Berliner Bischof geht auf Distanz zu radikalen „Lebensschützern“

Rückschlag für religiöse Hardliner: In der Wochenzeitung „Die Kirche“ hat sich der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) gegen ein Verbot aller Schwangerschaftsabbrüche ausgesprochen. Kurios: Ein umstrittenes Grußwort verteidigte Dröge als Einstehen dafür, „dass eine Gewissensentscheidung geachtet wird.“

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  1. #1 von Friedensgrenze am 1. Oktober 2013 - 07:11

    So entwickelt halt jede Religion und jeder Religiot ob Dröge oder Lohmann eigene Techniken um dem unausweichlichen auszuweichen. Es wird aber nichts nützen denn es ist scheißegal ob Gott als tolerant oder Arschloch beschrieben wird. Die Märchen werden nicht mehr geglaubt und die abgeleiteten Vorschriften beurteilt.

  2. #2 von AMB am 1. Oktober 2013 - 07:16

    Christenverfolgung!!!!!!

  3. #3 von Skydaddy am 1. Oktober 2013 - 07:37

    Mal so, mal so. – Ein schönes Beispiel für die „ethische Orientierung“, die man von ev. Kirchenvertretern erwarten kann.

  4. #4 von Noch ein Fragender am 1. Oktober 2013 - 10:41

    Die regelmäßige Würdigung der den jährlichen „Marsch“ unterstützenden religiösen Hardliner will er nun so verstanden wissen, dass er es „begrüße, dass auch sie ihre Position öffentlich zur Diskussion stellen“, eine inhaltliche Übereinstimmung sei seinem Grußwort aber nicht zu entnehmen.

    Aus den Grußwörtern lässt sich aber auch kein Plädoyer für die Meinungsfreiheit entnehmen.

    Voltaire pflegte es deutlicher zu sagen: „Ich halte deine Meinung für bescheuert, trete aber dafür ein, dass du sie äußern darfst.

    P.S. Hier das Grußwort von Dröge, das sich angeblich für die evangelische Freiheit Andersdenkernder einsetzt:

    [http://www.marsch-fuer-das-leben.de/media/marsch_2013_grusswort_droege.pdf