Bruder Rene: Weltmeister Deutschland

Bruder Rene schafft es einen Bogen zwischen Fußballweltmeister und Abtreibungen zu spannen.

  1. #1 von AMB am 25. Juli 2014 - 09:36

    Typischer Theologenquatsch. Man nimmt was völlig unchristliches und baut irgendwie eine Verbindung her.

  2. #2 von Rene am 25. Juli 2014 - 11:23

    Übereinstimmende Namen sind naturlich rein zufällig! Ein wenig angepisst fühle ich mich dennoch.

  3. #3 von Robert Marxreiter am 25. Juli 2014 - 13:36

    Hohe Scheidungsraten sind ein gutes Zeichen!

    Sie sind ein Zeichen dafür, dass Frauen in dieser Zeit und in dieser Kultur ein Mitspracherecht haben. Dass verheiratete Frauen eigene Entscheidungen treffen dürfen und nicht auf Gedeih und Verderb ihrem Mann ausgeliefert sind, wie das in einer früheren Zeit der Fall gewesen ist und leider heute noch in vielen Kulturen der Fall ist.

    Hohe Scheidungsraten zu akzeptieren führt dazu, dass wir erkennen können, dass innige Liebe auch dann wunderbar und wertvoll ist, wenn sie nicht für immer hält. Hört endlich auf, Geschiedenen das Stigma des Fehlschlags aufzuzwingen!

    Natürlich gibt es auch eine Schattenseite, da viele Ehepaare früh aufgeben ohne sich eine zweite Chance zu geben. Aber diese Entscheidungen müssen wir akzeptieren.
    Oft werden in diesem Zusammenhang auch gerne Kinder als Leidtragende von Scheidungen vorgeschoben, was sich jedoch schnell als unzutreffend herausstellt. Kindern geht es in glücklichen Beziehungen wesentlich besser als in einer künstlich aufrecht erhaltenen Fassade. Natürlich ist es schöner, wenn Kinder bei zwei sich liebenden Eltern aufwachsen können, aber Liebe lässt sich nicht erzwingen.

    Was Kindern wirklich hilft ist die Tatsache, wie auch in einer Umfrage des Vatikan bestätigt, dass sich zum Glück niemand in unserer Kultur an die unsinnige Pflicht der Enthaltsamkeit vor dem Kinder zeugen (Ehe) hält. Das ermöglicht es den Paaren, lang bevor sie Kinder in die Welt setzen zusammenzuleben, sich kennenzulernen und herauszufinden, ob sie Kindern ein glückliches Zuhause bieten können.

    Das ist etwas, was Menschen wirklich hilft. Nicht Zwang. Nicht religiöse Pflicht. Und schon gar kein Bruder, der ein Sportereignis benutzt um mit inhaltsleeren Phrasen so zu tun, als ob er etwas wichtiges zu sagen hätte.

    Grüße
    – Robert

  4. #4 von user unknown am 25. Juli 2014 - 19:32

    Im ersten Drittel schleimt er sich heran um dann eine Bußpredigt zu halten, wohl nach dem Händlermotto: Erst gebe ich Dir was, dann will ich, dass Du mir was gibt.

    Er zielt auf Stolz und Eitelkeit. Weil Deutschland Fußballweltmeister wurde sollen es jetzt Weltmeister der Lebensschützer werden. Der religiöse Gehalt der Botschaft steckt in dem „Weil“. Ohne Religion versteht man es nicht.

    Fußball ist Unterhaltung und Spaß, also eine Form der Sünde, der man nicht ohne schlechtes Gewissen vor Gott frönen darf. Es ist nicht verboten, aber man muss es kompensieren in dem man später doppelt so viel betet, noch größere Kerzen auf den Marienaltaren opfert und sich den radikalsten politischen Fundamentalisten, die man in Christi findet, anschließt.