Nigeria: Scharia-Polizei vernichtet 240.000 Flaschen Bier

Die Aktion soll offenbar ein Zeichen im Kampf gegen „unislamische Gewohnheiten“ setzen: Im Norden Nigerias hat die Religionspolizei Hisbah 240.000 Flaschen Bier zerstört – in einer öffentlichen Zeremonie.

weiterlesen:

[http://www.spiegel.de/panorama/scharia-polizei-in-nigeria-zerstoert-240-000-flaschen-bier-a-936075.html

Advertisements
  1. #1 von deradmiral am 28. November 2013 - 18:49

    Zum Vergleich wurden beim Oktoberfest 2013 in München 6,7 Mio. Maß (Liter) Bier vernichtet (von 6,4 Mio. Teilnehmern). Wahrscheinlich im Kampf für „unislamische Gewohnheiten“.

  2. #2 von HypocriticalHalo am 28. November 2013 - 19:08

    Jup, da wird eine Flasche nach der anderen Vernicht.

  3. #3 von AMB am 28. November 2013 - 19:12

    Da ich weder Alkohol trinke noch rauche, stört mich das weniger.

  4. #4 von Randifan am 28. November 2013 - 19:42

    Das besprechen die Verantwortlichen hinterher bei einem Gläschen Wein

  5. #5 von andreasaa am 28. November 2013 - 19:50

    Das macht den Beruf „Scharia-Polizist“ fast schon interessant.

  6. #6 von anti am 28. November 2013 - 20:17

    @AMB
    auch als Abstinenser kann man es als Ressourcenverschwendung sehen.

  7. #7 von Hinterfragerin am 28. November 2013 - 20:27

    Besser das Bier als die Biertrinker..

    Was ich allerdings nie verstehen werde ist der Wunsch, die Lebensgewohnheiten ANDERER zu kontrollieren. Könnte ihnen doch egal sein, ob diese in die Hölle kommen, es zwingt sie keiner dazu, das Bier selbst zu trinken..

  8. #8 von Mreins am 28. November 2013 - 20:58

    Wenn man von Muslimischen Aktionen hört sind dort die Worte „vernichten“, „zerstören“, „töten“ immer dabei.

  9. #9 von Helmut Monreal am 28. November 2013 - 21:06

    Man sollte die Vernichtung eines Produktes, das unter Einsatz von Energie, Lebensmittel (Malz, also Braugerste), Hopfen und Hefe hergestellt worden ist, durchaus nicht nur unter dem Aspekt einer fanatischen Bevormundung sehen, oder gar ins Lächerliche ziehen. Hier sind wertvolle Resourcen vernichtet worden, unter anderem hunderttausende Liter Wasser, das ja im Norden Nigerias bekanntermaßen nicht gerade im Überfluß vorhanden ist. Und all das zerschlagene Glas, das ja auch importiert, und von weither herangeschafft werden muß. Die großen Brauereien wie z. B. in Kano und in Benin-City werden sich ins Fäustchen lachen, weil sie für Nachschub sorgen können.