Für Kardinal Onaiyekan sind Homosexuelle Schwerverbrecher

MÜNSTER Die First Lady von Nigeria hält ihn für einen „Brückenbauer“. Er selbst fordert, religiöse Minderheiten zu respektieren. Wenn es allerdings um Homosexuelle geht, ist Nigerias Kardinal John Onaiyekan weniger fürsorglich: Sie sind für ihn Schwerverbrecher. Nächste Woche ist er zu Gast bei der Deutschen Bischofskonferenz in Münster.

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muensterschezeitung.de/staedte/muenster/Gast-bei-Bischofskonferenz-in-Muenster-Fuer-Kardinal-Onaiyekan-sind-Homosexuelle-Schwerverbrecher;art993,2298688

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  1. #1 von Randifan am 10. März 2014 - 08:05

    Der Papst in seinen Äußerungen viel diplomatischer

  2. #2 von AMB am 10. März 2014 - 08:36

    Der Vatikan muss korrigieren, so lange so einer nicht gefeuert wird, ist das nicht glaubwürdig.

  3. #3 von itna am 10. März 2014 - 08:50

    So einem sollte erst mal die Einreise verweigert werden.
    Fremdschäm!

  4. #4 von stephancologne am 10. März 2014 - 09:37

    „“Für Kardinal Onaiyekan sind Homosexuelle Schwerverbrecher““

    Das sagt er nur, damit sich die Teilnehmer der Bischofskonferenz nach dem Abendessen wie die HellsAngels vorkommen 😉

  5. #5 von Hypathia am 10. März 2014 - 10:10

    Diese pöhsen pöhsen „Schwerverbrecher“ sollten bei seiner Ankunft bei der DBK ein spontanes Kiss-in veranstalten. Vielleicht fällt er ja bei dem Anblick von vielen küssenden Menschen einfach tot um.

  6. #6 von F. M. am 10. März 2014 - 11:47

    Irgendwie scheint ihm das wichtigste Vorschriftenbuch seines eigenen Vereins, der Katechismus der katholischen Kirche (fast dreitausend Paragrafen auf über achthundert Seiten mit Vorschriften Bus in die intimsten Belange der Menschen) völlig am purpurgekleideten Allerwertesten vorbei zu gehen.
    Dort wird für die gleichgeschlechtlich Liebenden nämlich Achtung und Respekt eingefordert.
    Aber wenn schon so ein Kirchenfürst den Katechismus nicht beachtet, warum sollte das dann ein gewöhnlicher Katholik, oder gar Atheist tun? Aber genau das will die katholische Hierarchie erreichen. Dass sich ALLE an ihre Vorschriften halten sollen und versucht mit aller Gewalt ihre abstrusen Vorstellungen in die allgemeine Gesetzgebung zu zwingen. Dass Gott uns bewahre vor Purpur tragenden Hexenverbrennern und anderem wahnhaftem Gesindel.

  7. #7 von Ansare am 10. März 2014 - 12:29

    Die Täter der Mißbrauchfälle werden gepampert und bleiben oftmals im Amt, wo sie weiter zur Gefahr von Kindern bleiben. Unter den Opfern sind viele männlich, was ja wohl bedeutet das die Täter homosexuelle Neigungen ausleben. Oder?
    Ganz ehrlich diese Verlogenheit der katholischen Kirche bringe ICH nicht unter einen Hut. Oder ist sie etwa die Interessenvertretung der Schwerverbrecher.

  8. #8 von drawingwarrior am 10. März 2014 - 13:08

    @ Ansare
    Mit der Aussage zur möglichen Homosexualität der Täter sollte man vorsichtig umgehen.
    Zum einen ist ein Homosexueller durchaus in der Lage einen Partner zu finden und seine Sexualität befriedigend auszuleben, ohne auf Messdiener angewiesen zu sein.
    Das Vorurteil, Homosexuelle würden natürlich auch männliche Kinder „anfassen“ ist eines, ein Vorurteil. Mehr nicht.
    Die Zahl der vergewaltigten, männlichen Messdiener war nur deshalb so hoch, weil bis vor kurzem den Mädchen die Zulassung zum Altardienst verweigert wurde.
    Wenn man also in ein Wespennest greift, wird man schwerlich von Bienen gestochen.
    Es ist notwendig, das man zwischen Homosexualität und Pädophilie unterscheidet.
    Ein wesentliches Merkmal zur Unterscheidung ist die Freiwilligkeit und Einvernehmlichkeit bei der sexuellen Handlung unter Erwachsenen.
    Zudem ist die Zielgruppenorientierung bei Pädophilen grundsätzlich auf Kinder beschränkt, die Einwilligung erzielt man hier mit Einschüchterung, Belohnungen, Status und Bestrafung.
    Auf Dein „oder“ gebe ich Dir klar ein „Nein!“

  9. #9 von F. M. am 10. März 2014 - 13:49

    @dw Gut gebrüllt, Löwe!

  10. #10 von Avanagor am 10. März 2014 - 18:06

    Ich glaube, Ansare meinte das anders, und zwar in Bezug auf Päderasten, die vornehmlich Kinderopfer gleichen Geschlechts bevorzugen. Das wiederum setzt aber eine homosexuelle Neigung voraus. Damit will auf keinen Fall gesagt werden, dass Homosexuelle gleichzeitig Kinderschänder seien. Ob nun pädophil, päderast oder parthenophil, es ist alles eine Frage par definitionem und des verfügbaren Wortschatzes 😉

  11. #11 von Noch ein Fragender am 11. März 2014 - 00:51

  12. #12 von user unknown am 11. März 2014 - 03:00

    @Noch ein Fragender: Passt doch.