Streit um eventuellen Fund der Arche Noah

Forscher stoßen am Berg Ararat auf Holz- und Tonreste

(…)

Die Fundstücke befänden sich offensichtlich an dem Ort, wo 2010 ein Forscherteam aus Hongkong angebliche Überreste der Arche entdeckt habe, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Der US-Archäologe Randall Price habe den Fund seinerzeit als Betrug entlarvt. Einheimische hätten dort eine „Holzstruktur auf dem Berg platziert“

(…)

Der belgische Arzt Marcel Verheyen, der zum Expeditionsteam gehörte, weist diese Darstellung zurück: „Das ist völlig unmöglich. Das Terrain des Berges ist völlig unzugänglich, geschweige denn, dass man dort Holzbalken hinschleppen kann.“

weiterlesen:

[http://www.kath.net/news/46524

 

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  1. #1 von AMB am 3. Juli 2014 - 08:49

    Die Einheimischen muss es doch zerrissen haben vor Lachen.

  2. #2 von Olaf am 3. Juli 2014 - 08:57

    „völlig unzugänglich“ und wie fanden doe Ausgrabungen statt?
    „geschweige denn, dass man dort Holzbalken hinschleppen kann.“ wurden die „historischen“ Funde nicht abtransportiert?

  3. #3 von omnibus56 am 3. Juli 2014 - 09:25

    @Olaf: Das war genau auch mein erster Gedanke.

    Außerdem, was qualifiziert einen Arzt zu Aussagen zur Archäologie? Und Mitglieder eines Teams, die unbedingt eine extrem unwahrscheinliche (im Grunde unmögliche) Geschichte beweisen wollen, weil sie von vornherein schon überzeugt sind, dass die Geschichte wahr ist und jeder Gegenbeweis nicht zählt, sind auch keine sonderlich verlässlichen Zeugen…

  4. #4 von deradmiral am 3. Juli 2014 - 09:45

    Zuvor hat man auch schon Fälschungen auf den Ararat deponiert. Wir werden am kommenden Sonntag beim Ketzerpodcast was darüber bringen…

  5. #5 von Gottmagus am 3. Juli 2014 - 09:46

    @3 omnibus56

    In der Bibelarchäologie sind die nicht so streng, solange jemand dem rechten Glauben folgt, ist er ein Experte und darf als Experte zitiert werden.

    Deshalb genießen Bibelarchäologen ei anderen Archäologen auch ein so großes Ansehen und gelten überhaupt nicht als Lachnummern …. 🙂

  6. #6 von emporda am 3. Juli 2014 - 09:46

    Die Kreationisten suchen 1972 am Ararat in ihrer 13.ten Expedition nach der Arche. Die von Charles Willis päsentierten Fotos des Fundes sind nur ein kopierter Aprilscherz der „Kölnische Illustrierte Zeitung“ vom 1.4.1933.

    Dies Jahr ist der 1. April wohl noch nicht vorbei

  7. #7 von Rene am 3. Juli 2014 - 09:47

    Der Yeti war auch nur ein Bär.

  8. #8 von Hal am 3. Juli 2014 - 09:48

    „Das ist völlig unmöglich. Das Terrain des Berges ist völlig unzugänglich, geschweige denn, dass man dort Holzbalken hinschleppen kann.“

    Etwas was mit Helikoptern oder Eseln möglich ist, wird als unmöglich erklärt, aber ein viele Jahrhunderte alter Mann und seine Familie basteln Boot, „retten“ damit tausende von Arten und bevölkern dann die Erde durch Inzucht, ist möglich. Wenn ein solcher Christ als kompletter Vollreligiot erkannt und bezeichnet wird ist es natürlich übelste Christenverfolgung – willkommen zur parallelen Wirklichkeit der erwachsenen Kinder.

  9. #9 von Netizen am 3. Juli 2014 - 11:40

    @Rene:iDer Yeti war auch nur ein Bär.

    Und der hat das Holz da liegenlassen.

    Das war jetzt einfach. SCNR

  10. #10 von stephancologne am 3. Juli 2014 - 11:52

    OffTopic.

    Kennt Ihr schon dass hier :

    [http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/Blue.Beam.Project.html

  11. #11 von Netizen am 3. Juli 2014 - 12:09

    @stephancologne:

    Nett. Aber ich setz einfach mein Aluhütchen auf – ätschebätsch
    Und gegen Chemtrails und Atmosphärenvergiftung hab ich immer ’ne Dose Perri-Air im Schubfach.

  12. #12 von Fetzenfisch am 3. Juli 2014 - 12:30

    Erstaunlich wie oft sie jetzt schon die Arche Noah gefunden haben. Na bei den vielen Tieren, reicht ja auch eine einzige nicht aus. Da braucht man schon eine Menge Archen.

  13. #13 von user unknown am 3. Juli 2014 - 12:46

    Schön ist dieser Hr. Roller aus dem Schwarzwald. Man soll mal das Alter der Funde überprüfen. Das sei alles nicht echt. (kleine Pause.) Er vermutet die Arche viel weiter südlich! Jahahaha!

    Für eine Touristikbranche ist ein Fund jedenfalls überfällig, wo man Hotelbetten, Ausstellungsbesuch, Arche-Trödel verklappen kann. Es kann doch erstunken und erlogen sein wie es will – die Leute werden kommen weil sie kommen wollen – siehe Aachen und die Tuchreliquien.

  14. #14 von stephancologne am 3. Juli 2014 - 13:14

    @netizen:

    Bei Schämtrehls soll doch Essig das Mittel der Wahl sein?! 😉

  15. #15 von AMB am 3. Juli 2014 - 13:18

    @Rene

    Die Yeti-Story kommt noch.

    @Stephan

    Das ist zu Off-Topic!

  16. #16 von Siegrun am 3. Juli 2014 - 13:42

    @ Rene #6: ..des stimmt ned, der Yeti ist kein Bär…sondern Schwabe…(Siehe Monster AG) ;-D

  17. #17 von Moss the TeXie am 3. Juli 2014 - 14:45

    @stephancologne: My brain hurts.

  18. #18 von Rene am 3. Juli 2014 - 15:11

    @siegrun. Schwaben sind eh alles Bären.

  19. #19 von Yeti am 3. Juli 2014 - 19:12

    @#7/Rene
    @#9/netizen:
    Nein!
    Neineineinein und nochnochmalalals NEIN!° Sack Zement!

    Der Yeti war niemals, ist kein Bär, und wird auch niemals ein Bär werden!
    Wenn ich mich irgendwann in etwas anders verwandele, wird es ein Kater sein.

    @#16/Siegrun: Der Yeti ist kein Schwabe, die ja eh alle Bären sind, sondern (Achtung: Outing!) Westerwälder.

  20. #20 von F. M. am 3. Juli 2014 - 19:56

    Die Biologen kringeln sich immer vor Lachen, wenn wieder mal wer eine Arche Noah gefunden haben will.

    Wenn man alle Species, die damals existiert haben, auch nur annähernd hochrechnet und den notwendigen Raumbedarf bestimmt für alle diese Viecher, dann kommt man ungefähr auf ein Volumen, wie es der gesamte Schwarzwald hat.

    Nochmal: das Trumm hätten wir längst gefunden, hätte es jemals existiert.
    Aber wer weiß, vielleicht IST der Schwarzwald j die versteinerte Arche? Oder sind’s doch die Alpen? Fragen über Fragen und nur berufene Gläubige können sie beantworten.

  21. #21 von Wolfgang am 3. Juli 2014 - 21:43

    Die finden immer wieder eigenartige Gelegenheiten, das Unglaubliche salonfähig zu machen. Es wird Zeit, das endlich mal ein versteinertes Scheisshügelchen vom Jesulein gefunden wird! Wird ja immer langweiliger! Also ab zum Gebet, möge es gefunden werden!

  22. #22 von Netizen am 4. Juli 2014 - 03:25

    @F.M.: Nochmal: das Trumm hätten wir längst gefunden, hätte es jemals existiert.

    Wir hätten es wohl eher nicht gefunden, da der Kasten überhaupt nicht schwimmfähig gewesen wäre. IIRC wurde das doch mal am Computer simuliert. Ergebnis: Dirkekt auseinandergebrochen und abgesoffen. Der gesamte Arche-Mythos ist von vorne bis hinten völliger Schwachsinn (wenn auch mglw. mit einem wahren Kern, siehe Gilgamesh-Epos etc.)

    Am geilsten finde ich ja immer noch die Kreationisten, die glauben, Kängurus, Koalas und anderes kleine Viechzeugs wäre nach der Flut mit Hilfe von Vulkaneruptionen nach Australien zurückbefördert worden …

  23. #23 von user unknown am 6. Juli 2014 - 23:34

    Ein Holzschiff – egal wie groß – hat große Chancen im Laufe von Jahrtausenden einfach zu verrotten, außer es verbrennt zuvor.

    Bemerkenswert an der Pseudodoku, die in der Nacht auf heute auf ZDFinfo lief „Mythos Arche Noah, eine wahre Geschichte?“, dass sie mit der Fragestellung aufmachen

    Jeder kennt die Geschichte aus der eigenen Kindheit, sie ist einer der größten Mythen aller Zeiten: die Geschichte der Arche Noah. Doch hat sie sich wirklich so zugetragen? Neuere archäologische Entdeckungen lassen vermuten, dass der biblischen Geschichte ein historisches Ereignis zugrunde liegt: 3000 v. Chr. gab es tatsächlich eine große Flut in Mesopotamien. Noah selbst allerdings war weit davon entfernt, so zu sein, wie die Bibel ihn beschreibt.

    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/08f09dee-c131-3898-beea-3efa0cea90b0/20254868?generateCanonicalUrl=true
    Das wird uns heute als ein „Christlichen Mythen auf den Grund gehen“ verkauft: Eingeleitet mit der vermessenen Behauptung, dass jeder diese Geschichte kennt (jeder Zuschauer, jeder Deutsche, jeder Zeitgenosse?), um dann als selbstverständlich zu unterstellen, dass sie stattgefunden hat – nur das wie ist die Frage.

    Mehr als ein Hinweis auf eine 3000 Jahre zurückliegende Flut wird dabei nicht gebracht. Von Hochwasserkatastrophen, die sicher die meisten Kulturen schon erlebt haben bis zu einer Evakuierung per Schiff ist es ein weiter Weg. Zwischen einer Katastrophe, die als Anregung für eine Geschichte gedient haben mag bis zur Behauptung einer geschichtlichen Überlieferung, die nur durch Überlieferungs- und Übersetzungsprobleme partiell falsch verstanden wurde, klafft ja eine enorme Lücke. In der sog. Reportage wird die Zahl der Tiere runtergerechnet, die Noah mit gehabt haben soll, und zwar ein paar als koscher geltende Arten die aufgezählt werden, von denen 7 Paare aufs Boot kamen und von anderen bekannten Arten, die haram sind, nur ein Paar, summa summarum unter 1000 Tiere.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1944428/Mythos-Arche-Noah

    „Daraus (aus verschiedener Forschung, uu) entstand ein historisch korrektes Bild von Noah und der Zeit, in der er lebte“ – die produzierende BBC steht also auf dem Standpunkt, dass Noah eine wissenschaftlich belegte Figur ist – eine Aussage aus der ersten Minute des Films.

    Ich meine, dass da ein paar Figuren in den Sendern sitzen mit einer christlichen Agenda, und missionarischer Gesinnung, und rundum sind viele denen alles wurscht ist, denen sowas nicht auffällt, weil sie schon gar nicht wissen, was einem da auffallen könnte. Die allenfalls bei offenem Rechtsradikalismus den Mund aufmachen würden, wenn sie ihn als solchen erkennen würden.