Tendenzberufe – Pflicht zum Schutz vor Missionierung!

Religiöse Menschen interessieren sich überdurchschnittlich für soziale Berufe: Sie wollen «Gutes tun». An Arbeitsstellen in Schulen, Spitälern, Altersheimen, Gefängnissen etc. haben sie es aber mit Menschen zu tun, für die sie vor allem eine Schutzpflicht haben – auch eine Pflicht zum Schutz vor Missionierung. Den Religiösen müssen hier klare Grenzen gesetzt werden.

 

[http://www.news.ch/Tendenzberufe+Pflicht+zum+Schutz+vor+Missionierung/588210/detail.htm

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  1. #1 von Skydaddy am 30. Mai 2013 - 21:25

    Im Hinblick auf die o.g. Thematik ist es m.E. sinnvoll, dass kirchliche soziale Einrichtungen NICHT anders behandelt werden als säkulare.

    Denn entweder geht es einem Betreiber darum, den Menschen zu helfen – dann sollte er keine Einwände gegen die für alle geltenden Regeln haben – oder es geht darum, zu missionieren. Wenn eine Einrichtung ohne die Möglichkeit (bzw. Erlaubnis), missionieren zu dürfen, nicht betrieben würde, liegt deren Zweck offensichtlich in der Missionierung, und die ‚Hilfe‘ ist nur Mittel zum Zweck. Dann handelt es sich aber eben um Missionierung, und dafür sollte der Staat keine Finanzmittel bereitstellen und keine Extrawürste genehmigen.

  2. #2 von Moi am 31. Mai 2013 - 16:20

    Das Thema „Nächstenliebe“ steht eigentlich ganz oben auf der Agenda der Christen. Zumindest schmücken sie damit ihre Reden und ihre Kirchen. Leider bleibt dieses Wort seit über 2000 Jahren meist Heuchlerei – zumindest dann, wenn es wichtig wäre.

  3. #3 von Dieter Kaiser am 3. Juni 2013 - 15:28

    Ich unterstelle den Kirchen, die Absicht zu Missionieren, in allen ihren sozialen Einrichtungen, vom Kindesalter (Indoktr-Infizierung wehrloser Menschlein) bis hin zum Altenheim (Erbschleicherei). Der Erwerb der Eintrittskarte zum Paradies durch Nächstenliebe liegt bei den anderen Aktivitäten dazwischen. Eine OECD-Studie belegt die starke Zunahme des ehrenamtlichen Einsatzes von Menschen in Deutschland, das gleichzeitig vom Glauben abrückt. Gen-Studien bescheinigen dem evolutiven Menschen eine Empathie (Mitleid-Gefühl). Das hat nicht mehr viel mit religiöser Nächstenliebe zu tun.