Margot Käßmann: Es muss politische Predigt geben

Oft werde der Kirche nahe gelegt, sich „gefälligst um Gottesdienst und Seelsorge zu kümmern“, aber sich nicht in die Angelegenheiten der Welt einzumischen oder sich gar aus theologischer Sicht zu den realpolitischen Fragen der Zeit zu äußern. „Wer so redet, der kennt die Bibel schlecht“, sagte Käßmann am Freitagabend in Bayreuth.

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[http://aktuell.evangelisch.de/artikel/93680/margot-kaessmann-es-muss-politische-predigt-geben

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  1. #1 von AMB am 7. April 2014 - 07:44

    „Wer so redet, der kennt die Bibel schlecht“ (…)“Allererstes Kriterium ist der Maßstab der Bibel

    Nur gut, dass wir uns mit der Bibel auskennen. Sollen wir eine Liste erstellen mit allen Versen im Drecksbuch die niemals ein Maßstab sein können und die ihr selbst schon lange ignoriert??

    Von mir aus könnt ihr ruhig politisch predigen, sind wir ja schon lange gewohnt. Aber bitte keine predigende Politiker!

  2. #2 von Siegrun am 7. April 2014 - 08:18

    Die einzige, die politsich predigen darf, ist die Mama Bavaria auf dem Nockherberg!

  3. #3 von Wolfgang am 7. April 2014 - 08:33

    Politische Predigt ist gut! Da kommt nämlich nichts heraus!! Nur leere Worte. Auch eine Lehre!!

  4. #4 von Willie am 7. April 2014 - 09:13

    Bei den Kommetaren weiß man nie ob das Ironie ist.
    Philoktetes stellt die Zitierweise der Frau Käsbohrermann in Frage. Antwort 1 dürfte Ironie (hat keine Zeit Lutherschriften zu lesen) sein, aber Antwort 2 von WeißeWucherblume?:
    Frau Käßmann hat vier Kinder groß gezogen. Sie hat z.B. auch in Atlanta, obwohl sie sich das sicher leisten konnte, und obwohl es angeboten wurde, ihr Appartement nicht reinigen lassen sondern selbst in Ordnung gehalten (vgl. in „Zu Gast in Amerika“). Und was wissen denn sie, wie vielen Menschen in ihrer Umgebung sie geholfen hat, auf wie viele Briefe Ratsuchender geantwortet?

    DAs erklärt natürlich genau, warum die so selektiv zitiert, die ist noch beim Klowischen in Atlanta. 😆

  5. #5 von deradmiral am 7. April 2014 - 10:20

    Dabei hat doch die EKD-Mitgliederstudie als Ergebnis, das die Mitglieder weniger politischen Senf der Luther-Priester haben wollen.

  6. #6 von Gerry am 7. April 2014 - 10:30

    @ deradmiral

    Seit wann interessiert sich die Kirchenhierarchie denn für das was die Schäfchen wollen 🙂

    Bei den Evangelen gilt halt das was auch bei den Katholen gilt: Solang die Schäfchen brav die Kohle abliefern ist alles OK.

  7. #7 von spritkopf am 7. April 2014 - 10:50

    Wenn eine Theologin, die eigentlich ihre Bibel kennen müsste, trotzdem noch davon schwafelt, dass deren Maßstäbe an die Politik anzulegen seien, dann entlarvt sie sich gleich selbst als dummdreiste Lügnerin.

  8. #8 von Barkai am 7. April 2014 - 10:53

    ²Willie,
    der Kommentar, den du rausgefischt hast, ist aber auch von den Geschwistern in Jesus Christus ernst genommen worden.
    So hat „Alex“ eine Parodie darauf geschrieben, die so gut ist, dass ich die ersten Zeilen nicht gemerkt habe, dass es eine Parodie ist.
    Erst als es dann hiess: (….) sicher mit sich, dass sie immer wieder auf Reisen sein muss. Wenn sie nun am Lenkrad sitzt, dann kann sie doch nicht auch noch Bücher lesen, (…) oder auch Außerdem können wir doch solche Spezialkenntnisse [Kenntnis der Schriften von Luther] nun wirklich nicht von unserer Lutherbotschafterin verlangen.

    😆

    @Frau Kaesmann,
    kann ich mir ein Thema einer politischen predigt, die von Ihnen gehalten wird, wuenschen?
    Wenn ja, dann wuensche ich mir eine Predigt zur Bestrafung von Leuten, die alskoholisiert am Steuer aufgefallen sind.
    Sollte die Bestrafung eher lascher oder haerter sein?

  9. #9 von Gottmagus am 7. April 2014 - 11:54

    Wenn sie Bibel leben möchte, sollte sie da als Frau nicht lieber den Mund halten, den Männern die Kirche, das Denken und Reden überlassen und sich darauf konzentrieren Mutter zu sein und dafür zu sorgen, daß ihr Mann auch ja keinen Apostaten, Kritiker, Blasphemiker, Ungläubigen, Homosexuelen und so weiter am Leben läßt. Denn genau das fordert ihre Bibel doch von einer Chrstin.