Westerwelle fordert mehr Toleranz gegenüber fremden Religionen

Deutschland profitiere kulturell und wirtschaftlich von religiöser und ethnischer Pluralität, sagte Westerwelle. „Gleichförmige, graue Gesellschaften – da wird zu wenig gedacht.“ Der Minister verurteilte in seiner Rede religionsfeindliche Töne in der Beschneidungsdebatte, die Morde der rechtsextremen Terrorzelle NSU und den Angriff auf Rabbiner Daniel Alter im vergangenen Jahr in Berlin. Antisemitismus sei in Deutschland längst nicht überwunden.

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[http://aktuell.evangelisch.de/artikel/84763/westerwelle-anderssein-als-bereicherung-verstehen

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  1. #1 von AMB am 13. Juni 2013 - 08:04

    Was denken diese fremden Religionen eigentlich über Homosexualität?

  2. #2 von drawingwarrior am 13. Juni 2013 - 08:31

    “Gleichförmige, graue Gesellschaften – da wird zu wenig gedacht.”

    Lieber Guido, gleichförmige, graue Gesellschaften sind das Produkt der Religionen und Kulturen, die wir Ihrer Meinung nach respektieren und tolerieren sollen.
    Da hat wohl jemand zu wenig gedacht, oder?

  3. #3 von ninofalken am 13. Juni 2013 - 08:51

    Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen.
    Oder anders gesagt, Antisemetismus hat eigentlich nichts mit Religionsfeindlichkeit zu tun. (Obwohl es von den Antisemitischen Rassisten oft als „Feigenblatt“ benutzt wird. Meist weil am als Christ gegen Menschen der Jüdischen Religion vorgehen will) Antisemetismus ist einfach nur ganz normaler Rassismus.

    Ich bin Atheist und gebe zu, das ich sicherlich auch als überzeuter Anti-Theist / religionsfeindlicher Mensch bezeichnet werden kann da ich den Religionen gegenüber (sowie anderem Quatsch der Menschen schadet: Verschwörungstheorien, Pseudo-Medizin, usw) feindlich gesinnt bin und dem Blödsin gegenüber zu Null-Tolleranz tendiere. Ich bin stolz darauf, religionsfeindlich zu sein.

    Aber Antisemit bin ich nicht. Und mir das zu unterstellen ist eine Unverschämtheit!

    Nur weil man die Religion hasst, kann man den Religioten, und dessen Kultur, trotzdem mögen und sich ihm gegenüber ordentlich benehmen!

    PS: Ich finde die Unterstellung die Herr Westerwelle da macht vergleichbar wie die (die man auch dem religösen Lager auch öfters mal angedeutet bekommt) mit der das „wir müssen was gegen Homosexuelle tun, da die unsere kleinen Jungs vergewaltigen“…

  4. #4 von Itna am 13. Juni 2013 - 09:06

    Mei Gott, Guido-was hauen sie da wieder alles in einen Topf (Morde werden in einem Atemzug mit legalisierter Kindesmisshandlung – von IHNEN) genannt.
    Als Homo wären sie von denen, für die sie mehr Toleranz verlangen (was soll diese Unverschämtheit eigentlich?) schon längst verbrannt/gesteinigt worden.

    Ich glaube (weiss nicht) Ihr IQ tendiert doch sehr Richtung Aussentemperatur.

  5. #5 von parksünder am 13. Juni 2013 - 10:24

    Sollten Religionen sich als homophob zu erkennen geben, werden Religionsvertreter Guido gern darauf aufmerksam machen, religionsfeindliche Töne zu unterlassen. Wir leben schließlich in deiner toleranten, pluralen Gesellschaft.

  6. #6 von Noch ein Fragender am 13. Juni 2013 - 10:26

    religionsfeindliche Töne in der Beschneidungsdebatte

    Bislang hat mir noch keiner erklären können, was daran religionsfeindlich ist, wenn man Moslems und Juden die Wahlmöglichkeit geben will, selbst zu entscheiden, ob sie beschnitten werden wollen oder nicht und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellt, bevor sie selber beurteilen können, was mit ihnen geschieht.

    Kann man das nicht vernünftig diskutieren ohne Freund-Feind-Gezeter?

  7. #7 von Elvenpath am 13. Juni 2013 - 10:57

    Wenn es um Menschenrechte geht, gibt es bei mir Null Toleranz. Auch und insbesondere für Religionen.

  8. #8 von Barkai am 13. Juni 2013 - 12:18

    die religionen, die wenig toleranz erhalten sind in der regel die, die sich immer in alles einmischen wollen und allen Leuten vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben.
    Die Ablehnung des Sikhismus in GB ist eher gering, weil sikhs sich nicht ständig in das Leben anderer Leute einmischen, die Abelhnung des Islam (wenn auch nur hinter vorgehaltener Hand) ist deutlich ausgeprägter, weil es unter Muslimen eine große gruppe gibt, die sich ständig in alles einmischen, ständig beleidigt sind, ständig irgenwelche Extrawünsche haben und Kritiker dann noch als geisteskrank hinstellen.

  9. #9 von Itna am 13. Juni 2013 - 12:29

    So, jetzt habe ich disen Artikel noch mal gelesen, weiss aber immer noch nicht, was fremde Religionen sind.

  10. #10 von Barkai am 13. Juni 2013 - 12:37

    @itna,
    ist vermutlich ein neues Codewort für Islam. So wie Südländer oder Arabisch-Aussehend codes für Muslime sind.

  11. #11 von ninofalken am 13. Juni 2013 - 13:33

    @#9 Itna
    Strengesprochen sind alle „modernen“ Religionen hier bei uns in Mitteleuropa fremde Religionen.
    Denn die hier dominaten, Abrahamischen Religionen sind bekanntlichen aus dem Nahenosten, und wären sie Menschen, müssten Sie hier Aufenthaltsrecht und Arbeitsvisas beantragen. Sogar die Variante, die sicherlich schon am längsten auf dem Gebiet der Bundesrepublik ausgeübt wird, das Judentum, wird wohl keiner als einheimisch betrachten.
    Und in dem Sinne finde ich es schon sehr, sehr tolerant wie wir zB mit dem eingewanderten, uns fremden Christentum umgehen. Ehrlich gesagt, ich hätte da eigentlich gern etwas weniger Toleranz….

  12. #12 von Gelmir am 13. Juni 2013 - 19:51

    Hej Westerwelle, wie wär´s mal mit einer Forderung, das religiöse Menschen zunächst mal tolerant gegenüber andersglaubenden bzw. gar nicht glaubenden Menschen sein sollten. Dann, wenn dies erreicht wäre, könnten wir mal darüber reden, inwieweit Menschen wie ich (Atheist) bereit sein könnten, religiösen Blödsinn zu tolerieren oder einfach nicht zu beachten.

  13. #13 von biersauer am 17. Juni 2013 - 11:41

    Fremde Religionen….-weil die einheimische Religion wurde gewaltsam unterdrückt – sind wie eingeschlepptes aggressives Ungeziefer und verbreiten sich seuchenartig.
    Grundlage dafür ist eine evolutionsbedingte Verhaltenseigenheit , der Fluchtinstinkt.
    Erst durch Training sozieller Intelligenz ist diese Anfälligkeit zu überwinden.
    Alles, was denkbar ist ist auch glaubbar, hätte Konrad Lorenz es ausgedrückt, würde er noch unter uns weilen.
    So ist erklärbar dass Mensch nicht durch Gott erschaffen wurde, sondern Mensch hat Gott erfunden und all diese Himmel,Hölle, etc.dazu mit samt dem Pfaffengetue.