Gibt es christliche Werte & christliche Moral? (2)

Eine natürliche Erklärung für die kulturunabhängige Existenz der moralischen Kerngebote liefern uns Evolutionsbiologie und -psychologie. Für sie liegt der Ursprung der Moral in dem Nutzen ihrer Gebote für das Überleben des Menschen. Deshalb findet man Ansätze von moralischen Verhalten auch schon bei manchen Tieren. Vermutlich sind die moralischen Gebote älter als die Religion, zumindest das instinktive Verhalten nach ihnen. Die Gebote funktionieren nach dem Motto: wie du mir, so ich dir. Wenn du mich nicht wegen jeder Kleinigkeit tötest, töte ich dich nicht wegen jeder Kleinigkeit. Wenn du mich nicht belügst, belüge ich dich nicht. Wenn du mir in der Not hilfst, helfe ich dir usw. Dass die Kerngebote der Moral in dieser Verhaltensstrategie wurzeln, dafür spricht auch, dass wir im Alltag Moral meist mit der sogenannten Goldenen Regel begründen: Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.

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  1. #1 von Michael Merten am 23. Dezember 2013 - 12:13

    #49 von fliesswechsel

    Dazu muss man wissen, dass Hunde den großteil des Tages schlafen (16-20 Stunden wenn ich mich nicht irre).

    Wieder etwas dazugelernt.

    Fünf Minuten Apportieren mit Suchen des Dummy sind für den Hund anstrengender als drei Stunden Fahrradfahren.

    Hunden dürfte es da wie Menschen gehen. Wenn das Gehirn nicht gefordert wird, verkümmert es. Und daß geistige Arbeit, die zum Erfolg führt, etwas befriedigendes sein kann, wissen wir Menschen ja auch.

    Ganz schlimm finde ich es, wenn Hunde offensichtlich mit Leckerlis gemästet werden.

    Das ist mein Beitrag zum Klimaschutz und ein erster Schritt für mehr Tierrechte

    Da fehlt mir leider jegliche Konsequenz. Ich habe zwar damals den grünen Landesverband NRW mitgegründet, das wars dann aber.

    Vegan leben – würde das nicht auch bedeuten, auf Medikamente zu verzichten?

  2. #2 von Michael Merten am 23. Dezember 2013 - 12:39

    #50 von stephancologne

    Ich glaube nicht, daß es sinnvoll wäre, auf Ihre Frage zu antworten.

    In #9 verwechselten Sie „erscheint unvollständig“ mit „ist unvollständig“.

    Ebenfalls in #9 konnten Sie nichts damit anfangen, daß man den Nobelpreis für überragende Leistungen in einem bestimmten Fachgebiet erhält.

    ä38: „Bei WISSENschaft gibt es kein “zwischen den Zeilen”.“ ein hervorragender Satz um zu zeigen, daß sie von Wissenschaften rein gar nichts verstehen

    „Zwischen den Zeilen“ – diesen Ausdruck habe ich in einem bestimmten und eindeutigen Zusammenhang benutzt, Dieses zu erkennen, dazu waren Sie nicht in der Lage.

    Ich bin mir sicher, daß ich Sie mit einer Antwort noch mehr überfordern würde. Das wäre nicht fair.

  3. #3 von stephancologne am 23. Dezember 2013 - 14:26

    Wusste ich´s doch…. 🙂

    Wenn die Argumente dünn werden, muss man halt das Gegenüber diskreditieren.

    Danke für dieses sehr anschauliche Beispiel.

  4. #4 von Michael Merten am 23. Dezember 2013 - 15:17

    @ stephancologne

    Haben Sie schon mal einen Spezialisten drauf gucken lassen? Mir sieht das doch stark nach einer Persönlichkeitsstörung aus. So etwas wäre behandelbar.

  5. #5 von stephancologne am 23. Dezember 2013 - 17:03

    Netter Versuch 🙂

  6. #6 von stephancologne am 23. Dezember 2013 - 17:06

    …sie brauchen jetzt aber nicht noch mehr Beispiele zu bringen.

    Wir haben schon beim ersten mal gestaunt, wie toll Sie das können.

  7. #7 von Michael Merten am 23. Dezember 2013 - 20:14

    @ stephancologne

    Das war absolut Ernst gemeint. Wir sollten endlich mit dem Horror-Märchen aufhören, daß eine psychische Störung etwas ehrenrühriges sei, eine physische Störung aber nicht. Diabetes, Knutschfleck, Oberschenkelhalsbruch – diese physischen Störungen sind nicht weniger ehrabschneidend als Depressionen uns Psychosen.

  8. #8 von stephancologne am 23. Dezember 2013 - 20:32

    Wie schnuckelig.
    Aller guten Dinge sind 3, oder ?

    Jetzt dürfen Sie sich vorstellen, wie ich ihnen wohlwollend und anerkennend auf die Schulter klopfe.

    Kennen Sie eigentlich Sheldon Cooper ? Der muss z.b immer (zwangsbedingt) 3 mal anklopfen.

  9. #9 von holey spirit am 23. Dezember 2013 - 20:39

    Hallo, grüner Merten. Na, wie geht’s uns denn heute? Und was veranlasst uns dazu, bei anderen Kommentatoren eine psychische Störung zu diagnostizieren? Auf welcher Befundkonstellation beruht unsere Ferndiagnosefindung? Haben wir das in einem Ratgeberbüchlein von Eckart von Hirschhausen gelesen, Du Clown?