Spaniens Kirche fürchtet die Enteignung der Mezquita (Moschee) von Córdoba

Um die imposante Moschee-Kathedrale Mezquita im südspanischen Córdoba ist ein Streit entbrannt: Die katholische Kirche hatte das Bauwerk, eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Spaniens, 2006 gegen eine Gebühr von 30 Euro als ihr Eigentum registrieren lassen. Dieser Vorgang blieb jahrelang unbemerkt, bis nun eine Bürgerinitiative Protest erhob.

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Die Kirche verwalte den Gebäudekomplex seit fast 800 Jahren, und nie sei ihr Eigentum infrage gestellt worden.

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Juristen geben der Kirche recht: Nach der Rückeroberung 1236 habe König Ferdinand III. die Mezquita dem Bistum übergeben. Das entspreche auch geltendem Gesetz.

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[http://www.rp-online.de/politik/spaniens-kirche-fuerchtet-die-enteignung-der-mezquita-von-cordoba-aid-1.4073252

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  1. #1 von deradmiral am 1. März 2014 - 18:25

    So wird der Raub der muslimischen Architektur jetzt auch noch für 30 Euro legalisiert. Wir werden nicht vergessen, dass die christlichen Eroberer die Bücher der Bibliothek von Cordoba allesamt verbrannt haben und hierfür drei Tage benötigten. Wir vergessen auch nicht, dass die Christen ihre Versprechen gegenüber den Juden gebrochen haben und mit der spanischen Inquisition eine unbeschreibliche Terrorherrschaft mit dem Ziel der Verfolgung von Muslimen und Juden errichtet haben. Und wir vergessen auch nicht, dass sie sich jetzt mit den geistigen Großtaten der unterdrückten, vertriebenen und ermordeten Bewohner von Cordoba schmücken.

    Die Katholiken in Cordoba sind kulturelle Schmarotzer und Räuber und die Tatsache, dass sie in (!) die Moschee eine Kapelle gebaut haben, entlarvt ihr Unvermögen der Kultur ihrer Opfer etwas entgegen zu setzen.

  2. #2 von uwe hauptschueler am 1. März 2014 - 21:38

    interessant wäre es zu wissen wem die katholische kirche gehört. den gläubigen sicherlich nicht, denn die haben dort nichts mitzuquaken.