Rückschritt in Pakistan: Oberster Glaubensrat hält Verbot von Kinderehen für unislamisch

Der pakistanische Rat für islamische Ideologie hat das Verbot der Kinderehe für unvereinbar mit dem Islam erklärt. Das Verfassungsorgan, das den Staat in islamischen Dingen berät, fordert die Regierung nun auf, ihre Gesetzgebung entsprechend zu ändern. Menschenrechtsaktivisten sind empört.

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  1. #1 von Willie am 15. März 2014 - 19:20

    Lassen wir mal Ehefähigkeit wie Alter und mögliche Selbstversorgung dieser Personen außen vor, dann bleibt doch nur:

    Deshalb könnten Familienangehörige ein Kind verheiraten, wenn sie der Meinung seien, dass er oder sie die Pubertät erreicht hätten.

    Ein erschreckendes Menschenbild, welches Menschen als Ware behandelt. Sklaverei mag ofiziell abgeschafft sein, aber sie besteht in solchen Glaubenssystemen weiterhin fort.

  2. #2 von Randifan am 15. März 2014 - 19:35

    Da gibt es so ein Theater, wenn gesagt wird, Aische, die Frau Moahmmed sei bei der Eheschließung 9 Jahre alt gewesen

  3. #3 von derantichrist am 15. März 2014 - 20:40

    Wegen solchem Fanatismus fand Osama bin Laden das Land so toll.

  4. #4 von Noncredist am 16. März 2014 - 00:42

    Hier erkennt man die Theokratie, die die religiösen Institutionen der abrahamitischen Glaubenswelt so sehr verehren. Laut (deren) Glauben wird das Reich Gottes exakt diese „Werte“ beinhalten. Na prima… Ein herzliches Beileid an alle Kinderseelen.

  5. #5 von emporda am 16. März 2014 - 04:15

    Der Pakistanische Musels-Staat ist nicht vereinbar mit der Menschenwürde

    In Ägypten und Pakistan leben ca. 70 Millionen von 1 US$/Tag, weltweit um 1 Milliarde Menschen. In Muslimen Ländern sind 55% – 95% der Menschen Alphabeten, sie leben von primitivster Agrarwirtschaft auf Kleinstflächen, Handwerk als Kleingewerbe und „Werkbänke“ internationaler Konzerne mit Arbeitsbedingungen, die verbotener Ausbeutung und Sklaverei entsprechen. Die politische Kaste verdient daran durch massive Bestechung und garantiert den Status.

    Die Kinder besuchen eine Koranschule, wo sie angeblich Lesen und Schreiben lernen, aber die Schreiber auf den arabischen Märkten sind gefragt wie nie zuvor. Das lateinische Alphabet als Voraussetzung für eine Arbeit in Hochtechnologie Länder kennt niemand, Koransuren sind kein Berufswissen und verhindern jede Anpassung. Die Inhalte beruflicher Ausbildung werden religiös behindert, bis zur Nutzlosigkeit gekürzt, als Blasphemie verteufelt oder mit Gefängnis bestraft. Muslimen Funktionäre ist es egal womit die gläubigen Analphabeten den Lebensunterhalt bestreiten, solange sie nur Allah huldigen und zahlen. Die Korrelation von Armut, Arbeitslosigkeit, mangelnde Ausbildung mit Analphabetismus bei sozialem Elend und schlechter Gesundheit ist eindeutig.

  6. #6 von Friedensgrenze am 16. März 2014 - 07:21

    Wahrscheinlich hat der Rat recht. Das heißt dann aber das der Islam Unrecht gegen Menschen lehrt..

  7. #7 von K am 16. März 2014 - 12:59

    Wir sollten uns auf die globale Einführung der ganztätigen Schulpflicht für alle unter 18 Jahren konzentrieren. Babys von minderjährigen Müttern müssten dann tagsüber halt vom volljährigen Papa betreut werden…und schon wäre das Heiraten von Kindern gar nicht mehr so attraktiv…

  8. #8 von Wolfgang am 16. März 2014 - 14:43

    In welchem Jahrhundert leben wir? Verzeihung, leben ist zuviel gesagt. Dein Reich komme? Es ist doch längst da!!