Malaysia: Muslime wütend wegen Schweine-DNA in Cadburry-Schokolade

Muslime in Malaysia sind wütend auf den Süßwarenhersteller Cadburry, weil angeblich in zwei Chargen Schokolade Schweine-DNA nachgewiesen wurde. Diverse Gruppierungen haben nun der Firma den Dschihad erklärt.

weiterlesen:

[http://www.shortnews.de/id/1091640/malaysia-muslime-wuetend-wegen-schweine-dna-in-cadburry-schokolade

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  1. #1 von user unknown am 29. Mai 2014 - 17:26

    Irgendwie ist es ja schade, dass der Mensch vom Affen abstammt, und nicht vom Schwein – was würden wir dann für schöne Verrenkungen zu bestaunen bekommen. 🙂

    Vielleicht genügt es ja häufiger darauf hinzuweisen, wieviel DNA wir mit Schweinen gemein haben – was ist eigentlich der letzte gemeinsame Vorfahr von Mensch und Schwein?

  2. #2 von drawingwarrior am 29. Mai 2014 - 18:04

    Genetische Verwandtschaft
    Der Mensch hat gemeinsame DNS -Basispaarketten von ca. 40 Proteinen Länge mit anderen Säugetieren und Lebewesen. Anhand der Übereinstimmung dieser Basispaarketten kann man eine Verwandtschaft ableiten. Untereinander haben Menschen 99 9 % des Erbguts gemeinsam. So stimmen die Basispaarketten mit Schimpansen zu 96-98 % und mit Schweinen zu 90 % überein. Interessant ist auch die Tatsache dass der Mensch zu 75% der Basispaarketten mit Fadenwürmern übereinstimmt und zu 60% mit Taufliegen .
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

  3. #3 von Randifan am 29. Mai 2014 - 18:39

    Klingt nach einer versuchten Schutzgelderpressung durch religiöse Fanatiker.

  4. #4 von Uwe am 29. Mai 2014 - 18:44

    Malaysia…

    Schweine beleidigt weil sie an Muslime verfüttert werden.

  5. #5 von Veria am 29. Mai 2014 - 19:07

    Sauerei. Oh, Wortwitz auch noch drin, sehr schön. Ich als Vegetarier geh in dem Fall gleich mit auf die Barrikaden, mich kotzen diese ganzen Doch-drin-was-laut-Packung-nicht-drin-ist-Skandale langsam an. Zwar würd ich der Firma natürlich nicht den Krieg (so mit Gewehr und Bombe) erklären, aber ein paar Konsequenzen wären schon drin … verpflichtende Untersuchung jeder Charge auf Kosten der Firma zum Beispiel.

  6. #6 von uwe hauptschueler am 29. Mai 2014 - 19:17

    sollte man in deutschland generell, in homöopathischen dosen, für lebensmittel und trinkwasser vorschreiben. würde uns eine menge ärger vom hals halten.

  7. #7 von Netizen am 29. Mai 2014 - 19:25

    @dw: Der gequotete Text stammt aber nicht aus der WP und ist inhaltlich ziemlicher Müll. Was sollen „Basispaarketten“ sein? Und eine Länge in Proteinen? Das ist doch Quark.

  8. #8 von drawingwarrior am 29. Mai 2014 - 19:26

    @veria

    Ähm, ich weiß nicht, ob das so klar rübergekommen ist, es handelt sich um DNA-Spuren vom Schwein. Wie sprechen hier nicht von Fleischbrocken oder Blutpfützen, sondern von microbiologischen Rückständen.
    Wenn ich als Moslem dieser Firma nicht mehr vertraue, dann muss ich diese Produkte nicht essen, dazu zwingt mich ja niemand.
    Ich bin sicher, wenn ich eine microbiologische Untersuchung an Deinem Veggi-Burger vornehme, habe ich am Ende festgestellt, das Du nicht nur tierisches Protein zu Dir nimmst, Du bist am Ende sogar Kannibale, weil eine Hautschuppe eines Mitarbeiters des verarbeitenden Betriebes in Deinem Essen gelandet ist.
    Wenn Du ein Brötchen bei Deinem Bäcker kaufst und zuhause mit lecker Marmelade verdrückst, dann isst Du L-Cystin, welches aus menschlichen Haaren gewonnen wird. L-Cystin dient als Backtrennmittel.
    Bon-Appetit

  9. #9 von wahn am 29. Mai 2014 - 19:31

    Denke das leben kann ganz schön kompliziert werden wenn man wissen will wo so alles Schwein drin ist 🙂
    ARD- alles wissen – In welchen Alltagsprodukten steckt überall Schwein drin?

  10. #10 von Veria am 29. Mai 2014 - 19:50

    @dw:

    Wenn ich als Moslem dieser Firma nicht mehr vertraue, dann muss ich diese Produkte nicht essen, dazu zwingt mich ja niemand.

    Richtig, es geht um Vertrauen.

    Wenn ich als Vegetarier in meinem Veggie-Burger ein verarbeitetes Tier habe, dann ist es kein Veggie-Burger mehr und die Firma darf das nicht draufschreiben. Klar, ich sterbe dran nicht, ich komme davon noch nicht mal in die Hölle, aber ich will nicht, dass Tiere für unsere Nahrung getötet werden, also mache ich mit meinen Nichtfleischkonsum einen wirtschaftlichen Punkt, auch wenn er klein ist.
    Wenn ich einer Firma nicht vertrauen kann, dass das, was auf der Packung draufsteht, auch stimmt, dann stimmt mit der Firma was nicht, nicht mit mir.

    Ich weiss nicht, wie die Schweine-DNA in die Schokolade gekommen ist. Ich bin aber Meinung, dass das aufgeklärt gehört, und zwar zu finanziellen Lasten der Firma. Es kann den Lebensmittelfirmen ganz allgemein nicht schaden, bei den Zutaten besser aufpassen zu müssen.

    Eine Hautschuppe auf dem Burger, das verstehe ich, das stört mich nicht. Auch wenn vom fleischhaltigen Nachbarburger was rüberfliegt, ist das nicht wirklich tragisch. Aber in Schokoladefabriken laufen normalerweise keine Schweine rum – wenn doch, dann ist was faul.

  11. #11 von Fetzenfisch am 29. Mai 2014 - 22:22

    In den meisten Süsswarenfirmen wird Gelatine verarbeitet. Das kann schon reichen, denke ich.

  12. #12 von Mreins am 29. Mai 2014 - 22:23

    @Veria

    Würdest du dem Ökobauern deines Vertrauens auch den Veggiedschihad erklären, wenn Dr. Fresenius nachweisen konnte das der Juchtenkäfer mordende Brennesselsudextrakt durch Nachbar Lumpis Notdurft tierisch verstärkt wurde?

    Wobei Du Dich kurz vor Deinem Veggieburgerbiss entscheiden müsstest ob Du Dich bei dem Bauern wegen Nachbar Lumpis DNS, oder die der vielen kleinen KäferMückenFliegenMäuseWürmerHamsterLarvenHäschenundmehrGetier, mit Deinem biodynamischen Sprengstoffgürtel in die frische Landluft jagst.

    Schwere Entscheidungen… In Deiner Haut upps… Rinde, möchte ich nicht stecken.

  13. #13 von rootrudee am 29. Mai 2014 - 22:39

    Schweine-DNA findet sich in erstaunlich vielen Produkten, von denen man’s nicht annehmen sollte, von der Gelatine in Nougat über’s Kaugummi, Pfefferminzbonbons, Zahnpasta, Wandmalfarben & Wachsmalstiften, über Zigarettenfilter und Fruchtsaft bis hin zum Frostschutzmittel für Autos.
    Eine niederländische Grafikerin hat ein hübsches Buch dazu gemacht, welches in diesem —> Video langsam durchgeblättert wird.
    Und —> HIER der Spiegel-Artikel dazu.

  14. #14 von Veria am 29. Mai 2014 - 22:42

    Das Leben eines Vegetariers: Man erklärt den Standpunkt und kriegt irgendwas Unverständliches mit ermordeten Käfern oder so um die Ohren gehauen ;). Wie gesagt, es geht mir um Tiere, die gezielt getötet werden (und deren Überreste dann aus Preisgründen auch in Produkte reingestopft werden, in denen man sie eigentlich nicht erwartet hätte).
    Beispielsweise hätte ich kein moralisches Problem damit, einen Roadkill zu essen, sofern der Fahrer nicht gezielt draufgehalten hat.
    Ausserdem verbitte ich mir die Gleichsetzung von Vegetariern mit biodynamischen Ökofreaks. Danke. Die meisten von uns sind normale Leute, die halt einfach kein Fleisch essen. Ich spreng auch niemanden in die Luft, versprochen.

  15. #15 von Veria am 29. Mai 2014 - 23:00

    Ergänzung: Bekomme ich hier gerade gesagt, Vegetarier zu sein ist sinnlos, weil man tierische Substanzen eh nicht ganz vermeiden kann? Das ist ein Totschlagargument, ihr solltet das wissen.

  16. #16 von drawingwarrior am 29. Mai 2014 - 23:15

    @Netizen

    Das ist die Originalquelle http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Mensch.html, aus der ich zitiert habe, diese wiederum verweist auf Wikipedia.
    Ich hatte es nicht nachgeprüft.

    @Veria

    Alles gut, mir liegt es fern, Dich wegen Deiner Ernährungsweise zu veralbern.
    Ich esse Fleisch, meist Geflügel und Fisch, weil ich von Schwein und Schalentieren Gichtanfälle kriege.
    Ich habe mal versucht, so weit wie möglich auf Fleisch zu verzichten, aber wie heißt es so treffend:“ Das Fleisch ist willig aber der Wille ist schwach.“
    Es schmeckt mir halt.
    Das mit dem Roadkill habe ich tatsächlich mal versucht, in den 80gern war ich ne Weile auf dem Survival-Trip und las Bücher von Rüdiger Nehberg.
    Aber bei totgefahrenem Wild sollte man extrem vorsichtig sein, die Tiere sind meist übersäht mit Parasiten.
    Falls man tatsächlich Proteine benötigt, kann man relativ gefahrlos einfach einen größeren Stein umdrehen.

  17. #17 von hans am 30. Mai 2014 - 08:07

    #14
    das nennt sich selbstschutzreflex.

    schön nach zu lesen bei „leiden beredt werden lassen“

  18. #18 von fliesswechsel am 30. Mai 2014 - 10:13

    Jetzt mal ganz nebenbei. Ich finde die Kennzeichnungspflicht in Deutschland extrem unzureichend. Als Vegetarier bzw. Veganer hat man es nicht leicht, sich über sämtliche Inhaltsstoffe von Lebensmitteln zu informieren.

    Gelantine wird häufig zum klären eingesetzt. Somit sind viele Weine, Biere, Säfte… nicht vegan/vegetarisch.

    Jedem ist es selbst überlassen, wie er sich ernährt. Ob ich micht aus etischen und Klimaschutzgründen für eine vegetaische Ernährung entschieden habe oder der Muslim/Jude für eine Ernährung ohne Schweinefleisch. Aber es sollte jedem möglich sein seine freie Wahl auch umsetzen zu können. Auf den Lebensmitteln sollte daher auch draufstehen was drin ist, vollständig mit allen Hilfsstoffen in der Produktion.

  19. #19 von fliesswechsel am 30. Mai 2014 - 10:17

    @veria

    „Ausserdem verbitte ich mir die Gleichsetzung von Vegetariern mit biodynamischen Ökofreaks.“

    Das ewige Dilemma. Auf dem Markt würde ich gerne den Demeterstand boykotieren, aber es gibt dort tatsächlich das beste Gemüse. Was ich jedoch nicht auf die biodynamische Landwirtschaft zurückführe, sondern u.a. auf die kurzen Transportwege. Blöderweise unterstützt man es durch den Kauf dann doch wieder. Aber auf den konventionellen Bauern aus der Nachbarschaft will man auch nicht umsteigen, denn dessen Gemüse schmeckt nicht so gut und er verzichtet nicht auf Spritzmittel.

  20. #20 von Yeti am 30. Mai 2014 - 13:24

    @fliesswechsel: Du kannst heutzutage versuchen, so vegan wie möglich zu leben, um Produkte, bei denen Tiere gestorben sind (meist Schweine aus Massentierhaltung) kommst Du nicht herum.
    Es werden alleine vom größten Verarbeiter der Republik täglich ~30000 Schweine geschlachtet. Dessen Philosophie ist: es gibt keinen Abfall.
    Solltest Du mal wegen eines Schlaganfalls, Herzinfarkt oder sonstiger Thrombose behandelt werden, kannst Du Dir sicher sein, dass das Heparin aus dem Darm eines dieser 30000 Schweine/Tag gewonnen wurde. Ich hab‘ jetzt keinen Bock, die Verbindungen zwischen pflanzlicher Kost / pflanzlichen Textilien oder gar Synthetik und der Massentierhaltung aufzudröseln. Versuche von mir aus, vegan zu leben. Du kannst es nicht.

    Damit keine MIssverständnisse auftreten: ich bin sicher kein Freund der Massentierhaltung und -Schlachtung (die darauffolgende Verarbeitung stelle ich mir lieber beim Industrieverarbeiter als beim Krauter um die Ecke vor …).

  21. #21 von klauswerner am 30. Mai 2014 - 13:50

    Also ich bin Vegetarier, äh fast, beinah, also irgendwie schon …
    Ich habe das nur eine Stufe in der Nahrungskette vorverlegt.

    Jedenfalls esse ich kein Fleisch von Tieren, die sich nicht vegetarisch ernährt haben.
    Kein Löwe, keine Katze, kein Panther, kein Tiger, …

  22. #22 von fliesswechsel am 30. Mai 2014 - 13:54

    @yeti
    ich lebe nicht vegan. Ich lebe ovo-lacto-vegetarisch. Hauptsächlich aus Gründen des Klimaschutzes. Aber das tut nichts zur Sache. Wie ich zuvor erwähnt habe ist das die Entscheidung jedes einzelnen.

    Das fast alle Tabletten nicht vegan sind ist mir auch bekannt.

    Ich finde trotzdem dass die Produzenten dazu verpflichtet sein sollten zu deklarieren ob tierische Produkte zur Herstellung verwendet wurden. Nur duch diese Aufklärung kann jeder mündige Konsument selber entscheiden wo er die Grenze zieht.

  23. #23 von fliesswechsel am 30. Mai 2014 - 13:55

    @klauswerner
    Also auch keine Tiere, die mit Tiermehl gefüttert wurden? 😉

  24. #24 von klauswerner am 30. Mai 2014 - 14:16

    @fliesswechsel: Ich kenne kein Tier das so was auf seinem natürlichen Speiseplan hat 🙂
    Unseren Hühnern wird Kalk in Form von zerriebenen Muscheln oder Eierschalen mit gefüttert.
    Ist das jetzt tierisches Kalk?

    Ps: jeder soll so vegan/vegetarisch Leben wie er mag, nur wenden Religion draus macht wird es blöde, siehe Forum 🙂

    Meine Schwägerin, die auch zumindest großteils fleischlos Leben wollte und deswegen viel Käse aß, war baff als ich erklärte woher Lab kommt 🙂

    Ich glaube, nichts lässt sich als Ideal Leben.

  25. #25 von Yeti am 30. Mai 2014 - 14:24

    @#21: kein Huhn?

  26. #26 von fliesswechsel am 30. Mai 2014 - 15:19

    @klauswerner

    „Ps: jeder soll so vegan/vegetarisch Leben wie er mag, nur wenden Religion draus macht wird es blöde, siehe Forum „

    Nichts anderes sage ich ja. Ich kann nicht oft genug betonen, dass das jeder selber entscheiden muss. Ich kenne leider auch die esoterisch anhauchenden Beispielveganer, die aus der Ernährung eine Ersatzreligion machen. Davon distanziere ich mich deutlich.

    Aber mal ganz objektiv betrachtet ist Fleischessen für viele auch eine Religion. Wenn ich mir im Sommer die Grillpartys ansehe, könnte man auf den Gedanken kommen einer religiösen Zeremonie beizuwohnen. Dort wird der Grill wie ein Altar gesehen und die eigene Art das Fleisch zuzubereiten ist die einzig wahre. Jede Kritik am Grillmeister wäre Gotteslästerung. 😉

    Der eigentliche Punkt, den ich bemägel, ist die fehlende Information. Das ist das selbe, wie wir hier ständig bei den Gläubigen vermissen. Es wird einfach akzeptiert was drin ist (Religion/Lebensmittel). Und wir Atheisten wollen ein wenig Aufklärung bringen. Der Religiöse sagt, dass will ich nicht wissen, mach mir meinen schönen Glauben nicht kaputt. Wenn der Vegetarier aber um Information bittet, was in seinen Lebensmitteln ist sagt der Lebensmittelproduzent (Kleriker): Das brauchst du nicht wissen.

    Ich möchte, dass der Aufgeklärte Mensch seine Religion und seine Ernährung frei wählen darf. Und das er dazu alle Informationen erhält die er benötigt. Ungefiltert durch die Lobby (Sei es die Nahrungsmittelindustrie oder die Kirche)

  27. #27 von klauswerner am 30. Mai 2014 - 15:34

    @Yeti: Huhn ist Allesfresser, unsere Hühner kriegen aber nicht alles 🙂
    Nur über die Sache mit dem tierischen Kalk – wie wird das gewertet?

    @Fliesswechsel: Kennzeichnung ist immer gut, aber ich kann das trotz Lesebrille schon heute auf vielen Verpackungen kaum mehr entziffern. Beschriftung in 3 Punkt Schrift – wer macht den sowas!

    Weinmann wirklich alles draufschreiben wollte müsste man wohl zu manchem Nahrungsmittel ein Buch dazu legen.
    Könnten wir uns einigen? Das wichtigste in lesbarer Schrift auf die Verpackung, der Rest kann online abgerufen werden 🙂

  28. #28 von fliesswechsel am 30. Mai 2014 - 15:41

    @Klauswerner
    Ja darauf könnten wir uns einigen. Ich bin ja auch für die Lebensmittelampel. Was die Kennzeichnung vegan/vegetarisch angeht sind uns die Inder (religionsbedingt) etwas voraus.

    Vorteil einer Angabe aller Inhaltsstoffe (ob auf dem Produkt oder Online) wäre zumindest, dass sich die Produzenten vielleicht zweimal überlegen umstrittene Grundstoffe einzusetzen. Und das beschränkt sich ja nicht bloss auf tierische Produkte.

  29. #29 von pufaxx am 30. Mai 2014 - 16:36

    … „kann Spuren von Erdnüssen enthalten“ steht ja auch beinahe überall drauf.

    Wenn jetzt mal Schweine-DNA durch Produktion von Gelatine haltigem Zeug in der gleichen Maschine in einigen Chargen landet, ist das sicherlich kein Hygiene-Problem. Aber ich denke, ein etwaiges Risiko könnte man ebenfalls auf der Packung vermerken.

  30. #30 von Barkai am 30. Mai 2014 - 16:58

    @pufaxx,
    zumindest sind viele Cadbury Produkte für den britischen und irischen Markt halal und koscher zertifiziert. Zunibdest diejenigen, die das zertifizieren, sehe die Gefahr für die euopäischen Produkte als wohl nicht so groß an.

    Ich weiß nicht, wie es in Cadbury Fabrik in Peking aussieht, in der die Produkte für den asiatischen Martk wie auch den australischen und neuseeländischen markt hergestellt werden. In der Vergangenheit ist in der Fabrik in Peking auch gepanschte Milch verarteitet worden, die allerdings so angeliefert worden sein soll und im Zusammenhang mit einem größeren Milchskandal in China stattgefunden hat.

  31. #31 von pufaxx am 30. Mai 2014 - 17:10

    @Barkai: Oh, wenn da „halal“ oder „koscher“ draufsteht, dann sollte das natürlich auch drin sein. Ich dachte halt nur an den hiesigen Markt – ich würde mir da jedenfalls keine Sorgen um meine Gesundheit machen.

    Und auch wenn ich aus Gewissensgründen Vegetarier oder Veganer wäre, würde ich mich nicht ärgern – denn es ist ja nicht so, dass mir da wissentlich tierische Produkte untergejubelt worden und somit Tiere für mein Essen gestorben sind – es sind aller Wahrscheinlichkeit nach Rückstände wie bei den „Spuren von Erdnüssen“ oder „Spuren von Soja“ oder „Spuren von Sellerie“.

    Nur verstehe ich nicht, dass DAVOR gewarnt wird, nicht aber vor Spuren von tierischen Produkten. Wahrscheinlich, weil’s wohl keine oder kaum Gelatine-Allergiker gibt.

  32. #32 von Hal am 30. Mai 2014 - 17:21

    @pufaxx

    Erdnüsse sind ein Allergen, und es gibt Menschen die auch bei sehr kleinen Mengen Erdnuss binnen einer Viertelstunde, ohne ärztliche Hilfe, wegen Schwellungen im Hals, ersticken würden. Ich kenne eine von denen.

  33. #33 von pufaxx am 30. Mai 2014 - 17:36

    @Hal: Das ist mir dann ja auch eingefallen. Meiner Meinung nach auch ein deutlich greifbareres Problem als in der Hölle zu landen.

    🙂

  34. #34 von Barkai am 30. Mai 2014 - 17:52

    @pufaxx,
    ich dachte, dass wenn ein Produkt als koscher oder halal zertifierziert ist, dann würden die Imame oder rabbis damit signalisieren, dass die gefahr verunreiniginder tierischer produkte extrem gering ist

  35. #35 von Veria am 30. Mai 2014 - 19:02

    Mit dem Vergleich Fleischessen zu Religion hat fliesswechsel absolut recht. Als Atheist wird man zugebimmelt, kriegt an jeder Strassenecke eine rumhängende Leiche aufs Auge gedrückt, und wenn man sich über die Erstkommunionslieder im Musikunterricht beschwert, kriegt man gesagt, die Beschwerde sei lächerlich. Als Vegetarier kriegt man tierische Zutaten in versteckter Form in die Lebensmittel gemanscht, die nicht schon zur leichtersichtlich fleischhaltigen Lebensmittelmehrheit gehören, und wenn man sich beschwert, kriegt man gesagt, das sei halt so, man möge doch bitte nicht so heikel sein.
    Wo ist der prinzipielle Unterschied?
    Ich möchte eben sowohl als Atheistin als auch als Vegetarierin nicht die religiöse bzw. fleischige Lebensweise ständig verpflichtend um die Ohren geschlagen bekommen.

  36. #36 von Mreins am 30. Mai 2014 - 19:12

    @liebe/r Veria

    ich bin spät dran.
    Aber …

    … von mir aus darfst Du nicht essen was du nicht möchtest.
    Und egal ob Du Dich vegetarisch, vegan, oder auch nur durch Licht ernährst…
    Das ist für mich vollkommen in Ordnung.
    Ich wollte nur sicher gehen das Du wegen Nachbar Lumpis DNA in Deiner Nahrung zwar, zu Recht, auf die Kennzeichnungspflicht hinweist und Dein Boykottrecht ausübst, aber grundsätzlich nicht allen Hundehaltern oder Ökobauern in deren Nähe mit von einem Gott befohlenem Tod drohst.
    Guten Appetit.

  37. #37 von user unknown am 30. Mai 2014 - 19:17

    Man muss ja doch zwischen Religion, Allergie und sonstigen Gründen der Nahrungsdiskriminierung unterscheiden.

    Wer des Tierschutzes wegen oder aus Klimagründen auf Fleisch verzichtet, der wird durch DNA-Spuren und tierische Stoffe in Pharmaprodukten nicht unglaubwürdig. Da kommt ja übers ganze Leben vielleicht ein Hühnchen vom Gewicht zusammen.

    Bei Allergien hat man es nicht in der Hand es ernst oder nicht ernst zu nehmen.

    Der Religiöse nimmt es so ernst wie er will. Wenn er sich aufregen will sehr ernst, wenn er Ärger aus dem Weg gehen will weniger.

  38. #38 von pufaxx am 30. Mai 2014 - 20:24

    Ich bin kein Vegetarier, aber ich esse recht wenig Fleisch. Ich komme in etwa so auf 200g Tier pro Woche.

    Aber wenn man sich nur über ein bisschen Schweinefett in irgendeinem Lack oder sowas ärgert – das verstehe ich dann irgendwie nicht mehr. Da sind ja nicht extra Viecher für den Lack tot gemacht worden, das Fett wurde bloß verwendet, weil es billiger als andere Alternativen ist.

    Man hätte es auch wegschmeißen können. Auch nicht so toll.

    Und das ist sowieso etwas, was mich ärgert. WENN man ein Tier tot macht, dann soll man das doch auch bitteschön gerne GANZ verwerten. Iih, Blutwurst. Iih, Innereien. Iih, Schweinskopfsülze. Iih, Rinderzunge.

    Ich als (moderater) Fleischesser ärgere mich z.B. über SOWAS: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2102202/ZDFzoom-Haehnchenreste-auf-Reisen#/beitrag/video/2102202/ZDFzoom-Haehnchenreste-auf-Reisen

    … da gehen mir Firmen wie Cadburry tendenziell am verlängerten Rücken vorbei.

  39. #39 von sergej_k am 30. Mai 2014 - 20:42

    @drawingwarrior @Netizen

    das ist eine ziemlich holprige Übersetzung aus dem Englischen. Es heißt richtig „40-base-pair sequence“. Auf Deutsch Basenpaar, nicht Basis.

  40. #40 von Veria am 30. Mai 2014 - 20:57

    Stimmt, das ist auch ein Problem.

  41. #41 von Veria am 30. Mai 2014 - 20:59

    @ pufaxx war das.