Limburg: Bischof verteidigt hohe Baukosten und kündigt Brief an

Tebartz-van Elst über die 31 Millionene Euro Baukosten: «Bei der Zahl erschrickt man, das verstehe ich. Aber dahinter stehen zehn einzelne Bauprojekte. Man muss viele Details kennen, etwa die Auflagen des Denkmalschutzes.»

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Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche

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  1. #1 von holey spirit am 10. Oktober 2013 - 21:54

    Wir bieten monatlich Führungen durch das Haus an. Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche.

    Auch das folgende ist NICHT POMPÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖS

    So berichtet Jochen Riebel, eines von drei Mitgliedern im Vermögensverwaltungsrat des Bistums, in der „Süddeutschen Zeitung“ über „Umplanungswünsche von erheblichem Umfang“, die Tebartz-van Elst durchgesetzt habe. So sollte es in der Kapelle ursprünglich einen stehenden Adventskranz mit schmiedeeisernem Gestell geben. Der Bischof habe aber einen hängenden Kranz gewollt. „Dann musste das fertige Dach wieder aufgeschnitten und ein Seilzug eingebaut werden. So was kostet statt 10.000 Euro 100.000 Euro.“

    In der „Frankfurter Neuen Presse“ verweist Riebel auf weitere Posten des Projekts, im Einzelnen:

    — Schreinerarbeiten für die Bischofswohnung (350.000 Euro)

    — Eine freistehende Badewanne (15.000 Euro)

    — Diverse Kunstwerke (450.000 Euro)

    — Fenster der Privatkapelle (100.000 Euro)

    — Tisch im Konferenzraum (25.000 Euro)

    Dem Blatt zufolge kostete die ursprünglich auf 200.000 Euro veranschlagte Privatwohnung des Bischofs am Ende 2,98 Millionen Euro, im Übrigen ohne Einrichtung. Unter den Gemächern sei zudem eine weitere, identische Wohnung aufwendig in den Fels gefräst worden. Von deren Existenz erfuhr der Vermögensverwaltungsrat laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ erst vor wenigen Tagen.

    Quelle: SPON

    Eine geheime unterirdische Zweitwohnung? Mit einer 15.000 € teuren geheimen Zweitbadewanne?
    Wozu? Da muss ich sofort an Marquis de Sade denken.

    Das muss ich mir einfach ansehen. Ich werde mich unbedingt zu einer der monatlichen Führungen durch das Haus anmelden. Alleine schon das postmoderne Reliquienmausoleum ist es wert (siehe Bildstrecke auf SPON). Häppchen soll’s da auch geben.

    ———

    PS: Sollte ich mich nicht mehr melden, lasst bitte in der unterirdischen Geheimwohnung nach mir suchen…

  2. #2 von petebrosman am 10. Oktober 2013 - 22:05

    Ich gehe davon aus, dass TvE sich mit dem ehemaligen Papst Benedikt messen wollte.

  3. #3 von drawingwarrior am 10. Oktober 2013 - 22:17

    „Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche!“

    Ich brauche keinen pompösen Lebensstil, ich habe einen!

  4. #4 von andreasaa am 10. Oktober 2013 - 22:51

    “Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen pompösen Lebensstil brauche!”

    Glaube ich gerne!

    Das er das für ihn geschaffte noch nicht als „pompösen Lebensstil“ anschaut. Das wirft ein schräges Licht auf das Leben der Bischöfe!

  5. #5 von atheologie am 10. Oktober 2013 - 22:56

    Tja. Und die eidestattliche Falschaussage wird ihm möglicherweise nun den Rest geben: http://www.atheologie.de/blog/?p=397

  6. #6 von Wolfgang am 11. Oktober 2013 - 08:41

    Terbartz van Elst – Das Wunder von Limburg

    Ganz Deutschland wundert sich und Prof. Dr. Stephan Haering als Experte für Kirchenrecht warnt er Im Interview vor fremdgesteuerter Empörung seitens der Gläubigen – stattdessen sollten sie den Bischof mit ihren Gebeten unterstützen. Doch was, wenn beten alleine nicht hilft?

    Das eigentliche Wunder, es gibt keinen Gott. Wie ist das Verhalten des Terbatzi sonst zu erklären? Er gestaltet sich sein Leben für ein angenehmes Diesseits, aber nicht für ein Jenseits und zeigt dem Obersten, also seinem Boss die Arschkarte. Da kommt auch keiner und versohlt dem Terbartzi den Hintern. Diese Scheinheiligkeit ist widerlich. Aber es ist doch nichts neues. Schauen wir uns einfach mal die anderen Kirchenfürsten an: Mixa, Müller und Co.

    Die Statthalter Gottes mochten es noch so arg treiben, den dummen Menschen gingen die Augen nicht auf. Fürsten und Völker ließen sich von den Päpsten das Fell über die Ohren ziehen und küssen dafür den Tyrannen noch immer demütig den Pantoffel.

    Otto von Corvin-Wiersbitzki
    (1812 – 1886), deutscher Schriftsteller und Journalist, wurde bekannt durch seinen antiklerikalen »Pfaffenspiegel«