Debatte um Todesstrafe: Bischof Zollitsch: „Mord im bürokratischen Gewand“

Die katholische Kirche spricht sich seit Jahren für die Abschaffung der Todesstrafe aus. Für Erzbischof Zollitsch ist sie mehr als unmenschlich. In einem Gastbeitrag für die deutsche „Huffington Post“ schreibt er: Die Strafe ist eine Form von Mord.

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  1. #1 von klafuenf am 10. Oktober 2013 - 23:20

    Herr Zollitsch,

    habe sie schon mal den Kateschissmuss der katholibanen Krische selbst gelesen und verstanden? Dort steht KEINE ABLEHUnNG der Todesstrafe (klar, man will sich ja das Hintertürchen der Scheitern-Haufens offenhalten) drinnen. Im Geigentiel. Wenn ganz böse – dann Rübe ab.

    So schade, wenn mensch die Papers des eigenen Ladens nicht liest oder nicht lesen kann.

    Mit säkularem Gruß

  2. #2 von SmilingJoe am 10. Oktober 2013 - 23:32

    Die Meinung der Kirche schwankt von Staat zu Staat.
    Wenn das Herr Zollitschs Meinung ist, so ist das höchst ehrenhaft und erfährt meine volle Unterstützung, aber er begeht einen fatalen Irrtum, wenn er tatsächlich glaubt, dass seine Meinung die Gesamtmeinung der katholischen Kirche widerspiegelt.

  3. #3 von emporda am 11. Oktober 2013 - 04:37

    Die Kirchenfunktionäre und ihre Bibel, da passt nichts zusammen

    Der beim Schreiben der Bibel nicht existente Heilige Geist diktiert den Schreibern etwa 35 Mio. Morde in 1035 Absurditäten, 854 Gräueltaten, 377 Widersprüchen, 1094 Ungerechtigkeiten und 539 Fällen krasser Inkompetenz. Religiosität als unheilbarer psychopathologischer Wahn wird im ewig wahren RKK Dogma No.56 deutlich: „Wer sagt, die menschlichen Wissenschaften müssten mit solcher Freiheit behandelt werden, dass ihre Behauptungen als wahr festgehalten und von der Kirche nicht verworfen werden könnten, auch wenn sie der geoffenbarten Lehre widersprächen, der sei ewig verdammt.“ Das ist eine Spitzenleistung menschlicher Dummheit und Größenwahn.

    Yahwe (5.Mose) fordert von seinen Christen die Ausrottung von falschen Propheten, Mördern, Homosexuellen, Bisexuellen, Hurenkindern, Hurenböcken, Fremdhurern, Zuhältern, Sodomisten, Schwiegertochterfickern, Vergewaltigern, Männern mit gequetschten Hoden, nächtlichem Samenerguss, Blinden, Lahmen, vergewaltigten Frauen, Kranken mit Krätze oder Flechte, Menschen die gesäuertes Brot oder Blutwurst essen, Entführern, Feiertagsarbeitern, Gotteslästerern, Zinsnehmern (Bankiers), Geldeintreibern, Betrügern, Söhnen die die Eltern verfluchen, Kleinwüchsigen, Zauberern, Totenbeschwörern, Wahrsagern, Traumdeutern, Männern die die Blöße der Schwester sehen, Rechtsbeugern, Kirchensteuer Verweigerern.

    Die Mehrheit der Menschen wird durch Gottes Liebe ausgerottet, viel Arbeit für die Religioten.

  4. #4 von Elvenpath am 11. Oktober 2013 - 12:33

    Wenn das seine persönliche Meinung ist, ehrt ihn das. Aber aus seiner Religion kann man das nur mit ziemlichen Verdrehungen ableiten.

  5. #5 von ninofalken am 11. Oktober 2013 - 12:44

    Wie schön, dass der Mann moralisch über seinem Gott steht.

    Tragisch nur, dass er das „Wort des lebendigen Gottes“ (zitat aus jeder, willkürlichen RKK Messe) als total unverbindlich betrachtet. Eventuell nimmt er das mit dem Verbot der Homosexualität auch nicht so ernst? Oder doch? Wo zieht er eine Linie zwischen dem was er aus der Bibel befolgt und was nicht? Und warum???

  6. #6 von Noch ein Fragender am 11. Oktober 2013 - 12:46

    Für Erzbischof Zollitsch ist sie mehr als unmenschlich.

    Schade, dass das den Bischöfen nicht schon im Mittelalter aufgefallen ist.

    Aber besser zu spät als überhaupt nicht.

    P.S Gedankenexperiment: Das römische Reich hätte die Todesstrafe abgeschafft. Wäre dann die christliche Welterlösung noch möglich gewesen?