Ehebruch im Sudan: Von 7 Männern vergewaltigt: Opfer droht Steinigung

Einer 18-jährigen Äthiopierin droht im Sudan die Steinigung, nachdem sie im August von sieben Männern vergewaltigt wurde – ihr wird Ehebruch vorgeworfen. Die junge Frau, die noch dazu im neunten Monat schwanger ist, sitzt derzeit laut einer Frauenrechtsorganisation ohne Matratze, angemessene Nahrung und Kleidung im Gefängnis.

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[http://www.krone.at/Welt/Von_7_Maennern_vergewaltigt_Opfer_droht_Steinigung-Ehebruch_im_Sudan-Story-394134

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  1. #1 von dezer.de am 19. Februar 2014 - 18:01

    Die perverse Umkehr alles Richtigen/Menschlichen. Legitimiert durch Religion.

  2. #2 von oheinfussel am 19. Februar 2014 - 18:41

    Kann sich nur um die Religion der Liebe handeln

    Aber bei uns gibts auch welche, die Frauen, die sich ein Herz fassen und Anzeige erstatten, beleidigen, diffamieren und beschimpfen, da steht dann sofort fest, dass sie ja nur lügen kann, übertreibt oder Rache. Da wird der Täter, selbst, wenn er verurteilt wurde, noch im Schutz genommen und der Frau Vorwürfe gemacht, wie sie denn sein Leben zerstören könne.

    Ach, sie hat sein Leben zerstört???

  3. #3 von Barkai am 19. Februar 2014 - 19:13

    @fussel,
    du liegst falsch. Es handelt sich um die Religion des friedens, Anhänger der Friedensreligion sind die absolute mehrheit im Sudan (um 97%). Die Religion der Liebe hat ca 1,5% Anhänger im Sudan.

    (Die Anhänger der Religon der liebe sind im Südsudan in der Mehrheit)

  4. #4 von Netizen am 19. Februar 2014 - 20:53

    Islamisten haben da Berufserfahrung: 2008 wurde in Somalia ein 13-jähriges Mädchen, nachdem sie ihre Vergewaltiger angezeigt hatte, wegen Sex außerhalb der Ehe verurteilt und in einem Stadion vor rund tausend Zuschauern gesteinigt.

    Die Scharia ist keine Rechtsprechung, sondern Rechtsbrechung.

  5. #5 von oheinfussel am 19. Februar 2014 - 21:07

    @Barkai

    Oh Verzeihung, mein Fehler

    @Netizen

    Ich geh mich dann mal spontan erbrechen…

  6. #6 von Hal am 19. Februar 2014 - 21:23

    Was sind Religionen anderes als kodifizierte Unmenschlichkeit, Machtinstrumente und ein sorgenfreies Leben für privilegierte Religionsführer?

  7. #7 von Uwe Lehnert am 19. Februar 2014 - 23:33

    Das muss eine Falschmeldung sein! Denn der Islam ist eine Religion des Friedens, der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit. Und wer das nicht glaubt, der wird dran glauben müssen. So einfach ist das!

  8. #8 von Wolfgang Brosche am 20. Februar 2014 - 01:00

    Ich weiß nicht, ob ich die Story schon mal erzählt hab; aber sei´s drum – sie bekräftigt nur, daß man auch den „zivilisierteren“ Katholiken nicht trauen darf, wenn sie behaupten, sie seien auf der Seite der Frauen – das waren sie Jahrhunderte nicht und sie hängen sich jetzt nur zwangsweise den Lendenschurz der Frauenversteher um – dahinter lauert das klerikale Machtinstrument!!!
    Die Mutter einer Freundin in einem kleinen erzkatholischen Nest in Westfalen war so unaufgeklärt und dumm gehalten worden, daß sie im Jahre 1943 von eine kurzfristig dort stationierten Soldaten schwanger wurde ohne zu wissen, wie das Kind zustande kam. Als man was bemerkte, war der Mann längst über alle Berge an der Front in Frankreich.
    Damit sie der Familie keine Schande im Ort machte, wurde sie 50 Kilometer weiter (damals eine Tagesreise) in einem Dorf bei Verwandten untergebracht. Ihre Tochter ließ sie nach der Geburt dort – das Kind wuchs dort als Bankert auf, wurde als Magd ausgenutzt, bekam nie einen Mann (wie auch als Uneheliche im katholischen Hinterlnd) und sah 50 Jahre später so alt aus wie ihre 20 Jahre ältere Mutter. Die Menschen im Heimatort haben nie erfahren, daß es dieses „Kind“ gegeben hat – bis in die frühen 2000er Jahre, als die Mutter starb.
    Die Mutter hat nie geheiratet – einerseits weil sie sich schämte, keine Jungfrau mehr zu sein, andererseits weil sie sich fürchtete, daß die Geschichte dann herauskäme und drittens weil sie glaubte, so büßen zu müssen für ihren „Fehltritt“ aus Dummheit – katholisch gewollter Dummheit!
    Das mag sicher nicht so schlimm sein wie die Steinigung – ist aber ein Beleg für die Frauenverachtung, Kinderverachtung und „Recht“gläubigkeit der Katholiken.
    Gleich zwei zerstörte Leben – wenn ich nur daran denke, könnte ich mir meine restlichen Haare ausraufen! –
    Ich weiß von einem anderen Fall in eben dieser frommen westfälischen Stadt – ach, sagen wir´s doch – in Paderborn; einige Betroffene leben noch.
    50er Jahre – ältere Freunde von mir, die damals ein Geschäft hatten wunderten sich über die ständige Traurigkeit, die eklatante Ängstlichkeit eines Lehrmädchens; sie kümmerten sich rührend um die 16jährige, die endlich den Mut fand zu berichten, daß ihr Stiefvater, CDU-Tier im Stadtrat, einflußreich und in beste Geschäfte mit dem katholischen Generalvikariat verbandelt, nicht nur sie sondern auch ihren Bruder mit Wissen der betschwestrigen Mutter regelmäßig mißbrauchte. Es gab keine Möglichkeit, den Mann anzuzeigen; meine Freunde haben mir das 40 Jahre post festum erzählt und schämten sich zutiefst, daß sie damals nicht den Mut gehabt haben, etwas zu unternehmen. Sie hatten zwar versucht zu vermitteln, aber der Mann drohte, ihre geschäftliche Existenz zu vernichten was er zweifellos konnte. Die Ungeheuerlichkeiten á la, die Kinder hätten es ja herausgefordert kriegten sie auch noch zu hören.
    Und sie sahen den Kerl jeden Sonntag lauthals singend in der ersten Reihe des Domes!
    Die beiden Kinder, jetzt ja in den sechzigern, wurden nahezu zwangsläufig zu dem, was die braven Katholiken „gescheiterte Existenzen“ nennen.
    Ich weiß auch von einer Frau, die sich nach qualvollen zwei Jahren, in denen sie der eigene Vater mißbraucht hatte, endlich traute, das wenigstens in der Beichte zu sagen – die wurde fast aus dem Stuhl rausgeschmissen: wie man sowas von seinem eigenen Vater sagen könne, sie sei es wohl, die den Vater verführt hätte… gerade mal eine Generation her!

    Soviel also zur Sexualmoral der Katholiken… Ich überzeugt, daß es noch heute ähnliche Fälle genug gibt…

  9. #9 von Wolfgang am 20. Februar 2014 - 08:02

    Einmal Kirche immer Kirche, einmal Dummheit, immer Dummheit. Und es gibt immer noch diese elende Behauptung, da ist ein Gott!
    Ach du lieber Gott!