Nigeria: Gleichgeschlechtliche Liebe ist nun Schwerverbrechen

In Nigeria müssen Bürger, die „einen gleichgeschlechtlichen Ehevertrag oder eine eingetragene Partnerschaft eingehen“, ab sofort mit bis zu 14 Jahren Gefängnis rechnen. Laut einem Bericht von Tagesschau.de erklärte ein Sprecher von Präsident Goodluck Jonathan, dies entspreche den kulturellen und religiösen Wertvorstellungen.

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[http://www.tagesschau.de/ausland/nigeria-homophobie100.html

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  1. #1 von Randifan am 14. Januar 2014 - 16:17

    Vermutlich kommt ein Mörder und Dealer viel billiger davon.

  2. #2 von deradmiral am 14. Januar 2014 - 16:57

    Drogendealer können in Nigeria mal eben 15 Jahre Gefängnis bekommen. Für Raub, Vergewaltigung und Mord gibt es die Todesstrafe.

  3. #3 von dezer.de am 14. Januar 2014 - 17:00

    „dies entspreche den kulturellen und religiösen Wertvorstellungen.“ ??? Was? weiß das unser herzensguter Papst? und vor allem weiß das unser uns so sehr liebender und gnädiger Gott? Kann Franzl mal seine durchgedrehten Pitbulls zurückpfeifen bitte.

  4. #4 von AMB am 14. Januar 2014 - 17:09

    Religiöse Wertvorstellungen haben selten mit Werte oder Menschlichkeit zu tun.

  5. #5 von Avanagor am 14. Januar 2014 - 17:52

    Herzlich willkommen im nigerianischen Mittelalter…

    Wann begreifen diese Bekloppten endlich, dass Homosexualität etwas völlig Natürliches ist?

  6. #6 von andreasaa am 14. Januar 2014 - 18:15

    Zum Glück wehrt sich die Kirche gegen solche menschliche Verachtung.

    Kämpft dagegen wie gegen Abtreibungen.

    Man muss sich fragen warum nicht mehr Leute „eintreten“.

  7. #7 von Deus Ex Machina am 14. Januar 2014 - 18:45

    “ dies entspreche den kulturellen und religiösen Wertvorstellungen.“

    –> Also Leute ins Gefägnis zu stecken für…..nichts? Wem entsteht ein Schaden durch eine gleichgeschlechtliche Beziehung?
    Manche Kulturen haben offenbar noch einen langen Weg vor sich.

  8. #8 von Torchy am 14. Januar 2014 - 19:12

    Neben dem Angewidertsein über das dazugehörige Menschenbild frage ich mich, wieso es in ein und demselben Land möglich ist, einen Ehevertrag abzuschließen bzw. sich eine Partnerschaft eintragen zu lassen und gleichzeitig dafür bestraft zu werden, wenn man es tut.
    Das ist doch so, als könne man im Vatikan Kondome kaufen, darf die dann dort aber nicht besitzen… Oder hab ich da was falsch verstanden?

  9. #9 von Gottmagus am 14. Januar 2014 - 20:29

    Christentum und Islam, die Religion der Liebe, in Action und schon wird jemand dafür bestraft anders zu sein. Glaubt man wikipedia, besteht Nigeria zu 50% aus Muslimen und zu 48,8 % aus Christen, wobei die Protestanten 3/4 und die Katholiken 1/4 der Mannschaft stellen. Es ist also ein multireligiöses und multikonfessionelles Großprojekt aus Gruppen, die vereint im Haß gegen einen Dritten sind.

  10. #10 von Gelmir am 14. Januar 2014 - 20:40

    Das ist ein herber Schlag für alle Fundi-Christen. Wieder eine Gelegenheit weniger, „Christenverfolgung“ schreien zu können.

    Wo soll das nur hinführen…. 😯

  11. #11 von drawingwarrior am 14. Januar 2014 - 21:22

    Gleichgeschlechtliche Liebe ist, war und wird niemals ein Verbrechen sein. Diese „Gesetze“ gehören in eine Kategorie mit den Rassengesetzen des Dritten Reiches, den Apartheitsgesetzen in Südafrika und der Rassentrennung in den Staaten.
    Wer diesem Blödsinn auch nur den Hauch eines Argumentes einräumt, ist an den kommenden Greulen gegen diese und andere Menschengruppen, die nicht einer religiösen Doktrin entsprechen, mitschuldig.
    Ich hänge mich mal sehr weit aus dem Fenster und prophezeie, das der nächste Neslon Mandela ein Homosexueller sein wird.
    Überflüssig zu erwähnen, dass die RKK dann als Vorreiter einer weltweiten Homosexuellen-Bewegung für die Gleichberechtigung der Schwulen und Lesben eintritt, ja, man könnte sagen, sie sozusagen erfunden hat.
    Schön, das heute auch in der letzten Ecke dieses Planeten Kameras und Tonaufzeichnungsgeräte zu finden sind, die die Wahrheit bewahren um sie denen um die Ohren zu hauen, die wieder einmal leichtfertig mit andere Leute Leben umspringen, weil es ihr Gehirnparasit befiehlt.
    Fressen-Kotzen!

  12. #12 von Hypathia am 14. Januar 2014 - 22:13

    Nigeria – Uganda – Kamerun – Russland – und noch einige mehr = Religiotioasen für Vernunftsverweigerer

  13. #13 von Willie am 15. Januar 2014 - 03:41

    Solche Gesetzgebungen dienen einzig und alleine der Diffamierung und Erpressung von Andersdenkenden.

  14. #14 von Barkai am 15. Januar 2014 - 12:13

    @admiral,
    in den muslimisch domineirten Bundesstaaten mit Sharia-rechtsgebung gibt es schon laenger fuer homosexueller Handlungen die Todesstrafe. Das jetzige Gesetz ist lediglich ein neues, bundesweites Gesetz und erfasst „nur“ Faelle, wo die Leute heiraten/sich verpartnerschaften wollten.

    @Avangor,
    Mittelalter herrscht doch schon laenger in Nigeria (schliesslich gibt es auch Bundesstaaten, wo auf homosexuelle Handlungen bereits die Toddesstrafe geht; s. Ausfuehrungen an den admiral oder an Gottmagus)

    @Gottmagus,
    aehm nein, es handelt sich hierbei um christliche (und evtl noch ein paar muslimische) Nachzuegler. In den islamisch dominierten Bundesstaaten Nigerias mit Sharia, ist die Todesstrafe fuer Homosexualitaet schon lange vorgeschrieben. Und fuer den „Tatbestand der Homosexualitaet“ reichen schon sex. Handlungen, es muss nicht erst bis zum Ehevertrag kommen.

    @Torchy,
    ich glaube (bin mir nicht sicher), dass das Gesetz auch Versuche oder eingegangene Ehen/Partnerschaften im Ausland utner Strafe stellt.
    Wenn ein Nigerianer also im Ausland lebt, dort jemanden gleichen Geschlechts findet, den er ehelichen moechte und das dann ggf auch tut, dann kann er bei besuch/Rueckkehr nach Nigeria Schwierigkeiten bekommen.
    (Die Rueckkehr anch nigeria muss dbei nicht unbedingt freiwillig sein. nicht alle freien Staaten erkennen Homosexualitaet als Asylgrund an. Deutschland bsplw erkennt es nicht an.)