Zehn falsche Gewissheiten aus Christentum und Bibel

Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche, „7 Wochen Ohne“, steht diesmal unter dem Motto: „Selber Denken – 7 Wochen ohne falsche Gewissheiten“. Solche falschen Gewissheiten entstehen häufig, weil Tradiertes nicht mehr hinterfragt wird. Evangelisch.de hat zehn solcher weit verbreiteter Gemeinplätze aus dem Bereich Christentum und Bibel gesammelt, die eher zu den populären Irrtümern gehören.

Falsche Gewissheit Nr. 1: Der Name des christlichen Religionsgründers war Jesus Christus

Falsche Gewissheit Nr. 2: Saulus wandelte sich zu Paulus

Falsche Gewissheit Nr. 3: Adam und Eva aßen einen Apfel

Falsche Gewissheit Nr. 4: Eden bedeutet soviel wie Paradies

Falsche Gewissheit Nr. 5: Jesus wurde im Jahr Null geboren

Falsche Gewissheit Nr. 6: Goliath wurde von David getötet

Falsche Gewissheit Nr. 7: Noah sollte von jeder Tierart ein Pärchen mit in die Arche nehmen

Falsche Gewissheit Nr. 8: Die Paulusbriefe stammen von Paulus

Falsche Gewissheit Nr. 9: Es gibt nur vier Evangelien

Falsche Gewissheit Nr. 10: Das Jesuskind wurde von den Heiligen Drei Königen besucht

weiterlesen:

[http://aktuell.evangelisch.de/artikel/92730/zehn-falsche-gewissheiten-aus-christentum-und-bibel

Advertisements
  1. #1 von user unknown am 5. März 2014 - 07:53

    Falsche Gewissheit 11: Aschermittwoch ist nach Bischof Usher (der mit den 6000 Jahren) benannt. [http://demystifikation.wordpress.de/2014/03/05/weltreligionen-erklart/

  2. #2 von AMB am 5. März 2014 - 08:05

    99 von 100 Atheisten kennen diese Irrtümer und sie kennen noch 100 weitere!!

    @user

    Falsche Gewissheit 12: Zu glauben James Ussher schreibe man mit einem s.

    http://de.wikipedia.org/wiki/James_Ussher

  3. #3 von holey spirit am 5. März 2014 - 10:04

    Zehn falsche Gewissheiten aus Christentum und Bibel.

    Wäre es nicht viel sinnvoller und platzsparender gewesen, die nicht-falschen Gewissheiten aus Christentum und Bibel aufzulisten?

    Oder wäre dem Autor dadurch sein ganzes Zeilenhonorar entgangen?

  4. #4 von scottythecat am 5. März 2014 - 10:07

    Wenn eine Kirche eigene Irrtümer publiziert, erscheint mir das schon positiv. Man muss ja nicht prinzipiell in allem, was die tun, etwas Schlechtes finden.

  5. #5 von drawingwarrior am 5. März 2014 - 10:09

    @HS

    Fällt Dir spontan dazu etwas ein?
    Ich meine außerhalb des Offensichtlichen, nämlich das es Menschen, Tiere und die Erde gibt und das Wasser von oben nach unten fließt.
    Da bleibt nicht so ganz viel, oder?

  6. #6 von spritkopf am 5. März 2014 - 10:29

    Falsche Gewissheit Nr. 3: Adam und Eva aßen einen Apfel
    Dafür lässt sich tatsächlich kein Beleg finden. In der Bibel steht nur, dass es sich um eine Frucht vom Baum der Erkenntnis handelte.

    Da reibe ich mir doch ungläubig die Augen. Kein Beleg? Seit wann sind für religiöse Babbler Belege erforderlich? Und dann zu behaupten, die Legende vom Apfel sei „falsch“, weil es nicht so in der Bibel stünde und damit zu implizieren, die biblischen Inhalte – hier im Besonderen die Genesis – seien wahr, ist einfach nur lachhaft.

    Der Mann will Journalist sein? Wie peinlich.

  7. #7 von holey spirit am 5. März 2014 - 11:00

    drawingwarrior

    Nö. Mir fällt da spontan auch nix ein.

    (Außer vielleicht, dass handelsübliche Kamele typischerweise nicht durch Nadelöhre passen. Das zu erkennen, braucht’s aber eigentlich keine Bibel. Sieht doch jedes Kind…)

  8. #8 von Uwe am 5. März 2014 - 12:19

    Das mit dem Kamel beruht meines Wissens auf einem Übersetzungsfehler. Es handelt sich wohl um ein Schiffstau das nicht durch das Nadelöhr passt. Die Feststellung ist zwar ähnlich revolutionär allerdings bekommt man beim Versuch keinen Ärger mit PETA.

  9. #9 von omnibus56 am 5. März 2014 - 12:25

    @HS: Die „Kamele“ sind verm. auch nur ein Übersetzungs-Übertragungsfehler. Es ist wohl eigentlich ein Schiffstau (also „kamilos“ statt „kámêlos“, s.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Nadel%C3%B6hr) gemeint, was auch (abseits von allem anderen Unsinn in der Bibel) noch am meisten Sinn machen würde.

  10. #10 von holey spirit am 5. März 2014 - 12:41

    Och, jetzt bin ich aber enttäuscht. Schon wieder eine „falsche Gewissheit aus Christentum und Bibel“ entrümpelt.

    Wenn das so weitergeht…

    …wo soll das nur hinführen?

  11. #11 von Randifan am 5. März 2014 - 13:01

    Die Bibel steht für moralische Beliebigkeit und die Geschichten können wie jedes Märchen beliebig interpretiert werden.

  12. #12 von andreasaa am 5. März 2014 - 13:19

    Das ist echt schwierig !

    10 falsche Gewissheiten aus der Bibel zu finden.

    Da muss man ganz schön aussieben !

  13. #13 von Noch ein Fragender am 5. März 2014 - 16:26

    Eine sehr übersichtliche Zusammenstellung populärer falscher Gewissheiten aus Christentum und Bibel findet sich hier:

    http://www.ead.de/die-allianz/basis-des-glaubens.html

  14. #14 von Barkai am 5. März 2014 - 16:33

    @Noch ein Fragender,
    danke. ich hätte mir fast vor lachen in die Hose gemacht.

  15. #15 von Wolfgang am 5. März 2014 - 16:53

    Was ist noch alles falsch? (Mein Kommentar bei evangelisch de)

    Es ist doch ohne Zweifel, die Bibel wurde falsch übersetzt, falsch interpretiert und jahrhundertelang dem einfachen Volk Falsches eingetrichtert. Adam und Eva werden von intelligenten Malern stets mit Nabel gemalt, die Arche Noah konnte von einem einzigen Menschen nie gebaut werden und der Unterschied zwischen männlich und weiblich wurde erst in viel späteren Jahrhunderten „entdeckt“.
    Bischof Usher gab die Erdentstehung vor 6000 Jahren bekannt und wehe dem, der daran zweifelte, ab auf den Scheiterhaufen!!
    Warum predigen die Politiker immer von einem schönen Leben im DIESSEITS und unsere lieben Pfarrer erst von einem wunderschönen Leben im JENSEITS?
    Und im übrigen, wo lieber Gott warst du eigentlich mal lieb???

  16. #16 von pufaxx am 5. März 2014 - 17:07

    @#13: Großartig. Was für ein unfassbar sinnfreies Geschwafel.

    Ich stelle mir grad vor, ich müsste das auswendig lernen – wie damals die 10 Gebote im Religionsunterricht (natürlich die weichgespülte Version ohne Sippenhaft und eifersüchtiger Gott).

    Ich würde gnadenlos scheitern

  17. #17 von Wolfgang am 5. März 2014 - 17:24

    Am Aschermittwoch ist alles vorbei….

  18. #18 von emporda am 6. März 2014 - 11:53

    Die Bibel hat mit der Realität vor der Jahrtausendwende so wenig zu tun, wie die Märchensammlung der Brüder Grimm mit dem Mittelalter. Es hat weder frühe Hebräer noch die „Patriarchen“ der Bibel wie Moses, Noah, Isaak, Abraham, David usw. jemals gegeben

    Es gibt Hunderte historischen Texte über die Hapiru (Hebräer) als etwa 1 Dutzend wilde Räuberhaufen in Palästina nach 1600 v.C.. Die Gleichsetzung jüdische Hebräer = Hapiru machen die Bibel und den Tanach zu Phantasien der Religiotie aus der Bronzezeit.

    1) Es gibt es keine schriftlichen Belege zum Exodus, Moses usw.
    Ägyptens neues Reich (1550-1070 v.C.) hat mit Hieratisch eine intensive Schreibkultur über Wissenschaft, Reisberichte, Verträge, Urkunden, Steuerlisten, Lagerlisten, Lohnlisten, Quittungen wie der Kauf eines Esels usw.. Mit Königreichen wie Ugarit, Ebla, Hattusa, Mari, Alashiya (Zypern), Ninive, Babylon usw. gibt es viel Korrespondenz, ein Reich oder Volk der Hebräer mit Königen wie David wird nirgends erwähnt. Palästina, Phönizien (Libanon) und Teile Syriens gehören zu Ägypten, der Pharao herrscht mittels Vasallen über Orte bis 2.500 Einwohner wie Qatna, Gubla, Jerusalem (Ur-u-salem), Lachish, Askalon, Jursa, Gezer, Qiltu, Megiddo, Akko,. Tyros, Sidon, Berutia (Beirut), Damaskus, Amurru usw.. Eine Provinzregierung existiert nicht

    2) Seit wann existieren Hebräer?
    Der Exodus aus Ägypten nach jüdischer Lehre 1312 v.C., nach der Bibel um 1447 v.C., kollidiert mit den Hapiru (Hebräer) Gefangenen im Krieg des Amenhotep II in Canaan 1420 v.C und der Septuaginta. Bei Moses Flucht durchs Rote Meer, Sinai und Negev latschen biblisch 6.732.000 Hapiru aus real 63 winzigen Orten 40 Jahre lang durch Halbwüsten und verbrauchen 100.000 Tonnen/Tag an Nahrung, Wasser, Geräten und Waffen. Das sind mehr Menschen und Vorräte als das Weltreich Ägypten produziert und damit wundersam umsonst die Hapiru versorgt.

    Etwa 1660 v.C. erobern um 200 Hyksos (Heka Chasut, Führer der Fremdländer) unter König Timaus das Nildelta. Der Einfall wird durch den Avellino Ausbruch 1660 v.C und den Santorin Ausbruch 1645 v.C. ausgelöst, durch Tsunamis werden viele Küsten unfruchtbar. Der Sallier Papyrus nennt „Asia“ als Herkunft der Hyksos, sie sind als Aamu oder Asier keine Hebräer, ihr religiöser Kult macht Assyrien wahrscheinlich. Der jüdische Yahwe ist den Hyksos unbekannt, verehrt wird der ägyptische Gott Seth, der ugaritische Rehsef und der sumerische Baal. Pharao Ahmose I (1550-1525 v.C.) vertreibt die Hyksos nach 108 Jahren aus ihrer 200 Einwohner Stadt, die Ruinen in Auaris (Tell el Daba’a) haben keine typisch ägyptischen Grundrisse, man findet Pferdeskelette und Reste eines Menschenopfers. Nach alten Texten sind die Hapiru ab 1450 v.C. in Canaan präsent, das Dorf Jerusalem regiert ein Vasall des Pharaos mit Akkadisch als Sprache

    Es landen viele Seevölker an der Küste Ägyptens wie Sherden, Sardonier oder Shardana, Lebu, Meshwesh, Danuna und Lukka usw. Nach dem Papyrus Harris in Hieratisch mit 1.500 Zeilen auf 41 Meter Länge siedeln die Pharaonen die Seevölker im Norden von Ägypten in Canaan als Puffer gegen die Assyrer an. König Biridiya, um 1350 v.C. als Vasallenkönig von Megiddo im Amt, beklagt die Bedrohung durch die Shechem unter Hapiru König Labayu. Pharao Merenptah (1278-1204 v.C.) führt Kriege gegen Seevolker wie Lebu (Libyer), Lukka, Meshwesh, Nubians, Sherden und Danuna, auch erwähnt. 1100 v.C. im Onomasticon von Amenope

    Die Neusiedler in Canaan sind nomadisierende Räuberbanden, Hapiru (Hebräer) bedeutet in Akkadisch „Wegelagerer“. Pharao Amenophis II (1425-1397 v.C.) nennt im Retjena Feldzug die Schasu-Beduinen aus Edom, was „Plünderer“ bedeutet. Palästina besteht aus Stadtstaaten mit wenigen Hundert Akkadische sprechenden Einwohnern unter Vasallen des Pharaos. Jerusalem hat um 1000 v.C. etwa 250 Einwohner, die Orte werden von Hapiru, Schasu und anderen Banden geplündert. Die nomadisierenden Banden als ex-Seevölker haben in den überfallenen Orten Palästinas keine Könige, Paläste und Tempel, die biblischen Königreiche der Hebräer sind religiöse Phantasien. Die nomadisierenden Hapiru Banden sprechen ein Dutzend verschiedene Sprachen je nach ihrer Herkunft aus dem Mittelmeerraum, Althebräisch existiert noch nicht.

    Die west-semitischen Nachfolger des Protosemitisch ab 2000 v.C. sind Phönizisch später Punisch, Ugaritisch, Arabisch. Um 1000 v.C. kopieren die Sprachen Althebräisch, Moabitisch, Edomitisch, Samariatisch das Phönizisch. Die ost-semitischen Nachfolger sind Akkadisch, Amonitisch, Assyrisch, Aramäisch, Eblaitisch, Babylonisch, Mariotisch, Tall-Baydar, Mittelhebräisch usw. Durch Ahiram von Byblos ist Phönizisch als Konsonantenschrift mit 22 Buchstaben um 1000 v.C. belegt.

    Eine Zahlenlogik existiert in „Mittelhebräisch“ nicht und führt zu absurden Werten. Menschen verstehen Zahlen nur als Teil der Sprache und Umwelt. Mengen wie 603.550 Männer (4.Moses 1) in Mittelhebräisch über viele Seiten geschrieben sind damals nicht vorstellbar. Die Zahl 6732 wird zu: „תתקתתתתתתקיתתקתתתתתתייבTav“, Übersetzer multiplizieren in Unkenntnis 1000-fach, das Wissen um die Sonderzeichen geht verloren. Mathematik ist in frühen Mittelmeerkulturen ohne NULL, Dezimalen und Division kaum bekannt. Man zählt Ziegen und Frauen, die Evangelisten rechnen so falsch wie heutige Urwaldindianer. Multiplizieren per Abakus ohne Dezimalen dauert lange, dividieren geht gar nicht, Multiplikation und Subtraktion als Kombination übersteigt die Fähigkeiten. Frühe Autoren nutzen für Zahlen über 400 oft hieratische Zeichen, die Zeichen sind späten Lesern unbekannt. Mit römischen Zahlen wie LXIV * CXXVII rechnen ist fast immer falsch.

    3) Wo haben die Hebräer ihre Reiche von David und Salomon her?
    Um 1000 v.C. übernehmen die Hapiru Räuberbanden in Canaan das Phönizisch ihrer nördlichen Nachbarn, es wird zum identischen Althebräisch. Eine Kultur der Hapiru ist nicht belegt, Der erste überlieferte Text ist der Gezer Kalender von 925 v.C. eine Agrarhilfe welche das Jahr in 7 Abschnitte teilt Es gibt 10 Texte in Althebräisch ohne religiöse Inhalte. Bekannt sind die Witwen-Petition von 700 v.C. und der Lachish Brief von 589 v.C. Mit der Eroberung Palästinas durch die Assyrer ab 800 v.C. wird Althebräisch durch Aramäisch verdrängt, mit der Versklavung der Männer um 587 v.C. geht es unter. Die Perser ersetzen 550 v.C. die Assyrer und regieren fortan Palästina, Libanon und Ägypten bis 320 v.C. mittels Gouverneur in Megiddo. Der Tanach entsteht erst nach 250 v.C. in der neuen sakralen Priesterschrift als Mittelhebräisch in aramäischer Quadratschrift, die hebräische Kultur als Weltreich ist reine Phantasie.

    4) Wer schreibt den Tanach in „Hebräisch“ ganz ohne eine Schriftsprache ?
    Im Buch Nehemiah des Tanach, der nach Rabbinerlehre 431 v.C. geschrieben wurde, ist Eliashib ein Zeitgenosse von Alexander dem Großen (356-323 v.C.), in der Sache vergleichbar als wenn Napoleon absolut sicher die „Hitler Tagebücher“ geschrieben hat.

    Die Perser stationieren nach 495 v.C. angeheuerte Hapiru Söldner als Grenzwachen auf der Nilinsel Elephantine nahe Assuan. Bereits in der 3.ten Dynastie (2708-2285 v.C.) Ägyptens gibt es Tempel für Gott Khnum und Göttin Satis erbaut von Pharao Pepi I. Eine Textsammlung in Aramäisch, Hieratisch, Demotisch und Altgriechisch wird dort als Elephantine Papyri entdeckt mit einem Papyrus von 407 v.C. als Brief in Aramäisch an den persischen Gouverneur Bagoas in Megiddo. Der biblische Wiederaufbau von Jerusalem um 530 v.C. ist widerlegt und auf die Zeit nach der persischer Herrschaft gut 250 Jahre verschoben. Der Versuch Jerusalem nach der Zerstörung von 587 v.C. aufzubauen führt zum militärischen Eingreifen der Perser unter Sanballat

    Der Passover-Brief von 419 v.C. belegt jüdische Riten der Grenzsoldaten, gesprochen und geschrieben wird Aramäisch, Hieratisch, Demotisch und Akkadisch. Gehuldigt wird den Nilgöttern Khnum und Satis, der Jahwe Kult ist längst vergessen. Andere Papyri nennen Judäa persisch Yehud, die Nennung persischer Könige Cambyse (529–522 v.C.) und Darius II (425–405 V.C.) belegen die politische Bindung an Babylon. Der Wechsel vom westsemitischen Althebräisch 1000 v.C. bis 587 v.C. zum ostsemitischen Mittelhebräisch in aramäischer Quadratschrift, erstmalig nach 250 v.C. genutzt, ist zeitlich unklar, dazwischen liegen 300 Jahre persische Besatzung mit Aramäisch als Schrift und Sprache mit einem alles dominierenden religiösen Baal Kult

    5) Der Tanach entsteht nach 250 v.C. in Mittelhebräisch
    Die Literatur nutzt den Begriff Althebräisch, meint aber „Mittelhebräisch“, bekannt als „Tiberian Hebrew“. Mittelhebräisch entsteht erst nach 250 v.C. als sakrale Priesterschrift in Aramäischer Quadratschrift, es ist dem Volk unbekannt. Nahezu alle gefundenen Texte aus Palästina mit religiösem Inhalt sind in Mittelhebräisch, sie entsteht vor 73 n.C. Die Kulturen des Mittelmeerraums wie Latein, Hebräisch, Altgriechisch, altägyptische Keilschrift, Hieratisch, Demotisch, Akkadisch, Phönizisch, Aramäisch kennen keine Null, Dezimalen oder Vorzeichen als negative Zahl. Es gibt nur 9 einstellige Zahlen. selbst die Römer nutzen nur ganze Brüche wie 1/12, unser Jahr hat 12 Monate, die Stunde 60 Minuten, Worte wie Dutzend oder Gros sind üblich. Die Null des indischen Astronomen Brahmagupta wird erst nach 750 n.C. ins arabische Dezimalsystem übernommen.

    Mathematik ist in diesen Kulturen ohne NULL, ohne Dezimalen, Division und Brüche unmöglich, man kann Ziegen zählen. Die Evangelisten können Zahlen so wenig addieren wie Urwaldindianer, Addition sind falsch, multiplizieren per Abakus ohne Dezimalen dauert, dividieren geht nicht, Multiplikation kombiniert mit Subtraktion übersteigt die Fähigkeiten. Die Autoren der Septuaginta lassen 6.732.000 Israeliten 40 Jahre durch die Wüste latschen, so viel wie Israel Einwohner hat.

    Die Religiotie beruft sich willkürlich auf die Entstehung der Bibel um 600 v.C. unter der assyrisch-persischen Baal Religion in einer Schrift, die nach 250 v.C. entsteht. Religiöse Texte spiegeln überwiegend sumerische Mythen wieder. Babylon (akkadisch Babilla) wird um 1900 v.C. als Sumu-abum gegründet. Mit dem Ende der Sumerer wird Babylon um 1800 v.C. Zentrum der Amoriter. König Hammurapi (1792-1750 v.C.) schafft eine Verwaltung, errichtet mit Sklavenarbeit große Bauwerke, Bewässerungen und schafft auf Basis mit dem Codex Ur-Nammu (2100 v.C.) und Codex Lipit-Ištar (1930 v.C.) den bekannten Codex Hammurapi, in 282 Paragraphen sind im Detail die Rechte der damaligen Gesellschaftsklassen beschrieben

    6) Die Propheten und Götter des Tanach sind Kopien viel älterer Mythen
    Ugarit existiert ab 7000 v.C, als Gott wird El (Genesis). verehrt. Ein Mythen Zyklus in Keilschrift von 1200 v.C. beschreibt Baal als Regengott, der Wind, Wolken und Regen beherrscht, die Dürren beendet und Fruchtbarkeit spendet. Ugaritische Götzen sind El, Yamm, Dagan, Mot, Anath, Kothar, Baal (Sohn von El) und Asherah (Frau von El). Die Stadt Ugarit wird 1192 v.C. von Seeräubern zerstört, die wehrhaften Männer der Stadt leisten Tribut in Hattusa

  19. #19 von holey spirit am 6. März 2014 - 11:57

    emporda

    Kenn ich schon.

    https://blasphemieblog2.wordpress.com/2014/02/13/bibel-autoren-erfanden-kamele/comment-page-1/#comment-156555

    [http://religioten.wordpress.com/2013/09/12/historische-fakten-die-religion-ignoriert/

  20. #20 von Barkai am 6. März 2014 - 12:44

    Es hat weder frühe Hebräer noch die “Patriarchen” der Bibel wie Moses, Noah, Isaak, Abraham, David usw. jemals gegeben

    Moses wird nirgendwo als Patriach bezeichnet und David, der als Begründer des angeblich künftigen Königshauses gilt, kann natürlich in strenger Bedeutung des Wortes patriach als solcher bezeichet werden, allerdings gilt David nicht als einer der Patriachen der Juden.

    Eine Zahlenlogik existiert in „Mittelhebräisch“ nicht und führt zu absurden Werten. Menschen verstehen Zahlen nur als Teil der Sprache und Umwelt. Mengen wie 603.550 Männer (4.Moses 1) in Mittelhebräisch über viele Seiten geschrieben sind damals nicht vorstellbar. Die Zahl 6732 wird zu: „תתקתתתתתתקיתתקתתתתתתייבTav“, Übersetzer multiplizieren in Unkenntnis 1000-fach, das Wissen um die Sonderzeichen geht verloren. Mathematik ist in frühen Mittelmeerkulturen ohne NULL, Dezimalen und Division kaum bekannt. Man zählt Ziegen und Frauen, die Evangelisten rechnen so falsch wie heutige Urwaldindianer.

    Die Evangelsiten mögen sich nicht mit Mathematik ausgekannt haben, aber sie haben nicht Hebräisch geschrieben.

  21. #21 von emporda am 6. März 2014 - 19:17

    @Barkai
    Die Römer und Altgriechen hatten ebensowinig eine NULL und Dezimalen gekannt wie alle anderen Schriften im Mittelmeerraum. Die Römer und andere Kulturen hatten einige feste Brüche wie etwa 1/12, der heute in vielen Begriffen wiederzufinden ist. Lediglich die frühen Inder um 1500 v.C. und Maya haben die Logik der NULL erkannt und umgesetzt. Die Null des indischen Astronomen Brahmagupta wird nach 750 n.C. ins das arabische Dezimalsystem übernommen.

    Der Julianisch Kalender von 45 v.C. hat noch keine absoluten Jahreszahlen, man rechnet mit Regierungsjahren des jeweiligen Herrschers. Stirbt der, geht es von vorne mit dem Jahr 1 los. Das Kalenderjahr 1 v.C. und umittelbar darauf das Jahr 1 n.C. unserer Zeitrechnung entspricht dem Wissen der damaligen Zeit. Der Mönch Dionysius Exiguus verändert 533 n.C. die Geburt Jesu auf das Jahr 1, was 350 Jahre lang bis zur Chronik des Mönchs Regino von Prüm niemand beachtet. Andere „Heilige“ schätzen von 3 v.C. bis einige Jahre nach C. König Herodes, der als Bibel-Fiesling Jesusu veruteilt hat, ist bereits 4 v.C. gestorben.

    Trotzdem gab es bemerkenswerte Denker, der Hyksos Ahmes nennt um 1550 v.C. im Rhind Papyrus in Hieratisch die Zahl Pi=3,160494 als erste Näherung mittels Pi=(16/9)² sowie gerade und ungerade Zahlen. Die Pi Dezimalen sind von heute, Hieratisch hatte nur gerade Zahlen und sehr kompliziert zu schreibende ganzzahlige Brüche. Auf religiöses Geschwurbel hatte das alles keinen Einlfuß, die Priester haben es sowieso nicht verstanden und Wissen galt ihnen als eitler Luxus, der auf dem Weg ins göttliche Paradies nicht erlaubt ist (Augustinus von Hippo 354-430 n.C.). Nicht umsonst ist in der Bibel Pi =3,0, was in den USA 1897 das Indiana Gesetz 246 auf ewig festlegt hat.

    Wie die wohl die runden Konturen aller Raketen berechnet haben

  22. #22 von deradmiral am 6. März 2014 - 19:41

    @emporda
    nach dem Indiana-Pi-Gesetz wurde Pi auf 3,2 festgelegt und das Gesetz wurde vom Senat abgelegt. Bitte aus Deinem Text streichen oder entsprechend verbessern.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Indiana_Pi_Bill

  23. #23 von deradmiral am 6. März 2014 - 19:41

    Im übrigen hatte dieses Gesetz keinerlei religiösen Hintergrund.