USA: Radikale Atheisten töten Priester???

atheismus161

Screenshot

Seit gestern berichtet die Webseite „hamburger-wochenblatt.de“, dass eine atheistische Terrororganisation einen Pfarrer in Chicago auf offener Straße erschossen haben soll. Die Atheist Defence Association soll auch angeblich seit 2013 mehrere Anschläge auf Kirchen und andere Gotteshäuser verübt haben.

Im „Bekennerschreiben“ soll das der Anfang vom Ende der Protestanten in Chicago sein und ruft alle Atheisten zum Kampf auf.

Laut dem Artikel bekennt sich die Gruppe zum „Neuen Atheismus“  deren Ziel es ist ein gottloses Amerika bzw. Europa zu errichten.  Sie wird als gefährlich und fundamentalistisch beschrieben. Angeblich sollen es auch schon zu Übergriffen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien gekommen sein.

Als ich die Schlagzeile gelesen habe, war ich schockiert und konnte es nicht glauben. Auf der Suche nach anderen Quellen und mehr Infos stieß ich auf einen Fakeeintrag von PlusMedia und bin stutzig geworden.

Bis auf zwei Einträge kennt Google die Atheist Defence Association nicht, schon gar nicht auf Englisch. Auch das Bild mit den FBI-Agenten ist nicht echt, das stammt von Boston-Attentat.

Der Autor Martin Seibel ist wohl so eine Art Lesereporter. Was hat sich Seibel dabei gedacht, will er Atheisten bewusst diffamieren?

Hier ist eine Grenze überschritten worden, wäre das wirklich passiert, würden wir uns davon distanzieren und verurteilen. Aber so eine Meldung nur zu Erfinden um die Atheisten zu schädigen ist geschmacklos und eine Unverschämtheit.

Kontakt zu der Webseite gibt es hier:

Hamburger Wochenblatt Verlag, Pappelallee 28, 22089 Hamburg

E-Mail: leserreporter@hamburger-wochenblatt.de

Telefon: 040 / 347282 00

Zum Artikel:

[http://www.hamburger-wochenblatt.de/dulsberg/polizei/atheisten-toeten-priester-in-usa-d17788.html

oder

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.hamburger-wochenblatt.de/dulsberg/polizei/atheisten-toeten-priester-in-usa-d17788.html

Zum Eintrag von PlusMedia:

[http://de.pluspedia.org/wiki/Atheists_Defence_Association

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  1. #1 von Illionas am 8. Juli 2014 - 09:25

    http://tineye.com/search/96bc00bb1d631bb66a562eb943b5e4700debf7d2/

    Bild suche beweist, dass alte Bilder verwendet wurden.

  2. #2 von Gerry am 8. Juli 2014 - 09:28

    Der Link zum Wochenblatt liefert nen 404 und bei der Suche nach diversen Stichworten auf Wochenblatt-Seite gibt’s keine passenden Treffer.
    Möglicherweise hat das Wochenblatt diesen Mist selbst gelöscht.

  3. #3 von jemseneier am 8. Juli 2014 - 09:38

    offensichtlich hat die Redaktion schon reagiert? Jedenfalls finde ich den Artikel nicht mehr. Bin dann mal gespannt, ob´s in irgendeiner Form eine Entschuldigung gibt. Ich befürchte mal nicht, bei Ungläubigen entschuldigt man sich in der Regel nicht…
    Wäre aber def. mal wichtig für´s Protoll festzustellen, dass es dieses Phänomen, Leute die Andere aus weltanschaulichen Gründen über den Haufen schießen eigentlich ausschließlich bei Leuten mit einem religiös-spirituellen Weltbild gibt.

  4. #4 von Hal am 8. Juli 2014 - 09:52

    Das kann ja alles mögliche gewesen sein, ein schlechter Witz, Satire oder eben lügen für Jesus. Falls es letzteres ist, dann haut der liebe Christ in die selbe Kerbe wie Profi-Religioten die Atheisten moralisches verhalten absprechen, ihre Werte auf andere projizieren, Geschichte verfälschen und Märchen über Christenverfolgung erzählen.

  5. #5 von deradmiral am 8. Juli 2014 - 10:02

    Atheist Defence Association habe ich nie gehört und wir verfolgen ja alles, was Atheisten betreffen würde. Schwer zu sagen, aus welchen Finger, die sich das gesaugt haben.

  6. #6 von Ralf K. am 8. Juli 2014 - 10:04

    Fundamentalistische Atheisten? Auf welchem Fundament soll das denn beruhen? Ein Dawinks Buch? Irgendwas von Nietzsche? Was ne grandios Idee 🙂

  7. #7 von wildbetta am 8. Juli 2014 - 10:24

    ich hatte darunter geschrieben, dass das eine Falschmeldung ist und gefragt, ob man Satire nicht als solche kennzeichnen sollte. 2 Minuten später war der Artikel weg.

  8. #8 von user unknown am 8. Juli 2014 - 11:06

    Im Google-Cache http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.hamburger-wochenblatt.de/dulsberg/polizei/atheisten-toeten-priester-in-usa-d17788.html habe ich den Artikel noch gefunden und mir eine Kopie auf die Platte gelegt.

    Umfang und Foto lassen kurz einen authentischen Eindruck entstehen, aber schon zu Beginn finden sich viele Rechtschreibfehler:

    die Gruppierung gehört dem „Neuen“ Atheismus an und gilt als sehr Radikal und Fundamentalistisch.

    Auch Grammatik und Satzbau zeigen im folgenden große Schwächen:

    Der Priester John Jackson (64) hat auch mehrmals in seiner Gemeinde die Gewalt gegenüber den Atheisten verherrlicht, was auch letztlich der Grund für die Ermordung von ihm war.

    Solche Fälschungen können aus dieser wie aus jener Richtung kommen. Rechnet der Erzeuger damit, dass sie als falsch erkannt werden, dann belasten sie ja eher kirchlich/gläubige Kreise. Solange sowas ein Einzelfall ist kann man daraus gar nichts folgern. Gegen eine Kenntnis des Blattes spricht die hohe Fehlerzahl, aber da ich das Blatt gar nicht kenne habe ich auch keinerlei Erfahrung, wie dort solche Lesermeldungen gehandhabt werden.

  9. #9 von Skydaddy am 8. Juli 2014 - 11:07

    Also, ich habe vorhin erst durch diese Meldung von dem Artikel erfahren, und da war er noch da. Leider habe ich keine Kopie gemacht.

    Ich hatte auch noch versucht, darunter zu kommentieren, dazu hätte ich mich aber erst registrieren müssen.

    M.E. war das keine Satire. Das war ein recht langer Artikel, keine kurze Meldung, und er war nicht lustig, und auch das Grundkonzept und die Schlagzeile sind nicht satirisch. Beim Postillion z.B. erkennt man ja z.B. immer schon an der Schlagzeile (wenn man nicht total merkbefreit ist), dass es sich um Satire handelt, z.B. – um eine Meldung zu nehmen, die von einigen nicht als Satire erkannt wurde, trotzdem klar war – dass es jetzt gelungen sein, Hühnchen mit Tofu-Geschmack zu züchten, um auch den Markt für Vegetarier zu erschließen.

    Vom Autor des Fake-Artikels, Martin Seibel, gibt es beim Hamburger Wochenblatt nur noch einen (jetzt den einzigen) Artikel. Der lässt nicht gerade auf eine geistige Größe schließen:

    Für NK Bratstvo Gracanica schoss Sadzid Husic (21) in 39 Spielen 35 Tore, dass heißt pro Spiel traf Sadzid Husic immer einmal mindestens.

  10. #10 von user unknown am 8. Juli 2014 - 11:11

    Korrektur: Nicht wie dort solche Lesermeldungen gehandhabt werden, sondern wie Lesermeldungen allgemein gehandhabt werden, also etwa eine in diesem Stil mit derartigen Rechtschreib- u. Grammatikfehlern, die aber inhaltlich korrekt scheinen (lokaler Feuerwehreinsatz oder sowas).

    Nachtrag: Eine Entschuldigung müsste gegenüber allen Lesern erfolgen – nicht gegenüber Atheisten. Ich fühle mich nicht beleidigt.

  11. #11 von Netizen am 8. Juli 2014 - 11:24

    Hab die Version aus dem Cache mal gelesen – da sträuben sich einem ja die Nackenhaare. Weniger wegen des Inhalts, sondern eher wegen grauenhafter Rechtschreibung, Grammatik und Ausdruck – das hat die deutsche Sprache nun wirklich nicht verdient! An einigen Stellen denkt man, hier war ein automatischer Übersetzer am Werk, andere Stellen lassen eher Legasthenie beim Autor vermuten etc.

    Eine Stellungnahme des Blattes (Blättchens?) wäre interessant.

  12. #12 von Henry am 8. Juli 2014 - 11:29

    Der Krieg ist immer ein gutes Geschäftsmodell gewesen und das Beste Geschäftsmodell ist die Apokalypse. Man muß daher damit rechnen, daß der Right Wing keine mögliche Kriegshetze auslassen wird.

  13. #13 von Atheosus am 8. Juli 2014 - 11:34

    Ich schlage vor umgehend eine Atheist Defence Association zu gründen. Natürlich nur für gewaltfreie aber organisierte Aktionen…

  14. #14 von Hal am 8. Juli 2014 - 12:01

    @uu, danke für den Link.

    … US-Bundesstaat Chicago.

    Das ist keine Babelfisch Übersetzung, die Stadt Chicago (The windy City) liegt im Bundesstaat Illinois und ist, so weit ich weiss, für seinen hohen Anteil von Katholiken bekannt, mit vielen Nachkommen von Einwanderern aus Deutschland, Irland und Polen.

  15. #15 von Deus Ex Machina am 8. Juli 2014 - 14:36

    Lying for Jesus par excellence!

  16. #16 von AMB am 8. Juli 2014 - 14:48

    Was ist mit PlusMedia? Steckt derselbe Autor dahinter?

  17. #17 von Tigerin am 8. Juli 2014 - 17:08

    Atheisten morden nicht! Da sie keiner Religiotie angehören, können sie auch niemals Fundamentalisten sein.

  18. #18 von Wolfgang am 8. Juli 2014 - 17:42

    Die Wege der Dummheit sind unergründlich, denn das können nur dumme Christen in die Welt gesetzt haben.

  19. #19 von Uwe Kalkbrenner am 8. Juli 2014 - 18:00

    Der Propagandafeldzug dieser christlich – fundamentalen Meinungsmacher nimmt Züge an, wie sie schon die Nationalsozialisten 1933 mit dem Reichstagsbrand in Berlin zu praktizieren wussten.
    Damals wurden beispielgebend der Kommunismus, der Bolschewismus oder der „Ewige Jude“ als Brandstifter und Volksfeinde ausgemacht. Der überwiegende Teil der Bevölkerung fiel auf diese perfiden Lügengeschichten herein – mit verheerenden Folgen für den Verlauf der Geschichte.
    Mio. Menschen haben ihr Leben, ihre Heimat, ihre Existenz und ihre Würde verloren.
    Ein Adolf Hitler hat sich als Vollender des Werkes Gottes gesehen. Mitglieder der Waffen – SS mussten Mitglieder der Kirche sein und letztlich waren 90% der Bevölkerung Deutschlands konfessionell gebunden.
    Der Reichskanzler war überdies katholisch, ist nie exkommuniziert worden und genoss den Segen und den euphorischen Jubel hoher Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche. Zu gerne hofierten die Kleriker ihren geliebten Führer.
    Die Kolportage von einem atheistisch ausgerichtetem Regime ist schlichtweg eine Geschichtsfälschung. Sie tritt immer wieder zyklisch auf, wenn es gilt sogenannte christliche Werte zu verteidigen, gesellschaftlich zu etablieren und gegen die Hauptfeinde Religionskritiker und weltliche Humanisten Front zu machen.

  20. #20 von AMB am 8. Juli 2014 - 19:36

    Der Artikel ist jetzt wohl komplett verschwunden, zum Glück gibt es ein Screenshot.

  21. #21 von Andreas Kyriacou (@andreaskyriacou) am 9. Juli 2014 - 07:39

    Sieht mir eher nach Satireversuch aus. Der Text ist doch bewusst überdreht. Er ist nicht mehr online, also könnte man auch die Hinweise darauf wider abstellen.

  22. #22 von AMB am 9. Juli 2014 - 08:01

    @Andreas

    Sehe ich ganz anders! Es muss nicht immer alles Satire sein, was angeblich nach Satire klingt. Die Webseite ist kein Satireblatt.

  23. #23 von rootrudee am 9. Juli 2014 - 09:27

    @AMB

    Es sich hier um ein werbefinanziertes Anzeigenblatt mit vergleichsweise geringem redaktionellem Anteil, welches wöchentlich kostenlos an alle Haushalte verteilt wird.
    Sowohl die Anzeigen wie auch der redaktionelle Teil sind hierbei auf die einzelnen Hamburger Stadtteile zugeschnitten, mit unterschiedlichen Ausgaben für die einzelnen Stadtteile.

    So finden sich beispielsweise in der Ausgabe für den Stadtteil Eimsbüttel neben der Anzeige für die lokale Änderungsschneiderei dann auch Beiträge, die Eimsbüttel betreffen; „überregionale“ Beiträge sind recht selten.

    Der Stadtteil Dulsberg (in welchem die Ausgabe mit dem fraglichen Artikel erscheint) ist einer der „sozialen Brennpunkte“ Hamburgs, mit ausnehmend hübscher (damals revolutionärer) 2o’er-Jahre Architektur, wobei ein nicht geringer Teil der Einwohnerschaft über einen Migrationshintergrund verfügt.

    Dass dieser Artikel ausgerechnet in der Dulsberger Ausgabe erschien ist wohl eher Zufall als Absicht und hat vermutlich keinerlei ideologischen Hintergrund; die lokale christliche Gemeinde hat –wie überall in Hamburg– seit 5o Jahren über einen stetigen Rückgang der Mitglieder zu klagen.

    Ich vermute, dass hier ein ortsansässiger freier Lokalredakteur einen Beitrag erfunden hat, um sein monatliches Einkommen um ein (vermutlich ohnehin geringes) Zeilenhonorar zu ergänzen — vermutlich fehlte ihm ganz einfach noch ein wenig Urlaubsgeld.

  24. #24 von AMB am 9. Juli 2014 - 09:48

    @rootrude

    Danke für dein „Insiderwissen“. Allein der Gedanke so was zu schreiben ist schon eine Frechheit.

  25. #25 von klauswerner am 9. Juli 2014 - 10:21

    Viele dieser werbeblättchen bieten inzwischen die Möglichkeit als „mitmachreporter“ selbst Beiträge online einzustellen. So sollen vorallem vereine geködert werden, ihre Nachrichten selbst einzustellen.
    Auch unser lokales werbeblättchen geht diesen Weg, wohl um Kosten für redaktionelle Beiträge durch eigene Reporter zu sparen.
    Sonst wären diese rein aus Werbeeinnahmen finanzierten Blättchen wohl inhaltlich viel zu dürftig.
    Früher konnte man Nachrichten per Email einsenden, das geht heute nicht mehr. Man wird immer auf das onlineportal für mitmachreporter verwiesen.
    Die Redaktion trifft einzig noch die Entscheidung, was in das printblättchen kommt.

  26. #26 von Ixkeys am 9. Juli 2014 - 13:48

    Kein Grund, sich groß aufzuregen. Das ist offensichtlich der satirische Versuch eines säkular gesinnten Jugendlichen, der sich darüber geärgert hat, dass „neue“ Atheisten of als agressiv dargestellt werden. Dass es sich um einen Jugendlichen handelt ergibt sich aus dem Stil. Dass er kein Christ sein kann, der den Atheisten eins auswischen möchte, ergibt sich aus einem inhaltlichen Fehler: Gleich zu Anfang schreibt er von einem „protestantischen Priester“. Da sich der Protestantismus jedoch gerade dadurch auszeichnet, dass er keine Priester hat, ist eine Christentumsnähe beim Autor auszuschließen. Weder einem Protestanten noch einem Katholiken würde so ein Fehler unterlaufen.

  27. #27 von AMB am 9. Juli 2014 - 16:54

    @lxkeys

    Weder einem Protestanten noch einem Katholiken würde so ein Fehler unterlaufen.

    Doch, und noch viel viel mehr. Priester, Pastor oder Pfarrer, ich bin mir sicher, dass 99% den feinen Unterschied nicht kennen.

  28. #28 von Ixkeys am 9. Juli 2014 - 17:18

    @AMB

    Da hast du offenbar die große Gruppe der säkularen Kirchenmitglieder im Blick die von ihrer Religion keine Ahnung haben. Wer aber so in die christliche Religion eingebunden ist, dass er motiviert sein könnte, den Atheisten mal einen reinzuwürgen, der macht diesen Fehler nicht. Das Wort wird für evanglische Pfarrer in Kirchenkreisen niemals verwendet. Wer also einigermaßen regelmäßig in die Kirche geht, kann den Fehler nicht machen. Das Wort ist in seinem aktiven Wortschatz in dieser Verwendung nicht vorhanden. Das Priestertum aller Gläubigen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Priestertum_aller_Gläubigen ) ist ein Wesensmerkmal des Protestantismus, weswegen es dort im Unterschied zum Katholizimsum keinen besonderen geistlichen Stand gibt. Dagegen habe ich diesen Fehler schon öfter von Leuten gehört, die mit der Kirche nichts am Hut haben, und für die diese Unterschiede unerheblich sind und die das Wort Priester mehr im Ohr haben, weil über die Katholische Kirche in den Medien mehr berichtet wird. Außerdem hat ein frommer Christ bestimmte Sprechweisen bezüglich seiner Religion drauf, von denen sich in dem Text auch gar nichts findet. Ein weiterer Hinweis für die säkulare Herkunft des Textes. Diese Einschätzung erlaube ich mir als Ex-Insider einfach mal.

    Gehen wir als Säkulare nicht in die Falle der verletzten atheistischen Gefühle, die es doch angeblich gar nicht geben kann! Insofern hat dieser jugendliche Satireversuch schon einen Treffer gelandet (allerdings wohl anders als beabsichtigt). Jede Gruppe kann man halt mit etwas anderem auf die Palme bringen. 😉

  29. #29 von AMB am 9. Juli 2014 - 18:17

    @lxkeys

    Außerdem hat ein frommer Christ bestimmte Sprechweisen bezüglich seiner Religion drauf, von denen sich in dem Text auch gar nichts findet. Ein weiterer Hinweis für die säkulare Herkunft des Textes.

    Es sollte so eine Art Nachricht sein und kein theologischer Text.

    Gleich zu Anfang schreibt er von einem “protestantischen Priester”.

    Genaugenommen hast du schon Recht. Er hat in seinem anderen Artikel auch einen Fehler:

    Für NK Bratstvo Gracanica schoss Sadzid Husic (21) in 39 Spielen 35 Tore, dass heißt pro Spiel traf Sadzid Husic immer einmal mindestens.

    Das ist keine Satire, der Autor ist einfach nur strunzdumm!

    Für mich sind seine Fehler am Fließband ein Zeichen dafür, dass er sich wichtig machen will und kein talentloser Satiriker ist.

  30. #30 von user unknown am 9. Juli 2014 - 22:25

    Ich komme aus einem sehr katholischen Haushalt und habe anfangs immer nur „Pastor“ und „Pfarrer“ gehört. Später dann „Priester“ und „Pfaffe“. Ob das jetzt regionale Sprachgewohnheiten sind, oder manches nur für katholische Geistliche gilt, und ob Pfaffe immer abwertend ist, das war ziemlich unklar. Ich kann mir einfach nicht merken, was nur für Protestanten gilt. Ich hab‘ auch nicht vor den Unterschied noch zu lernen; das sind Details, da sollen sich die drum kümmern, für die es einen Unterschied macht.

    Wenn ich einen machen will sage ich dazu, ob ev. oder rk. – das heißt aber nicht, dass ich den Artikel geschrieben hätte. Ich hätte andere Fehler nicht gemacht:)