Malaysia: Gericht bestätigt „Allah“-Verbot für Christen

Ein Gericht in Kuala Lumpur hat Malaysias Christen das Recht abgesprochen, in der Landessprache „Gott“ mit „Allah“ zu übersetzen. Es sei kein „integraler Bestandteil des Glaubens und der Praxis der Christen“, hieß es.

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[http://religion.orf.at/stories/2609090/

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  1. #1 von aranxo am 14. Oktober 2013 - 18:03

    „Gott“ ist ja auch nur eine Gattungsbezeichnung. Sein eigentlicher Name ist Jahwe oder Jehova.
    Manchmal wird ein Markenname ja zum Synonym für ein bestimmtes Produkt, wie zum Beispiel „Tempo“ für Papiertaschentücher, „Nivea“ für Handcreme oder „Coke“ für Cola. Das ist allerdings genau der umgekehrte Fall. Also so, wie wenn Coca Cola durchsetzen würde, dass nur sie ihr Produkt Cola nennen dürften.

    Dieses Verbot zeugt nur mal wieder
    1. Von der Kleinkariertheit des Islams und der malaysischen Islamisten im speziellen
    2. Dass es meistens von Übel ist, wenn der Staat sich zu sehr eine Religion zu eigen macht und diese protegiert

    Ansonsten: Malaysia? Sack Reis?

  2. #2 von Netizen am 14. Oktober 2013 - 21:29

    Dann übersetzt man es eben mit „Hanswurst“. Wird denen aber auch wieder nicht recht sein …

  3. #3 von Gottmagus am 14. Oktober 2013 - 21:44

    Christen dürfen also nicht mehr „Gott“ auf Arabisch sagen, wenn sie es im religiösen Kontext tun, widerspricht das nicht der Gleichung Gott der Juden = Gott der Christen = Gott der Muslime?

  4. #4 von Siegrun am 15. Oktober 2013 - 08:03

    …dazu fällt mir nur eins ein…: „Jehooova- Jehoooova“ – Steine fliegen…“Heeeee, wir haben mit der Steinigung doch noch garnicht angefangen!!!!“

  5. #5 von ninofalken am 15. Oktober 2013 - 09:46

    OK. Die Christen dürfen das Wort „Allah“ nicht für ihre Version des Abrahamischen Gott benutzen.

    Aber was ist mit uns Atheisten? Dürfen wir das Arbaische Wort für Gott benutzen wenn wir von dem Abrahamischen Gott sprechen? Und wie wissen wir welches Wort für „Gott“ wir benutzen dürfen wenn wir zB von der Schöpfung oder dem Märchen von Abraham reden? Oder ganz einfach das Konzept eines „Allah“ verspotten wollen?

    Bin durch das Urteil total verwirrt….

  6. #6 von Avanagor am 15. Oktober 2013 - 10:38

    Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich etwas, was gar nicht existiert, überhaupt einen Namen geben sollte? Das widerspricht doch schon dem Sinn par definitionem.