Malaysia: Muslimische Ärzte beleidigt

Die Malaysian Medical Association (der malaysische Ärzteverband) droht muslimischen Ärzten, die Scharia-Strafen in Form der Gliedmaßenamputation, die Approbation zu entziehen. Die muslimischen Ärzte (die einen eigenen Verein haben) weisen darauf hin, dass sie als muslimische Ärzte an die Scharia gebunden seien und werfen der Medical Association vor, Muslime nicht zu respektieren.

weiterlesen:

[http://www.themalaymailonline.com/malaysia/article/medical-association-disrespected-muslims-over-amputations-under-hudud-says

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  1. #1 von Simone am 4. Mai 2014 - 09:42

    Ärzte, die Erwachsenen die Hände oder Kindern die Genitalien ohne medizinische Indikation abschneiden, verdienen keinen Respekt.

  2. #2 von HypocriticalHalo am 4. Mai 2014 - 12:34

    Ich würde dieses Pack nicht mal als Ärzte bezeichnen.

  3. #3 von Randifan am 4. Mai 2014 - 12:38

    Diese „Ärzte“ sollten ihre Zulassung zurückgeben und als Henker arbeiten

  4. #4 von drawingwarrior am 4. Mai 2014 - 12:57

    Ärzte, egal ob Muslime, Juden oder Christen sollte sich für diese Art der Jurisdiktion zur Verfügung stellen.
    Ein Arzt hat einen Eid abgelegt, seine Patienten nicht wissentlich zu schädigen.
    Wenn ein Staat einen Menschen hinrichten will, dann soll er Henker beschäftigen und diese dann auch so nennen.
    Für mich ist das ein klares Eingeständnis des Staates, das er sich für diese Art der Strafe und Bestrafung schämt und weiß, das es falsch ist.

  5. #5 von drawingwarrior am 4. Mai 2014 - 13:12

    Ups, da fehlt ein „nicht“ im ersten Satz.

  6. #6 von Uwe am 4. Mai 2014 - 13:16

    Warum sollte irgendwer muslimische Ärzte respektieren? Man nenne mir nur einen vernünftigen Grund.

  7. #7 von Hinterfragerin am 4. Mai 2014 - 14:25

    Huppps..könnt ihr den vorherstehenden Kommentar bitte NICHT freischalten, falsches Pseudonym :-). Danke!

    Ich wiederhole hier:

    Einerseits bin ich auch der Ansicht, dass ein Arzt sich für so etwas nicht zur Verfügung stellen sollte, wenn er sich Arzt nennen möchte. So etwas ist einfach krank.

    Andererseits: WENN man schon derartige Bestrafungen zulässt – oder auch Beschneidungen – dann ist es wahrscheinlich für die armen Opfer noch das geringere Übel, wenn z.B. eine Hand von einem Arzt “fachgerecht” unter Narkose abgenommen wird, als wenn sie von einem Irren mit einem Messer oder einer Axt einfach abgehackt wird. Gleiches gilt für Beschneidungen – die “Medikalisierung” hat in den Staaten, in denen sie weit fortgeschritten ist, die Sterblichkeit und die Zahl schwerer Komplikationen sehr gesenkt.

  8. #8 von drawingwarrior am 4. Mai 2014 - 14:52

    @Hinterfragerin

    Ich denke, das die Abscheulichkeit der Scharia nur dann wirklich zu Tage tritt und dann schleunigst in der Versenkung verschwindet, wenn sich an deren Ausführung keine Ärzte und Wissenschaftler beteiligen.
    Für die Opfer dieser Un-Justiz ist das sicher der grausamere Weg, aber ich sehe die Gefahr der Verniedlichung dieser Absurdität durch die Verwendung von Techniken, die für Menschen eingesetzt werden sollten, die krank sind und Hilfe brauchen.
    Die Euthanasie-Gesetze der National-Sozialisten wurden durch die Vereinnahmung von Ärzten und Wissenschaftler erst wirklich durchführbar.
    Welcher Arzt würde sich für so etwas heute noch hergeben, mit der Begründung, das Leid der Betroffenen zu mildern?