Das Bistum zahlt Schmerzensgeld für Körperverletzungen

Völlig überraschend kündigte das Bistum Regensburg am Dienstag an, für die erlittenen körperlichen Misshandlungen in der Domspatzen-Vorschule Etterzhausen und Pielenhofen Schmerzensgeld zu zahlen. Nach Angaben des Ordinariats seien Schüler von 1953 bis 1992 vor allem vom ehemaligen Direktor Johann Maier regelmäßig so schwer verprügelt worden, dass strafrechtlich gesehen Körperverletzung vorliege. 72 ehemalige Schüler, die sich seit März 2010 mit Berichten an das Ordinariat gewendet hätten, sollen nun ein Schmerzensgeld in der Höhe von 2.500 Euro erhalten. Die in den Regensburger Domspatzen-Einrichtungen körperlich Misshandelten scheinen leer auszugehen. Wie schon im November letzten Jahres vorgelegten Bericht zu sexuellen Missbrauch, schweigt sich das Ordinariat erneut über die vielfach und gleichlautend beklagten Regensburger Vorfälle aus.

[http://www.regensburg-digital.de/das-bistum-zahlt-schmerzensgeld-fuer-koerperverletzungen/25022015/

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  1. #1 von user unknown am 1. März 2015 - 22:27

    Weil der Bruder des Expapstes für Regensburg zuständig war, und man da befürchtet, dass dieser beschädigt wird?

    Mit dem Thema lose verbunden (Ettal): http://www.titanic-magazin.de/news/kirche-entschaedigt-missbrauchsopfer-7096/

  2. #2 von paul0f am 2. März 2015 - 02:48

    baah .. was für ein ekelhafter verein .. voll mit pädophilen und gewalttätigen.

    und ich möchte wetten, derlei praktiken sind in diesem verein schon seit jahrhunderten gang und gäbe.

  3. #3 von Willie am 2. März 2015 - 06:05

    Nach Angaben des Ordinariats seien Schüler von 1953 bis 1992 vor allem vom ehemaligen Direktor Johann Maier regelmäßig so schwer verprügelt worden, dass strafrechtlich gesehen Körperverletzung vorliege.

    Wir sprechen also von 39 Jahren in denen „regelmäßig scher geprügelt“ wurde. Bei 72 Ehemaligen die entschädigt werden demnach weniger als 2 pro Jahrgang – ein Witz?

    Unter Aufklärung verstehe ich gaaaaaaaaanz was anderes.

  4. #4 von K.Brückner am 2. März 2015 - 13:06

    Was sind das nur für Menschen, die Bannerträger für Menschlichkeit, Nächstenliebe und Redlichkeit. So werden sie den Mißbrauchs-skandal nicht los werden. Für sie kann man sich nur schämen. Im Namen ihres Gottes haben sie Kinder geprügelt, mißbraucht und das über Jahrzehnte. Man ist fassungslos.

    K.Brückner