskusison dorthin verlegen könnten (hier hätte ich bei meinen zweifellos angreifbaren, weil persönlichen Äußerungen vermutlich mit zuvielen „Verquirlte Scheiße“-Kommentaren und ähnlichem zu rechnen). Mich würde interessieren, was Du von meinem versuch hältst (Teil 2 und 3 sind in Vorbereitung, aber auch schon Teil 1 gibt m.E. genug Diskusisonsstoff)
    Freundliche Grüße
    Barnabas
    (den Namen habe ich übrigens gewählt, weil Barnabas in der biblischen Apostelgeshcichte wohl noch vor Paulus der erste Christ war, der die Gedanken derer, die man „Anhänger des neuen Weges“ und später Christen nannte, auch für Nichtjuden verständlich machen konnte und so der erste „Heidenmissionar“ war. Paulus war anfangs nur sein Mitarbeiter, hat sich dann mit ihm überworden und die größere Wirkung entfaltet. Aber ohne Barnabas wäre auch Paulus nicht das geworden, was er geworden ist. Zwieter Grund für den namen: Es gibt ein tolles Karikaturenbuch „Die Bibel des Bruder Barnabas“, das Bibel, Glaube und Kirche in humorvollen Karikaturen verarbeitet – eiens meiner Lieblingsbücher. Auch das übrigens für mich ein glaubensargument: Ich kenne keine atheistischen Karikaturisten, die ihre Weltanschauung und sich selber auch mal auf die Schippe nehmen oder humorvoll betrachten …)

  26. #26 von Charlie am 9. September 2015 - 18:11

    @Kraftwort

    Ich würde mich freuen, wenn wir dei Diskusison dorthin verlegen könnten

    So nicht!!! Entweder du diskutierst hier mit uns oder lässt es bleiben. Auf die eigene Seite verlinken, Off-Topic diskutieren und Leser abwerben ist hier nicht gern gesehen!!

    Ich kenne keine atheistischen Karikaturisten, die ihre Weltanschauung und sich selber auch mal auf die Schippe nehmen oder humorvoll betrachten …)

    Atheismus bietet keine Vorlage für eine Karikatur!! Wir haben weder ein heiliges Buch, Glaubensvorschriften oder was uns sonst von Religion unterscheidet! Atheismus ist auch keine Weltanschauung. Eine atheistische Weltanschauung ist der Naturalismus!

  27. #27 von user unknown am 9. September 2015 - 21:30

    Atheismus bietet keine Vorlage für eine Karikatur!

    Aber Atheisten tun es. 🙂

  28. #28 von Hal am 9. September 2015 - 22:36

    @charlie

    … Off-Topic diskutieren und Leser abwerben ist hier nicht gern gesehen!!

    Ist ersteres bei einen „in der Zeit versunkenen Thread“ nicht gang und gebe? Eigentlich kann ich nicht „abgeworben“ werden und würde es ganz klar vorziehen hier weiter zu diskutieren, welches auch nicht völlig off-topic wäre, its going off a tangent. 😉

    @kraftwort/Barnabas

    Kannst Du nicht einfach den ersten Teil auch hier veröffentlichen? (Charlie hat die Verlinkung entfernt;)

    Irgendwie kommt es mir spanisch vor, wenn Du es ungemütlich findest von einen Rudel blutrünstigen Atheisten verbal überfallen zu werden und dennoch wiederholt im AMB kommentierst, wenn auch nur zaghaft, das passt doch nicht zusammen!
    Gibt Dein Glaube Dir nicht eine gewisse Leidensfähigkeit, bzw. fordert Dein persönliches Martyrium, auch wenn es, wie hier, nur virtuell ist? Leidensfähigkeit ist für extrovertierte Atheisten eine Voraussetzung, denn es kommen immer wieder die selben Sprüche oder Apologien (Entschuldigungen(für den persönlichen Glauben)) die schon gefühlte tausendmal von anderen zu Felde geführt wurden.
    Deswegen würden Deine Antworten vielleicht meine unersättliche Neugier befriedigen.

    ps: Wenn Du Evangelikal oder sonst wie missionärrisch unterwegs bist, können wir uns die Mühe ersparen.

  29. #29 von kraftwort am 10. September 2015 - 17:40

    @Charlie:
    Schade, dass Du solche Zensur nötig hast. Die gibt es aufn meinem Blog übrigens nicht. Wenn dort jemand im Rahmen einer Diskusison auf seine eigene Seite hinweist, lasse ich das natürlich stehen, auch wenn er eine andere Mienung vertritt als ich.. Warum denn auch nicht?

  30. #30 von Charlie am 11. September 2015 - 08:26

    @kraftwort

    Hier verlinken andere auch auf ihre Blogs, das ist nicht das Problem. Trotzdem erlaube ich keine Verlinkung auf christliche Seiten. Punkt! Akzeptpieres wie alle anderen Christen die mit dieser Masche gekommen sind! Christen spielen ungern auswärts, gelle. 😉

    Ich weiß nicht welches Ziel du hier verfolgst, aber man kann hier nur spielen, wenn man die Spielregeln einhält.