Papst Franz: „Christenjagd schlimmer als unter Kaiser Nero“

Große Sorge über die hohe Zahl an verfolgten und getöteten Christen hat Papst Franziskus am Montag geäußert. Die Gewaltwelle gegen Christen sei heute noch schlimmer als in der Zeit des Frühchristentums, erklärte der Papst bei seiner Frühmesse im Vatikan zum kirchlichen Gedenktag für die sogenannten Protomärtyrer. Der Papst zog dabei einen Vergleich zur Christenverfolgung im Jahr 64, als Kaiser Nero viele Christen auf dem Vatikanhügel hatte umbringen lassen.

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[http://www.kathpress.co.at/site/nachrichten/database/63291.html

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  1. #1 von AMB am 1. Juli 2014 - 08:40

    Bullshit!! Zu Neros Zeiten wurden alle Christen verfolgt, heute nur noch eine kleine Minderheit.

  2. #2 von Deus Ex Machina am 1. Juli 2014 - 09:03

    Ich sehe keine Kirchen brennen, keine Christen gegen Löwen zur Unterhaltung der Massen kämpfen.
    Stattdessen sehe ich einen Dreckshaufen, dessen eigenes Personal nicht mal die FInger vonkleinen Kindern lassen kann.
    Komische Christenverfolgung!

  3. #3 von F. M. am 1. Juli 2014 - 09:51

    Er will damit nur davon ablenken, dass sein Verein einer der grössten Frauenverächter und Verfolger in der Geschichte der Menschheit ist, der so sinistren Gesellschaften wie in Afrika, den islamischen Ländern und Indien mit Leichtigkeit das Wasser reichen kann.

    Nochmal und im Klartext zum mitschreiben, weil man diesem bösartigen, katholischen Unsinn nicht oft genug entgegen treten kann:

    Die am meisten und heftigsten verfolgten Menschen weltweit sind die Frauen.

    Auch wenn die wehleidigen Katholiken, die sich verlogener Weise immer selber zum „Märtyrer“ machen, das nicht wahr haben wollen!

  4. #4 von Barkai am 1. Juli 2014 - 09:59

    @F.M.
    ich denke, dass Homosexuelle weltweit noch heftiger verfolgt werden als Frauen.

  5. #5 von Gottmagus am 1. Juli 2014 - 10:42

    Statt einen römischen Kaiser zu diffamieren sollte das Franzilein lieber einmal ein paar Bücher über diesen Kaiser lesen. Der war beliebt, äußerst beliebt.

    @1 AMB

    Es ist ja schon Unsinn, daß man NERO Christenverfolgung vorwirft. Das Kerlchen hat seinen schlechten Ruf nicht verdient und den verdankt er nicht nur den Christen, die die Hetze gegen Nero gerne fortgeführt haben.

  6. #6 von Hal am 1. Juli 2014 - 11:59

    Das erinnert mich an eine Formulierung eines Religionshistorikers der in einen Vortrag die Situation/Rolle der Christen im 2. bis 4. Jahrhundert in Rom als die christliche Taliban beschrieb. Menschen die sich durch militanter Intoleranz und Fanatismus sehr unbeliebt machten, in einer sehr offenen, religiös und pluralistischen toleranten Gesellschaft. Natürlich wurden Christen gekreuzigt und waren Attraktionen im Zirkus Maximus, aber nicht weil sie feindesliebende und demütige Christen waren, sondern weil Todessüchtige Arschkrampen waren.

  7. #7 von user unknown am 1. Juli 2014 - 12:41

    Gibt es überhaupt viel neutrale, wissenschaftliche Forschung zu christlichen Martyrern? Als Kind wurde ich regelrecht zugeschissen mit christlichen Legenden. Kürzlich erst erfuhr ich, dass die US-Allgemeinbildung zu Martyrern auf einem historisch falschen Nerofilm beruht mit einem genialsen Ustinov als Nero, aber historisch eben nicht nur überspannt, sondern massiv falsch.

  8. #8 von Ezri am 1. Juli 2014 - 13:16

    Wo kann man sich denn eine Christenkreuzigung anschauen?

  9. #9 von oheinfussel am 1. Juli 2014 - 16:56

    Ja nee, für die ist es doch schon Christenverfolgung, wenn Menschen sich ihren Bullshit nicht gefallen lassen und sie Gegenwind kriegen

  10. #10 von Tigerin am 1. Juli 2014 - 20:12

    @Gottmagus. Ich bin ganz Deiner Meinung. Nero war ein beim Volk sehr beliebter Kaiser. Nachdem Rom durch einen Unfall verursachtes Feuer fast vollständig niederbrannte, hatte Nero alles darangesetzt, die Stadt wieder aufzubauen, damit die Leute wieder ein Obdach haben. Das Feuer entstand nach einer langen, sommerlichen Trockenheitsperiode. Die Häuser waren größtenteils aus Holz gebaut. Durch die Sommerhitze und dem ausbleibenden Regen war das Holz trocken und spröde geworden. Eine mit Öl betriebene Lampe war umgekippt und hatte den Brand in einem Haus entfacht. Da die Häuser dicht nebeneinander standen, schlug das Feuer auf die Nachbarhäuser über. Hinzu kam ein aufkommender Wind, der dann für den Flächenbrand sorgte.
    Leider bekam ich als Kind im Schulunterricht erzählt, Nero hätte Rom wegen den Christen niedergebrannt. Das ist eine infame Verleumdung. Und diese geschichtliche Lüge sollte endlich korrigiert werden. Nero hatte die Christen niemals verfolgt, im Gegenteil. Zu seiner Herrschaft gehörte freie Religionsausübung, also Toleranz zu allen möglichen Religionen. Verfolgt und gekreuzigt wurden nur SOLCHE Christen, die sich als Aufwiegler und Volksaufhetzer hervortaten.
    Ähnliche Christenverfolgungslügen wurden auch von Herodes d.Gr. verbreitet, er habe angeblich alle erstgeborenen Knaben, vom Säugling bis zum 2. Lebensjahr umbringen. In einem Doku-Film erfuhr ich letztes Jahr, dass Herodes den Kindermord niemals hatte durchführen lassen. Der Säuglingsmord ist eine reine Erfindung.

  11. #11 von deradmiral am 1. Juli 2014 - 23:13

    Christenverfolgung unter Nero? Wie sollen denn innerhalb von 20 Jahren nach dem vorgeblichen Tod von Jesus sich genügend Christen im weit entfernten Rom finden, deren Verfolgung überhaupt nennenswert ist. Zumal der jüdische Krieg mit der Vertreibung der Juden erst zwei Jahre nach dem Tod von Nero zu Ende war und bis dahin nur sehr wenige Juden außerhalb von Palästina anzutreffen waren.

    Bezeichnenderweise wird in der deutschen Wikipedia im Artikel zu Nero eine Christenverfolgung beschrieben, in der „Chrestiani“ verfolgt wurden. Diese werden fälschlicherweise dort als Christen bezeichnet. Tatsächlich bezieht sich das auf den Anhänger eines „Chrestus“.

    Chrestus , nach Sueton (Vit. Claud., 25) Haupt einer jüdischen Partei, die unter Kaiser Claudius Unruhen in Rom erregte, wurde irrtümlich mit Christus identifiziert.

    Die christlichen Geschichtsklitterer sind immer noch fleißig am Werkeln.