Baby erwacht zu Leben – Vatikan erkennt Wunder durch US-Erzbischof an

Der heute dreieinhalbjährige James Fulton Engstrom hatte nach der Geburt 61 Minuten keinen Herzschlag – Mutter: „Wir glauben“, dass Christus das Kind auf die Fürsprache von Erzbischof Fulton Sheen geheilt hat.

(…)

„Und Gott beantwortete die Gebete“, erzählt die Mutter weiter. „Jesus Christus heilte meinen Sohn.“ (…)

„Meine Familie und ich glauben, dass Gott James von den Toten zurückgebracht und seinen Körper geheilt hat. Wir glauben, dass er dies auf die Fürsprache von Erzbischof Sheen getan hat. Wir glauben, dass Gott dies aus demselben Grund getan hat, aus welchem er Lazarus sterben lies: ‚Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.‘“ (Joh 11,4)

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[http://www.kath.net/news/45181

  1. #1 von Fuddman am 7. März 2014 - 17:47

    Und wieder die Frage, Warum hat Gott das Herz erst still stehen lassen ?

  2. #2 von drawingwarrior am 7. März 2014 - 17:58

    Ein katholischer Autor erwacht und ist mit einer Rechtschreibschwäche gesegnet…
    Baby erwacht zum Leben – Vatikan „erkennt“ Wunder durch US-Erzbischof an.
    Ich habe das Wort „erkennt“ in Quotes gestellt, weil erkennen und Erkenntnis nicht die Domäne der RKK ist.

    Und ansonsten ist es ein Wunder, wie es im Buche steht.
    Die Ärzte und das medizinische Personal haben nur dumm in der Gegend rum gelungert und die Mutter denkt intensiv an einen verstorbenen Priester, wärend ihr Kind stirbt, na klar und ab morgen erschieße ich ein Huhn, wenn ich ein Ei essen will.
    Die Sache ist so lächerlich.
    Ich habe nicht dagegen, wenn jemand so einen Unsinn noch für bare Münze nimmt, aber bitte, liebe RKK, behaltet diesen Schwachsinn für Euch oder schreibt es auf und verbuddelt das Buch im Vatikan.
    Für mich wäre es eine Wunder im Sinne von Ereigniss, dessen Eintreten unwahrscheinlich, aber möglich ist, wenn das Kind bei einer Hausgeburt tot zur Welt gekommen wäre und dann allein durch die Stoßseufzer der Eltern mit der Atmung begonnen hätte.
    Wenn Ärzte Behandlungen einleiten, dann ist es kein Wunder, dann hat die Behandlung nur später angeschlagen.

  3. #3 von emporda am 7. März 2014 - 18:07

    Ist noch keinem aufgefallen, war der Ezrbischof zusammen mit der Hebamme bei der Geburt dabei, um sofort die Gebete zu sprechen und mittels Jesus das Herz per Zündschlüssel anzulassen.

    Sicher nicht, er hat wohl erst Wochen später davon erfahren, schnell einen Mythos draus gezimmert um weitere Einfaltspinsel abzuzocken

  4. #4 von AMB am 7. März 2014 - 18:18

    Wir glauben, dass Gott dies aus demselben Grund getan hat, aus welchem er Lazarus sterben lies

    Ergibt überhaupt keinen Sinn!!! Dass Gott nur um seinetwegen Menschen leben und sterben lässt, zeigt doch wie sehr dieser Gott ein Sadist ist. Er ist kein Held, er ist ein Selbstdarsteller.

    @Fuddman

    Das ist die richtige Frage. Man muss bei göttlichen „Wunder“ immer den Umkehrschluss machen.

  5. #5 von drawingwarrior am 7. März 2014 - 18:37

    @ emporda

    Der Erzbischof, von dem hier die Rede ist, war zur Zeit der Geburt des Babys schon tot.
    Das Kind wurde 2011 geboren und ist heute 3 Jahre alt, der Erzbischof Fulton Sheen verstarb 1979.
    Es macht Sinn, die Artikel, die man kommentiert zu lesen und sich die Fakten kurz zu notieren.

  6. #6 von Elvenpath am 7. März 2014 - 18:39

    Da hat die Frau ja Glück. dass sie so einen hochrangigen Fürsprecher hatte. Andere Menschen haben nicht so viel Glück und die Kinder sterben einfach. Beziehungen muss man haben…

  7. #7 von Felix am 7. März 2014 - 18:45

    Und was sagt die Statistik des Vatikans darüber, wieviele Babys trotz inbrünstiger Gebete sterben gelassen wurden?

  8. #8 von Uwe Lehnert am 7. März 2014 - 19:09

    Ich wundere mich, warum nicht mehr gebetet wird. Denn es ist doch erwiesen, dass intensives und gläubiges Beten hilft. Die sieben Millionen Juden zum Beispiel sind bis auf wenige Ausnahmen – offenbar haben sie nicht ernsthaft an ihren Allmächtigen geglaubt – alle dank innigster und intensiver Anrufungen des Allerobersten gerettet worden. Auch die meisten Opfer von Tsunamis, Erdbeben, Pest und Cholera wurden dank intensiver Glaubensbekundungen nach oben gerettet. Der beste Beweis, dass Beten hilft, ist bekanntlich, dass Beinamputierten oder Menschen, denen ein Auge verloren ging, durch Fürbitten und gläubiges Flehen wieder vollständig hergestellt werden. Wer das als Beweis nicht anerkennt, dem ist wirklich der Glaube abhanden gekommen. Aber es war halt schon immer so, wer meint, nur auf seinen Verstand zu vertrauen, den mag die Kirche nicht. Und dann hat er auch selber schuld, wenn das Bodenpersonal nach oben ungünstige Informationen über solche Charaktere vermeldet.

  9. #9 von user unknown am 7. März 2014 - 21:57

    Hat es dem kleinen James nicht bei Gott gefallen, dass er lieber wieder zurück wollte?

    Überhaupt – wie kleingeistig von den Menschen um ihren Sohn zu beten, statt ihn im Himmel zu lassen, wo es ihm so viel besser ginge (wenn er nur nicht so verstockt wäre Gott nicht zu lieben sondern zurück zu wollen).