Das erste koschere Bier aus Sachsen

Foto: Screenshot

Wer den Geschmack eines erfrischenden Pilses liebt und auf koschere Produkte nicht verzichten kann
oder möchte, der bekommt durch das SIMCHA Pils eine gute Alternative geboten
seine Genusspalette zu erweitern!

Koscheres Bier – Was ist an SIMCHA Bier koscher?

Die Produkte der Zulieferer, für unser SIMCHA Pils, müssen koscher Zertifiziert sein.
(koscher – im rechten Zustand tauglich) Das bedeutet, dass das gesamte Produktions-, Ernte- und Verarbeitungsverfahren unter der Kontrolle eines Rabbiners steht. Damit werden inhaltliche und
qualitative Ansprüche erfüllt, welche über die üblichen Anforderungen des natürlichen Anbaus, ohne Zusätze, hinausgehen.

Toleranzen bei dem gesamten Herstellungsprozess sind enger gesteckt. Die Anforderungen an die
Sauberkeit werden überwacht und garantiert.

Die Brauerei darf keine Mischproduktion von Bier und z. B. Wein gemeinsam zur gleichen Zeit
verarbeiten und / oder abfüllen.

Quelle:

[http://www.simcha-sachsen.de/Seiten/deutsch/home-de.html

  1. #1 von dezer.de am 24. Februar 2014 - 16:03

    Im Labor wird man kann unterschied zwischen einem „koscheren“ und einem „unkoscherem“ Bier feststellen können. Wie auch, als wenn das Beäugen eines Rabbis oder so schwachsinnige Regeln wie „Die Brauerei darf keine Mischproduktion von Bier und z. B. Wein gemeinsam zur gleichen Zeit verarbeiten und / oder abfüllen.“ irgendeinen Einfluss auf die Qualität des Bieres haben könnte. Schwachsinnigster Hokuspokus aus der Bronzezeit trifft auf Technik des 3. Jahrtausends… Paradox trauriger Irrsinn.

  2. #2 von Gerry am 24. Februar 2014 - 16:07

    Noch Fragen warum Religion schwachsinnig ist?
    Das einzige was dieses Bier von einem beliebigen anderen Bier nach dt. Reinheitsgebot unterscheidet ist dieser Fetzen Papier auf dem „Zertifikat“ steht.

    Anseinend waren die Juden die ersten die diesen Zertifikats-Bockmist angefangen haben.

  3. #3 von Uwe Kalkbrenner am 24. Februar 2014 - 16:31

    Beim Barte des Propheten:
    Bevor diese bahnbrechende Hopfen – Bestimmung reifte, was koscher zu sein hat, was nicht,hatten die Herren sicher wiederholt 3,0 Promille auf dem Kessel.
    Dieser engelsgleiche Zustand mag dem religiösen Betrachter koscher erscheinen, aber offen gesagt, ganz knusper sind die Jungs nicht.
    Da scheint mir Hopfen und Malz verloren.

  4. #4 von Netizen am 24. Februar 2014 - 16:34

    @dezer: Genau wie z.B. die meisten Globuli chemisch nicht zu unterscheiden sind von normalem Haushaltszucker. Der gleiche Schwachsinn in grün.

  5. #5 von drawingwarrior am 24. Februar 2014 - 16:43

    Koscher besoffen ist auch besoffen!
    Ich ziehe alkoholfreie Getränke vor, weil in meiner Familie Alkohol und Alkoholismus Schlimmes angerichtet haben.
    Ich bevorzuge einen klaren Kopf und der sagt mir gerade, das diese ganze Koscher-Geschichte ein Arbeits- und Geltungsbeschaffungsprogramm aus dem Hause „Boha, Glaubse…“ handelt.

  6. #6 von Mreins am 24. Februar 2014 - 16:55

    Deutsches Bier ist soweit ich mich erinnern kan generel koscher…

    http://kosher-germany.com/koshergermany/de/kosher-alcohol-list-4

    Barkai wird da sicher mehr dazu wissen.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 24. Februar 2014 - 17:17

    Geiles Logo oben links: Die beiden Dreiecke des Davidsstern als Teil von Cocktailgläsern darzustellen. Chapeau an den Grafiker!

  8. #8 von IWe am 24. Februar 2014 - 18:34

    Das Ganze ist ein Marketing-Gag: Wie schon bemerkt: Bier ist in Deutschland immer koscher aufgrund des hier geltenden Reinheitsgebots. Da aber in anderen Ländern andere Regeln gelten und Bier auch mit Geschmackszusätzen versehen werden darf, würde in Israel niemand Bier ohne Koscher-Zertifikat importieren. Und in Deutschland gibt es genug nicht-jüdische Deutsche, die glänzende Augen bekommen, nicht nur vom Rausch, sondern auch vor Glück, weil sie koscheres Bier trinken. Wen es glücklich macht …

    Was mich an der ganzen Sache mehr stört, ist die Verbindung zwischen dem Bier, den sächsischen Israelfreunden und der Judenmission.

  9. #9 von Barkai am 24. Februar 2014 - 18:35

    @mreins,

    Barkai wird da sicher mehr dazu wissen.

    ich bedanke mich fürs Vertrauen.

    Deutsches Bier ist soweit ich mich erinnern kan generel koscher…

    Ja, soweit ich mich erinnern konnte, auch (nur halt an Pessach nicht)

    Vodka, Kaffee und Tee sind eigentlich auch generell koscher…
    also habe ich mal schneel gesucht, was vertrauenwürdige Internet-Seite dazu zu sagen haben.

    Selbst ein Händler mit Judaica (jüd. Kultusgegenstände wie Menora aber auch jüd. Schmuck) und koscherer Dinge, räumt freimütig ein, dass das meiste Bier kein heshscher braucht. Stouts (wie Guiness) baer auch Bier mit Geschmachszusätzen brauchen jedoch ein hechscher. Ein Händler, der mit zertifizierten Produkten Umsatz macht, würde wohl kaum schreiben, dass bestimmte Biere auch ohne Zertifikat ok sind.
    [http://www.milechai.com/judaism/kosher-beer.html

    und ask the rabbi ist auch der Meinung, dass die Standard Biere kosher seien
    [http://www.asktherabbi.org/DisplayQuestion.asp?ID=720#.Uwt_R4U4xLY

    Dieses kosher zertifizierte Bier ist wohl ein weiterer kosher marketing gag. In Deutschland ist sowas kaum verbreitet, aber ich habe davon gelesen, dass es in israel aber auch den USA schon die unsinnigsten kosher zertifizierungen gab/gibt. So wurde milchiges schon als „glatt kosher“ angeboten/zertifiziert, obwohl „glatt kosher“ eine Kategorie in der (aschkenasischen) Fleisch Zertifizierung ist und milchiges nie glatt kosher sein kann.

    was mich bei dieser lustigen Zertifizierung aber so gar nicht wundert, ist, dass Yitzhak Ehrenberg seine Hände da mit im Spiel hatte/hat (auf dem screen short ist er zu sehen, er ist der mit dem langen grauen/weißen Bart).

  10. #10 von uwe hauptschueler am 24. Februar 2014 - 18:35

    gesetzlich vorgeschrieben sollte folgender aufdruck auf allen lebensmittelverpackungen werden:“enthält schweineblut in homöopathischen, c100, dosen.“ das würde uns eine menge verrückter vom hals halten.

  11. #11 von Fuddman am 24. Februar 2014 - 19:49

    Bei Kontrollen verlasse ich mich dann auch lieber auf das Gesundheitsamt in Lebensmittelbetrieben als auf einen Rabbi. Und wenn die Geschmacksbeschreibung lese, „eher geschmacklich neutralen“ dann habe ich auch kein Interesse an dem Bier.
    Bezüglich des Logos wäre noch zu sagen, das der Davidstern (Hexagram) auch das Zunftzeichen der Brauer und Mälzer ist und da dann Braustern heißt. http://de.wikipedia.org/wiki/Brauerstern

  12. #12 von Mreins am 24. Februar 2014 - 21:13

    Etablierte deutsche Brauereien setzen eher auf christliche Biersorten:

    Jever Nun
    Fürbittburger
    Binding Römerbrief
    Berliner Kindl weiß es
    Käßmann Urpils drive
    Beck’s Beschneidungsbock
    Schöpferhoffer

  13. #13 von Willie am 25. Februar 2014 - 03:08

    Die Brauerei darf keine Mischproduktion von Bier und z. B. Wein gemeinsam zur gleichen Zeit
    verarbeiten und / oder abfüllen.

    Dann hoffen wir mal, dass die Brauerei nicht expandiert, mit Niederlassungen und in der Abfüllung von weiteren Produkten, oder von einem großen wie InBev übernommen wird. Um dann das Unkoschere zu vermeiden, müssten die ja alle Produktionsstätten während der Herstellung stilllegen oder auf „nur koscher“ ausrichten. 😆

  14. #14 von holey spirit am 25. Februar 2014 - 03:54

    Kann Spuren von Erdnuss enthalten.

  15. #15 von Netizen am 25. Februar 2014 - 08:04

    @hs:

    „Kann Spuren von Erdnuss enthalten.“

    http://www.ruthe.de/index.php?pic=756

  16. #16 von Netizen am 25. Februar 2014 - 08:09

    @Mreins:

    Moses‘ Weiße
    Hasserömer
    Wahnsteiner
    Paulusaner

  17. #17 von Noch ein Fragender am 25. Februar 2014 - 09:03

  18. #18 von Wolfgang am 25. Februar 2014 - 16:37

    Das waren noch Zeiten, als aus Wasser Wein gemacht wurde!

    Waren? Das geht doch heute immer noch. Früher war das mal ein Wunder, aber heute ist das eine Straftat.

  19. #19 von klauswerner am 25. Februar 2014 - 16:43

    Gehört das nicht hier hinein:
    Religion und Humor: Kein Widerspruch??

  20. #20 von Yeti am 26. Februar 2014 - 16:04

    @netizen: „Hasserömer“ ist der Hammer schlechthin. Danke, ymmd!
    @ Wolfgang: Zitat Wolfgang Ambros:
    „… mir geht es wie dem Jesus, nur hab‘ ich nicht die Klasse. Denn ich verwandle nur den Wein in Wasser, das ich lasse!“